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Das schaut ja ganz ermutigend aus: Doch dem liegt eine unrealistische Annahme zu Grunde: Chemischer Treibstoff ist dabei nicht sehr effizient. Um 1 kg Brennstoff überhaupt von der Erde in den Weltraum zu befördern, benötigt man jedoch 17,4 kWh, das entspricht einer Treibstoffmasse von 6,56 kg! Wasserstoff-Sauerstoff-Verbrennung ist ein wenig effizienter, aber nicht viel. Wie dies funktioniert, zeigt die Raketengleichung von Ziolkowski.

Entscheidend ist hierbei die Ausströmgeschwindigkeit: Dies schafft man mit einem Massenverhältnis von Dies gilt allerdings nur für eine einstufige Rakete. Bei einer mehrstufigen Rakete sind die oberen Stufen die Nutzlast der unteren, die alle bis auf die eigentliche Nutzlast unterwegs abgeworfen werden und somit zählt ihre Struktur nicht mehr zum letztlich verbliebenen Leergewicht. Das Massenverhältnis der einzelnen Stufen multipliziert sich in diesem Fall, die Endgeschwindigkeiten addieren sich.

Abgesehen davon, dass jede Stufe ihren eigenen Antrieb mitschleppen muss, hat dieses Prinzip aber auch seine theoretischen Grenzen, mehr als 4 Stufen bringen kaum noch Gewinn, die Endgeschwindigkeit wird weniger als verdoppelt.

In die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt so auf keinen Fall. Chemische Antriebe Man müsste vielmehr die Ausströmgeschwindigkeit erhöhen.

Bei chemischer Verbrennung hängt diese direkt mit der Temperatur der verbrannten Gase zusammen, die sich unter hohem Druck in Grenzen erhöhen lassen.

In der Praxis verwendet man heute z. In Summe mit der Erdbahngeschwindigkeit bei einem Start in Richtung der Erdbewegung um die Sonne würde man mit diesem Wert die Fluchtgeschwindigkeit der Sonne zum Verlassen des Sonnensystems erreichen.

Bei dieser Geschwindigkeit dauerte es allerdings hunderttausende Jahre zu den nächsten Sternen. Kernfusion Welche Alternativen wären denkbar? Die elektrischen Ionenantriebe brauchen wir hier gar nicht zu betrachten, sie sind zwar effizienter, aber für die interstellare Raumfahrt bei weitem nicht genug. Für den Hin- und Rückflug ergäben sich somit kombinierte Hin- und Rückflugzeiten von.

Wobei wir noch keinen Gedanken daran verschwendet haben, wie bewerkstelligt werden soll, dass die fusionierten Teilchen diese Energie überhaupt als Impuls in Schubrichtung erhalten, entsteht doch bei der Fusionsreaktion hauptsächlich Gammastrahlung, die in alle möglichen Richtungen abgegeben wird. Zerstrahlung der Materie Die effizienteste denkbare Energiequelle wäre die Zerstrahlung von Antimaterie. Bei einem lichtschnellen Antriebsstrahl in Form der entstandenen Gamma-Photonen ändert sich die Raketengleichung wie folgt:.

Wenn wir eine kontinuierliche Beschleunigung von 1 G voraussetzen, dann würde der Treibstoff für 2,34 Jahre Bordzeit oder 5,03 Jahre Erdzeit reichen. Flöge die Rakete danach mit konstanter Geschwindigkeit weiter, dann verginge die Zeit an Bord um den Faktor 5,04 verlangsamt und es ergäben sich kombinierte Hin- und Rückflugzeiten von.

Hinzu kommt, dass die Beschleunigung von 1 G auch irgendwie in Form eines entsprechenden Schubs erreicht werden muss. Ein Scheinwerfer mit 10 kW Leistung erzeugt z. Diese Anforderungen an das Verhältnis Leistung zu Masse lassen sich prinzipiell nicht umgehen und werden wahrscheinlich niemals erfüllt werden können.

Ein weiteres Problem betrifft die Lagerung des Treibstoffs. Antimaterie besteht aus den Antiteilchen der normalen Materie und verhält sich isoliert im Prinzip genau so, wie diese.

Es gibt also z. Antiwasserstoff, bestehend aus einem negativ geladenen Antiproton im Kern umkreist von einem positiv geladenen Anti-Elektron Positron — ein paar Atome dieses Stoffs wurden bereits in Beschleunigern erzeugt; derzeit allerdings mit einer Rate, die Milliarden Jahre für ein einziges Gramm benötigen würde.

Materie und Antimaterie zerstrahlen jedoch bei jeglichem Kontakt sofort und unvermeidlich und somit ist Antimaterie in makroskopischer Menge der gefährlichste vorstellbare Stoff überhaupt. Wie oben gezeigt, entwickelt 1 Gramm dieses Stoffes bereits die Sprengkraft einer Atombombe.

Eine denkbare Variante wäre das Einfrieren von Antiwasserstoff, der wie normaler Wasserstoff schwach diamagnetisch ist und somit von sehr starken Magnetfeldern schwebend gehalten werden könnte. Aber selbst auf 1 K gekühlter Anti- Wasserstoff würde schwach sublimieren verdunsten und die neutralen Anti-Atome würden das Behältnis angreifen.

Ein kurzfristiger Ausfall der Haltemagneten würde zur sofortigen Zerstörung des Raumschiffs führen, und das Risiko bestünde über eine Flugzeit von vielen Jahren. Daneben besteht noch das Problem, dass das Weltall Staub und Mikrometeoriten enthält. Deswegen scheint mir die Wasserstofffusion, wie oben erwähnt, die einzig praktikable Möglichkeit für einen realistischen interstellaren Antrieb. Zuletzt noch ein Wort zu Wurmlöchern, Warpantrieben und dergleichen.

Science-Fiction-Autoren sind einfallsreich darin, sich Auswege zu überlegen, wie man sich diesen Problemen entziehen könnte. In einigen Storys fliegt man einfach durch eine fünfte Dimension.

Dem Leser sollte allerdings bewusst sein, dass es sich hierbei lediglich um Fiktion handelt. Am ehesten mit der Physik verträglich wären Wurmlöcher. Angesichts der Tatsache, dass es solche Materie wahrscheinlich gar nicht gibt, erscheinen die Probleme des Flugs mit Antimaterie-Zerstrahlung geradezu trivial. Mit Warp-Antrieben sieht es nicht viel besser aus.

Man mag argumentieren, dass unser Wissen über die Physik einfach noch zu begrenzt sei, aber dem ist entgegen zu halten, dass die Dinge, die wir z. Die interstellare Raumfahrt ist leider sehr viel schwieriger zu bewerkstelligen, als Science-Fiction-Filme uns weismachen wollen.

Insofern wäre es auch für andere Wesen ausgesprochen schwierig, unseren Planeten zu erreichen, wobei mir die Lichtjahre Abstand ohnehin viel zu optimistisch erscheinen.

Sie wäre uns weit überlegen und würden sich nicht vor uns verstecken müssen. Eine Rückkehr oder ein Flug zu einem anderen bewohnbaren Planeten wäre viel zu aufwändig. Sie kämen gezielt zu uns, und sie kämen, um zu bleiben. Wenn ihr auch Lust habt, euer Blog euren Podcast, euer Videoblog, etc hier vorzustellen oder einfach nur mal einen Artikel Die Zeiten sind natürlich wirklich erschreckend lang. Für Roboterdrohnen ist das aber kein Problem. Und solche Drohnen könnten ja auch eingefrorene Passagiere dabei haben.

Oder die Aliens haben nicht nur eine tolle Raumfahrttechnik sondern auch die Probleme des Alterns längst gelöst und sterben einfach nicht mehr an Altersschwäche. Es gibt genug Möglichkeiten, auch im Rahmen bekannter Physik. Danke für den schönen Überblick über den Stand der Dinge, an dem sich nicht mehr so viel ändern wird, wie die Träumer gerne hätten.

Natürlich gehe auch ich davon aus, dass interstellare Kolonisation ziemlich sicher ausgeschlossen werden kann — allein schon weil das Universum, das entstünde, wenn viele Zivilisationen existierten, die allesamt im interstellare Kolonisation betrieben, nicht mit unseren Beobachtungen verträglich wäre.

Aber halt, wie steht es um nomadische Zivilisationen, die ihre Heimatwelt gegen hoch entwickelte Habitate so hoch entwickelt, dass sie praktischer und komfortabler als Planeten sind und entsprechen bevorzugt werden eingetauscht haben, auf denen sie sich von Stern zu Stern treiben lassen? Und es wird noch gewagter, wenn man einen Mechanismus einführt, der verhindert, dass eine solche Zivilisation jemals wieder auf Planeten zurück kehrt um der Beobachtung gerecht zu werden, dass interstellare Kolonisation offenbar nicht statt findet.

Mir fehlt leider das physikalische und mathematische Detailwissen, um dieses Szenario durchzuspielen. Denn alles andere ist ja schon praktisch Irrelevant. Was bringt es denn praktisch, wenn Astronauten z.

Das mag als Platitüde stimmen — aber in dem schönen Beitrag werden ja nur augenfällige Heruasforderungen aufgezählt. Es gibt aber eine Reihe von nebensächlichen Dingen, die in Summe eine interstellare Raumfahrt einfach unmöglich machen — auch für Aliens… Beispiele kann man bei jedem Formel1-Rennen finden! Das sind offensichtliche Ausfälle… was ist mit den abgefahrenen Reifen oder dem ausfall des Scheibenwischers.

Schwächelt der Fahrer oder das Team? Wo bekomme ich technische Hilfe? Was passiert mit Nahrung und Luft? Notdurft verschwendet Ressourcen…aber was ist wenn Recycling ausfällt?

Flüge von A nach B sind auch eher selten — d. Ist was für Kinder und Gläubige — aber nichts zum forschen oder entdecken ach ja: Independence Day als Film ist klasse… aber das Aliens mit einem irdischen Virus…. Vorallem Antimaterie war mir neu. Für alle die es ebenfalls nicht kennen, habs mal gegoogelt: Ein schöner Überblicksartikel, mal ganz ohne den bei diesem Thema häufig angetroffenen überschwänglichem Optimismus.

Dein Standpunkt zu Science-Fiction kam ein bisschen als kritisch beäugend bei mir an. Wenn ich Fantasy lese, begegbe ich mich hinterher auch nicht auf die Suche nach Zauberern. Was ja ok ist. Das ist nicht realer als Fanatsy-Romane, die aber durchaus unterhaltsam sein können. Es gibt aber genug Leute sieht man ja auch oben in den Kommentaren , die daran glauben, dass es vielleicht doch eine höhere Dimension gibt, durch die man sich bewegen kann.

Der Punkt ist, dafür gibt es keinerlei Hinweis. Deswegen gibt es derzeit keinen fundierten Grund dafür, warum sich Einstein einfach aushebeln lassen sollte. Ok Leute, wir möchten gerne glauben, dass Zivilisationen keine und Ausnahme sind, sondern noch viele andere Zivilisationen existieren, nicht wahr? Und wenn heute viele Zivilisationen existieren, dann haben auch in der Vergangenheit, vielleicht in den letzten acht Milliarden Jahren, viele Zivilisationen existiert.

Wir möchten auch gerne glauben, dass interstellare Reisen nicht nur möglich, sondern auch so einfach sind, dass wir bequem Urlaub auf Risa machen und im Sternbild Schütze nachfragen können, wer das Wow! Aber was erhalten wir, wenn wir beides, eine Vielzahl von Zivilisationen und und interstellare Reisen zu fernen Welten, miteinander verbinden?

Die Erde wäre kolonisiert worden, sobald sie zum ersten Mal günstige Bedingungen geboten hat, und uns würde es nicht geben. An der Stelle ist wichtig zu bedenken, dass interstellare Kolonisation kein Prozess ist, der zentral gesteuert wird und beendet werden kann, in dem man das zentrale steuernde Element ausschaltet. Er ähnelt eher der Ausbreitung des Lebens, das ebenfalls jeden Lebensraum besetzt, weil sich jeder einzelne Spezies anpassen kann.

Natürlich können einzelne Zivilisationen wieder verschwinden, sei es durch Kriege, sei es durch Katastrophen. Auch auf der Erde. Aber Kolonien anderer Zivilisationen würden umgehend ihren Platz einnehmen, die unweigerlich zu selbstbestimmten Zivilisationen werden, die irgendwann danach streben, den nächsten Schritt zu den Sternen zu gehen.

Für mich lässt dies nur den Schluss zu, dass eines der gewünschten Szenarien nicht zutreffen kann: Entweder gibt es keine anderen Zivilisationen und hat es vor allem nie gegeben, oder interstellare Reisen und interstellare Kolonisation sind nicht in der Weise möglich, wie wir es gerne hätten. Vielen Dank, Alderamin, für diesen ausführlichen wenngleich sehr ernüchternden Artikel. So erkenne auch ich als Nicht-Mathematiker, dass nach heutigem Wissens- und Technikstand wir so weit von interstellaren Reisen entfernt sind wie die Ameisen von einem ordentlichen Hügel auf dem Mond… Wirklich schade.

Bleibt nur die Hoffnung auf Hintertürchen durch bislang nicht gänzlich entdeckte, erforschte, verstandene Effekte. Vielleicht sind wir selbst solch verselbstständigte Siedler?

Das Fermi-Paradoxon sagt eigentlich schon alles zu diesem Thema. Aber wie dem auch sei, man sollte sich von dem Gedanken lösen, dass jemals Lebewesen aus Fleisch und Blut durch den Weltraum reisen. Das wird wenn überhaupt nur intelligenten Kleinstmaschinen Von-Neumann-Sonden gelingen. Noch ein Gedanke kam in mir auf, der mich im Zusammenhang mit eintreffenden Aliens bewegt: Wir Menschen kämen nicht umhin, unser Weltbild gründlich zu überdenken! Von dem her wäre wenigstens so ein kleiner Fingerzeig: Dann müsste Leben was sensationelles sein.

Ist es aber nicht. Folgt man den Berichte über jüngere Untersuchungen zu Thema Enstehung des Lebens, kann man zum Schluss kommen, dass es sich überall entwickelt, wo chemische und physikalische Bedingungen dafür vorhanden sind. Wenn der Prozess einmal in Gang gekommen ist, wird er sich überall ähnlich entwickeln, wie auf unserem kreisenden Gesteinsbrocken, weil die Grundbausteine Elemente überall die gleichen sind.

Irgendwann werden wir Leben auf fernen Planeten messen können. Dafür sind wir wirklich zu klein und auch zu unbedeutend. Deine Idee ist trotzdem interessant: Das ist aber wohl eher etwas für einen Science Fiction-Roman und ändert auch nichts an den eigentlichen Fragestellungen.

Eine Zivilisation hat vielleicht Glück und findet zwei, drei Welten, die sich erreichen kann. Interstellare Reisen und interstellare Kolonisation wären demnach nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber auf einen derartig kleinen Radius beschränkt, dass nicht alle Welten von einer Ur-Zivilisation ausgehend erreicht werden können.

In unserer Galaxie sind aber 70 Prozent aller Sterne rote Zwerge und für komplexes Leben eher schlecht bis gar nicht geeignet. Haben wir etwa Pech mit unserer Galaxie? Leben wir vielleicht gar in einer Galaxie, die Leben nicht einmal besonders begünstigt? Und wie stünden unsere Chancen, fremde Welten und Zivilisationen zu entdecken, in der die Anzahl der gelben Zwerge mit den Mengenverhältnissen im gesamten Universum deckt?

Unter der Annahme, dass es möglich sein sollte, eine Station zu bauen, die selbstversorgend existieren kann — ergo Nahrung, Wasser, Energie und Sauerstoffproduktion möglich… Davon wage ich mich jedenfalls eher zu träumen als von der interstellaren Reise. Die meisten Menschen gehen bereits davon aus, dass wir nicht alleine sind.

Aldemarin hat diesen Blog geschrieben, weil es so viele Menschen gibt, die total gehyped sind von dieser Ideen und den Entdeckungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Und die Weltreligionen haben sich damit auch schon lange auseinander gesetzt.

Wenn es existiert, ist es auch Teil der Schöpfung Gottes. Was stellen wir auf einem Planeten an, der für uns lebensfeinlich ist?

Solche Überlegungen sind immer so antropozentrisch: Immer sind sie sterblich, und zwar mit einer kurzen menschlichen Lebensdauer. Und obwohl man sieht, dass der Fortschritt in der Vergangenheit exponenziell abgelaufen ist, nimmt man den Fortschritt in der Zunkunft als linear an. Es ist schon wahr, sterbliche Organisme können keine interstellare Raumfahrt betreiben.

Bakterien können keine Musik komponieren, stimmt auch. Nee, das stimmt so nicht, die Zusammensetzung der Sterne ist bei uns nicht viel anders als anderswo. Nun ja, vor einigen hundert Jahren war die Erde ja noch ne Scheibe und wenn wir nicht völlig verblöden oder uns selbst wegbomben, sollte ja mal wieder einer oder gern auch mehrere auf bahnbrechende Ideen kommen und es vielleicht doch den klaren physikalischen und zeitlichen Grenzen trotzend, erst in Theorie und in der Folge vielleicht praktisch möglich machen, zu den anderen Sternen zu reisen.

Vorerst ist es ja schon einmal cool unser eigenes Sonnensystem zu erkunden und damit unserer Erde und das Leben besser zu verstehen. Das ist schon was. Ich wäre froh, wenn ich in meiner Lebensspanne positiv geschätzt noch Jahre einen bemannten Marsflug mitverfolgen dürfte. Danke für den schönen Beitrag. Sowas oder sowas ähnliches hört man immer wieder.

Es wird aber dadurch nicht besser. Egal wie man es dreht und wendet, das Universum hat hier eine klare Grenze gezogen. Da ging es um fehlendes Wissen. Aber hier ist es eine prinzipielle Grenze, über die wir nicht drüber kommen. Als Idee könnte wenn überhaupt eine indirekt Besiedlung erfolgen. Wobei dann die Frage bleibt, ob man einen anderen Planeten wirklich mit genveränderten Einzellern infizieren sollte….

Dann ist es eben wie mit Urlaub den man sich nicht leisten kann… Balkon, Garten und der Park um die Ecke müssen dann eben reichen. Umso wichtiger ist es dann den Balkon, den Garten und den Park nicht kaputtzumachen und was den Park betrifft, auch Ecken zu entdecken, wo man noch nicht langgejoggt ist. Wie auch immer, ich respektiere diese Grenze, obwohl das ihr wahrscheinlich total schnuppe ist. Verblüffend, dass dieses Wort für viele Leute bereits die Möglichkeit interstellarer Reisen impliziert.

Wie kommt man eigentlich zu der Aussage, dass die Entstehung von Leben nichts Sensationelles ist? Als der kritischste Schritt wird allgemein der Schritt von unbelebter zu belebter Materie angenommen, von den weiteren Schritten, die für intelligentes zu interstellarer Kommunikation fähiges Leben erforderlich sind, gar nicht zu sprechen.

Das ist sehr wahrscheinlich absolut sensationell und möglicherweise tatsächlich so selten, dass es eines ganzen Universums bedurfte, um zumindest einmal dieses Wunder hervorzubringen.

Aktuell gibt es nicht den geringsten Hinweis dafür, dass dieses Wunder irgendwo noch einmal stattgefunden hat. Vielen Dank auch von mir für diesen sehr interessanten Artikel!

Um die enormen Entfernungen im Weltraum und unsere derzeitigen technischen Möglichkeiten zu verdeutlichen, ist auch ein Blick auf Voyager 1, die am weitesten von der Erde entfernte Raumsonde, ganz interessant. Die aktuelle Entfernung beträgt etwa 18 Milliarden Kilometer, das entspricht ca. Also 35 Jahre Flugzeit für 16,6 Lichtstunden Entfernung! Und wann kommt sie beim nächsten Stern an? Die bemannte Raumfahrt hat es gerade mal bis zum Mond geschafft, der ungefähr eine Lichtsekunde entfernt ist….

Besonders, wenn der Tentakelträger sich die Erde zum Lebensraum nehmen möchte, was nach der langen dunklen Reise nur zu verständlich wäre… Da wäre das Eso-Weltbild der weise-lehrenden Magneto-Aliens von Krypton schnell über den Haufen geworfen. Doch hätte ich nichts gegen lehrende Unterweisung von Wesen, die bereits imstande sind, Lichtjahre vernünftig zu überbrücken. Und bisher kann ich nur das Wunder erkennen, keine vernünftige Erklärung, keine Möglichkeit der Nachahmung.

Nun, weil es eben nichts sensationelles ist, erst recht kein Wunder was auch immer das ist. Kritisch ist an den Schritten nichts, sofern die richtigen Zutaten und v. Anderes intelligentes Leben bisher nicht gefunden haben und vielleicht auch nie zu finden, liegt schlicht an den enormen Entfernungen und den daraus abgeleiteten extremen Zeiträumen, welche erforderlich wären.

Du meinst, es ist nicht Sensationelles weil es eben nichts Sensationelles ist. Es kommt darauf an, wie du es betrachtest.

Nachdem die Wissenschaft noch keine Erklärung für die Entstehung von Leben hat, trifft also diese Definition immer noch zu. Sieht man ein Wunder als das an, was es etwa Jules aus Pulp Fiction tut, kann man geteilter Meinung sein.

Du musst schon schreiben was genau man nach deiner Vorstellung nicht erklären kann? Dann kann ich da drauf eingehen und dann wirds auch klarer weshalb es eben nicht sensationell ist. Die Entstehung eines Lebewesens, wie der Mensch es ist, entspricht aber möglicherweise der einzig richtigen Zahlenfolge aus einem Glücksspiel des Universums mit extrem hoher Unwahrscheinlichkeit, jemals zu gewinnen.

Jedenfalls wissen wir bislang nur von einem richtigen Tipp. Wir haben ja auch bisher nicht nach anderen Erden und Zivilisationen gesucht.

Daher können wir auch nur den einen richtigen Tipp kennen. Solange wir nicht nachschauen, ob es nicht noch weitere Erden gibt, können wir keine vernünftige Aussage über die Verteilung und Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum machen.

Bei aller Begeisterung für die Wissenschaft und deren Methodik. Würde es nicht auch passieren, dass wenn man das Raumschiff auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, sich alles Licht, welches einem entgegen kommt, sofort ins blaue verschiebt und man dadurch mit ziemlich harter und ungesunder Strahlung beschossen wird?

Man braucht einen Replikator, den Rest erledigt dann die Evolution. Ein Replikator ist ein Molekül, das in einem oder mehreren Schritten eine identische Kopie seiner selbst aus Stoffen in seiner Umgebung fertigen kann. Wenn so ein Replikator entstanden ist, wird er sich exponentiell vervielfältigen, alle verfügbaren von ihm benötigten Rohstoffe verbrauchen und so dann in Konkurrenz mit anderen Kopien seiner selbst treten. Dieser Konkurrenzdruck, verbunden mit zufälligen Mutationen, wird dafür sorgen, dass der Replikator eine immer perfektere Kopiermaschine wird, die z.

Und so führt der Weg zu immer perfekteren Lebensformen. Das bisher ungelöste Problem ist: Da seine Nachkommen viel besser ans Überleben angepasst sind als er selbst es war, werden wir ihn heute nicht mehr finden. Das ist das eigentliche Problem. Das mag korrekt sein. Der Schritt zum Vielzeller hat lange gedauert, der Schritt zu intelligentem Leben ebenfalls, aber das ist bisher alles, was wir darüber sagen können.

Mich würde es z. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Biochemie das Rätsel der Entstehung des Lebens in meiner Lebenszeit noch lösen wird, so wie ich schon die Erklärung des Aussterbens der Dinosaurier und den Nachweis von Exoplaneten miterleben dürfte. Man kann sich dem Thema auch aus der anderen Richtung nähern. Alderamin kommt in seinem Artikel zu folgenden Zahlen: Das wären dann immer noch 3 Milliarden allein in unserer Galaxie. Und selbst wenn nur auf jeden Nun gibt es aber nicht nur unsere Galaxie, sondern geschätzte weitere Milliarden Galaxien mit Milliarden von Sternen im für uns sichtbaren Teil des Universums.

Da hinkt der Vergleich mit dem Lottoschein sowieso. Vor diesem Hintergrund erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass nur hier auf der Erde Leben entstanden sein soll.

Das Weltall ist riesig! Offenbar hat es niemand in den vergangenen Jahrmilliarden geschafft, ein Zeichen seiner Existenz für den Rest des Universums zu hinterlassen. Ich glaube nicht, dass der Mensch in seiner Entwicklung viele Jahre von der der technischen Möglichkeit, ein solches Zeichen setzen zu können, das weithin sichtbar wäre und sehr lange währen würde, entfernt ist. Science Fiction muss nicht unbedingt immer Fantasy mit Technikkulisse sein. Blauverschiebung ja, aber nur um den Lorentzfaktor, der auch die Zeitdilatation bestimmt: Einige Teilchen der kosmischen Strahlung sind hingegen so energiereich, dass sie auch im Stillstand gefährlich sind und ohnehin abgeschirmt werden müssten.

Deren Dosis würde einerseits erhöht, nach Bordzeit gemessen aber über einen kürzeren Zeitraum aufgenommen, wobei dies die höhere Dosis sicherlich nicht komplett kompensieren kann. Die Abschirmung sollte also die höhere Dosis mit berücksichtigen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit auch immer ist, die indirekten Beweise kein Zeichen, kein Signal, nichts deuten jedenfalls darauf hin, dass wir zumindest in unserer Galaxie allein sind, was Lebensformen mit vergleichbarer Intelligenz betrifft.

Diese Schussfolgerung kann man doch gar nicht ziehen. Theoretisch könnten auf Millionen von Planeten in unserer Galaxie Lebensformen mit vergleichbarer Intelligenz existieren und wir können sie einfach aufgrund der astronomischen Entfernungen und den begrenzten Mitteln, die wir zur Verfügung haben, nicht entdecken. Da gehen verschiedene Faktoren für die Häufigkeit geeigneter Sterntypen, vorhandener Planeten, Entstehung von Leben etc.

Wenn Zivilisationen 10 mal länger leben, gibt es auch zu einer bestimmten Zeit bei gleicher Entstehungshäufigkeit 10 mal mehr davon. Aus der Häufigkeit pro x Sterne und der Dichte der Sterne in der Sonnenumgebung folgt dann der mittlere Radius zur nächsten Intelligenz. Thanus Dass es kein Zeichen, kein Signal gibt, stimmt nicht. Wir selbst sind ein Signal, dass es Leben gibt.

Auf der Erde hats etwa 4,5 Mrd. Jahre gedauert, bis sich vor nicht mal 1 Mio. Die Stoffe und Bedingungen dafür haben sich in den 8,5 Mrd. Die Ausbreitung von Signalen ist an die Lichtgeschwindigkeit gebunden. Thanus Worüber reden wir hier? Die Entstehung von Leben oder die Existenz von Zivilisationen.

Wir können zwar tief ins Universum blicken, aber bisher konnten wir nicht einmal terrestrische Planeten in der habitablen Zone gelber Zwerge entdecken, geschweige denn derartige Planeten auf Leben zu untersuchen. Mit Kepler entdecken wir nun vielleicht die ersten Planeten, die wirklich erdähnlich sein könnten, und mit kommenden Missionen können wir vielleicht in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten heraus finden, ob und wie viele dieser Welten Leben beherbergen.

Erst wenn wir das getan haben werden, können wir vernünftige Annahme über die Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum machen. Eine Zivilisation zu entdecken ist hingegen nochmal eine ganze andere Herausforderung, die wir nicht einmal im kommenden Jahrhundert werden werden stemmen können.

Und selbst wenn es viele Zivilisationen gibt und geben kann, so ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass ausgerechnet jetzt, in dem kurzen kosmologischen Zeitfenster, in dem Zivilisationen wie die Unsrige existieren, eine Zivilisation in dem lächerlich kleinen Lichtkegel existiert, in dem wir in absehbarer Zeit werden vernünftige Beobachtungen anstellen können. Bisher können wir nur sagen, dass andere Zivilisation offenbar nicht direkt vor unseren Teleskopen herum turnen und keine Kolonisation betreiben.

Um es einem stark vereinfachten Beispiel zu erklären: Wenn ich eine kleine Menge Zucker in einem Glas Wasser gebe, dann wird sich der Zucker unter geeigneten Bedingungen unweigerlich auflösen.

Ich werde — unter geeigneten Bedingungen — niemals beobachten, dass sich der Zucker nicht auflöst. Du hast eine falsche Vorstellung davon, wie Leben entsteht. Es ist uns bislang nicht möglich, diesen Vorgang zu wiederholen. Sie hätte uns längst entdeckt und damit wir sie. Es könnte sogar sein, dass es vorher schon entstanden war, durch das Bombardement ausgelöscht wurde und neu entstand, aber das lässt sich nicht mehr nachweisen.

Dass es danach fast 3,5 Milliarden Jahre sehr primitv blieb bis zur kambrischen Explosion spricht dafür, das höheres tierisches und pflanzliches Leben viel schwieriger entsteht. Und nur eine Spezies hat es bei uns bis zur Intelligenz gebracht, die in der Lage ist, über sich selbst nachzudenken und sich in Schrift und Sprache mitzuteilen.

Hier hatte ich schon einmal darüber spekuliert, warum dies ein relativ unwahrscheinlicher Schritt gewesen sein könnte. Klingt deine Argumentation vielleicht in etwa wie folgt: Wer kann also wissen, was Zivilisationen können, die uns Jahrmillionen voraus sind? Die können ohne Weiteres den Warp-Antrieb erfunden haben und müssten uns besuchen können.

In dem Fall wüssten sie von uns wir von Ihnen! Es ist so schwer für uns, andere Zivilisationen zu entdecken, weil wir noch lange nicht in der Lage sind, die Phänomene, die Zivilisationen verursachen, zu beobachten. Und warum sollten wir von anderen Zivilisationen wissen, sobald sie von uns wissen?

Schicken die uns ein Überlicht-Telegramm, sobald sie uns in einem Teleskop erspäht haben? Es geht weniger um Kontaktaufnahme eine vernünftige Kommunikation wird vermutlich sowieso aufgrund der maximal möglichen Übertragungsgeschwindigkeit nie möglich sein sondern um das Aufspüren von Spuren, die vergangene Hochzivilisationen hinterlassen haben könnten.

Wir haben noch keine derartigen Spuren entdeckt. Wie gesagt, die Entstehung von Leben kann nach wie vor als Wunder betrachtet werden, da es keine Eklärung dafür gibt und keinen Hinweis, dass es irgendwo sonst noch entstanden wäre.

Die Entdeckung von Lebensspuren auf dem Mars etwa würde uns weiter bringen. Wie kommst du darauf, dass sie uns längst entdeckt hätte und damit wir sie? Und bei geschätzten Milliarden Sternen ist es schon etwas schwierig, ausgerechnet unseren kleinen blauen Planeten zu finden. Wie riesig und unüberwindlich die zu überbrückenden Entfernungen sind, wurde doch hier in dem Artikel sehr anschaulich beschrieben.

Übrigens kann man auch über Dinge staunen, die man erklären kann. Ich finde es noch viel wunderbarer, wenn man versteht , warum etwas so ist, wie es ist.

Und was die Entstehung des Lebens angeht, haben die Wissenschaftler schon einige sehr gut und konkrete — und wunderbare! Allerdings halte ich es nicht für so unwahrscheinlich, dass ein Lebensraum, in dem Primaten leben, versteppt und so der aufrechte Gang zu einer naheliegenden Anpassung wird.

Es klingt natürlich dramatisch, wenn ein solcher Vorgang durch eine Gebirgsauffaltung ausgelöst wird, aber welche anderen Faktoren können eine ähnliche Entwicklung auslösen?

Da gibt es doch sicherlich einige. Unzweifelhaft ist aber natürlich auch, dass die Entwicklung einer zivilisationsbildenden Intelligenz wahrscheinlich sehr lange dauert. Viel Zeit, in der vieles schief gehen kann. Ich habe ein grundsätzliches Problem mit dieser Einschätzung.

Es gibt noch so viele unbekannte und unzureichend erforschte Phänomene daraus z. Aber Wissen wandelt sich auch gelegentlich und die Entwicklung der gesamten Zukunft vorherzusagen, halte ich dann doch für arg spekulativ. Am Fermi-Paradoxon würde ich mich nicht zu sehr festklammern. Denn auch dafür gibt es einige plausible Gegenargumente. Die aufzuzählen, würde allerdings den Kommentar um einiges aufblähen.

Damit will ich auf keinen Fall aussagen, dass interstellare Reisen ein Klacks wären und wir schon Jahren mit dem Finger schnippend durch die Galaxie reisen werden. Aber das andere Extrem kann ich zumindest gegenwärtig genauso wenig akzeptieren. Thanus Welche Spuren sollen diese Hochzivilisationen denn hinterlassen haben?

Wenn interstellare Kolonisation prinzipiell unmöglich ist, werden sie keine Spuren hinterlassen haben, die wir in absehbarer Zeit werden entdecken können.

Wie gesagt, die Entstehung von Leben kann nach wie vor als Wunder betrachtet werden, da es keine Eklärung dafür gibt und keinen Hinweis,. Tatsächlich haben wir Hinweise, dass in der Atmosphäre der Venus und auf dem Titan leben existiert.

Nicht was ich mir nicht erkären kann, sondern was sich die Menschheit noch nicht erkären kann, ist per definitionem ein Wunder. Welchen Hinweis eine Hochzivilisation hinterlassen könnte? Na ja, für genau diesen Weg muss man muss aber zuerst auch einmal so etwas wie Primaten und Bäume haben. Das Leben wird auf anderen Welten vermutlich einen ganz anderen Verlauf nehmen. Es muss aber auch sicher nicht exakt genau so ablaufen, wie beim Menschen, um Intelligenz hervorzubringen.

Wichtig ist lediglich, dass es bei uns vermutlich besondere Umstände waren, die die Entwicklung des Hirns anstelle von schnelleren Beinen oder schärferen Klauen förderten, die viele andere Lebewesen haben. Umstände, die eben nicht auf jeder Welt mit Flora und Fauna auftreten müssen. Oder nicht so schnell. Rettet Schlauerwerden notwendigerweise ein Wesen, das sich plötzlich in einer für es eigentlich ungeeigneten Umgebung wiederfindet, in der es kaum eine Chance hat, sich seiner Verfolger zu erwehren?

Wie viel öfter passiert es, dass solche Wesen einfach mit ihrer Umgebung aussterben? Das war ein feiner Grat, der da von unseren Vorfahren beschritten werden musste. Ein wenig wehrloser, und sie wären ausgestorben.

Ein wenig wehrhafter, und sie wären wohlmöglich Raub- oder Fluchttiere ohne Intelligenz geworden. Sie wurden relativ wehrlose intelligente Omnivoren, die ihre körperlichen Mängel durch Werkzeuggebrauch und Gemeinschaft ausglichen, beides Eigenschaften, die die Intelligenz förderten und eine gewisse Grundintelligenz zu Beginn voraussetzten.

Thanus Die Argumentationskette des Fermi-Paradoxons ist nicht zwingend. Es wurden schon genug Gegenargumente genannt. Deshalb ist die Schlussfolgerung, die du weiter oben gezogen hast, dass wir in unserer Galaxie die einzigen intelligenten Lebewesen sein müssen, so nicht richtig.

Nur weil wir bisher noch nicht in der Lage waren, es zu finden, kann man nicht den Schluss ziehen, dass es nicht da ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für den Aspekt der Lebensentstehung so angeraten scheint — dafür liegt noch?

Und noch mal Alderamin: Natürlich kann man glauben, dass es viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gibt. Ich glaube aber, dass das Gegenteil naheliegender ist, weil mir die Gründe dafür plausibler erscheinen. Es wäre ein Wunder, wenn wir heraus fänden, dass die Elemente des Universum kein Leben hervor bringen können — und wir trotzdem existieren.

Das ist aber nicht der Fall. Für uns ist das Leben nur ein Phänomen, dessen Entstehung wir nicht erklären können. Es gibt vieles, deutlich weniger spektakulärere Phänomene, die wir nicht erklären können. Sind das auch alles Wunder? Das wir derartige Phänomene nicht beobachten, bedeutet nicht, das keine anderen Zivilisationen existieren oder existiert haben. Es bedeutet nur, dass keine Zivilisation derartige Gebilde konstruiert — weil es wahrscheinlich schlichtweg unmöglich ist, derartige Gebilde zu konstruieren, egal wie alt und weit entwickelt eine Zivilisation ist.

Was ist belebte Materie? Es gibt nur eine Materie, die ist weder belebt noch unbelebt sondern einfach Materie. Ein Kohlenstoffatom eines Lebewesens unterscheidet sich in nichts von einem in einem Carbonatgestein. Also, was meinst du mit belebter Materie? Fangen wir mit Zelle an.

Organische Moleküle, abgeschlossene Kompartimente Micellen , Replikation … und los gehts. Was soll an den Schritten denn kritisch sein? Ich kenne keinen Evolutions-Biologen, der sowas äussert. Welchen Vorgang hättest du denn gerne wiederholt? Welches Zeichen sollte denn Millionen Jahre halten? Lange lag-Phase des Lebens: Kambrische Explosion zeigt ja eben wie einfach es ist, wenn die Bedingungen erst mal eingestellt sind. Alderamin hat sich solche Mühe gegeben zu zeigen, weshalb das FP inzwischen, sagen wir, reichlich überholt erscheint.

Ich hoffe jemand kann mir noch bei meinem Logik Problem helfen das ich seit letztem Jahr aus dem Physik Unterricht habe. Folgendes… Ich bin der Meinung das es nicht möglich ist ein Space Shuttle von der Erde zu starten zu einem Klon der Erde zu fliegen und von dort aus wieder zurück zur Ursprungs Erde ohne zu tanken. Irgendwie bin ich da etwas durcheinander weil ich immer denke z.

Würde mich wirklich freuen wenn ich meinen Logik Fehler mal ausmerzen könnte. Falls das im oberen Artikel beschrieben wurde, tut es mir leid. Ich habs nicht verstanden. Aber wie wahrscheinlich ist das? Wie beliebig andersartig kann eine fremde Welt sein, um noch Leben von irdischer Komplexität hervor zu bringen? Und wenn andere Planeten. In dem Falle wäre vielleicht die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass eine Unterart genau die richtigen Eigenschaften mitbringt, die beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses, das vielleicht auch nicht absolut unwahrscheinlich sein muss, zu einer entsprechenden Entwicklung führt.

Und wenn wenn die Diversität der erwähnten Eigenschaften nicht besonders ausgeprägt ist, ist das nicht vielleicht auch ein Hinweis, dass die passenden Eigenschaften nicht nur wahrscheinlich sondern zwangsläufig auftreten ok, jetzt kommen wir dem Anthropischen Prinzip gefährlich nahe. Der Grat, den unsere Vorfahren gegangen sind, mag sehr schmal gewesen sein, aber ich bin noch nicht überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Spezies bzw.

Ups, da fehlt etwas: Es haben ja nun schon einige Kommentatoren versucht, zu zeigen, warum man diesen Schluss nicht ziehen kann.

Sowohl Start, Flug und Landung sind bei beiden Strecken identisch. Die Zeitdauer allein, die für diese Schritte erforderlich war und die speziellen externen Einflüsse machden doch mehr als derutlich, wie kritisch und unwahrscheinlich diese Schritte sind. Du meinst, weil man den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss.

Klar, dann brauchen Beschleunigung 1 und Abbremsung 1 etwas mehr Treibstoff, weil mehr Masse an Bord ist. Wenn der spezifischer Impuls zu gering ist, kann das tatsächlich unmöglich werden.

Nexus Ja genau, dadurch das ich den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss erhöht sich ja wieder der Treibstoff bedarft für Start 1 aber der Treibstoff an sich muss ja auch wieder transportiert werden und irgend bin ich dann der Meinung das das nicht geht von Erde1 auf Erde2 und wieder zurück. Die Zeitdauer macht gar nichts in Hinblick auf kritisch oder unwahrscheinlich deutlich. Einfach Frage der Zeit dauer. Weder verwunderlich noch unwahrscheinlich.

Vergleichen wir das mal mit einem Auto auch wenn kein Raketenantrieb, so sollte es als Analogie doch recht gut funktionieren. Das muss seinen Treibstoff auch mitnehmen. In der Raumfahrt ist das allerdings ein Kernproblem. Da besteht die Hauptmasse fast nur aus Treibstoff.

Was soll da klar werden? Je länger in einem Gewinnspiel, dessen Grundbedingungen Anzahl der Zahlen aus denen man richtige wählen muss man nicht kennt, kein Gewinn erzielt wird, umso mehr kann man annehmen, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit sehr gering ist. Als Leben wird allegmeinhin das erachtet, was es gemeinsam hat und von unbelebter Materie unterscheidet. Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten und warum sie es überhaupt taten.

Wär ich nicht so eine Pfeife in Physik. Um T2 jedoch zu transportieren wird der Rote Treibstoff Tank benötigt. Um diesen wiederum mitzunehmen wird der Lila farbende gebraucht usw. Oh man seit dem Wettlauf von Achilles und der Schildkröte bin ich total durcheinander. Mehr braucht es nicht. Es ist darüber hinaus in keiner Weise unklar, wie sich Atome zu Molekülen zusammenfügen. Diese sind die Grundbausteine des Lebens. Besonders erscheint einem das nur, wenn man Wissen veweigert. Daher schrieb ich eingangs: Dann würde allerdings das gesamte Raumschiff auch so schon nicht besonders weit kommen.

Je mehr Treibstoff mitgenommen wird, umso mehr Probleme bekommt man auch irgendwann mit dem Schub. Aber wenn ich das richtig verstehe beruht dein logischer Fehler darauf, dass dein Antrieb zu uneffektiv ist s. Bislang hat die Evolutionsbiologie die Entstehung von Leben nicht restlos klären können, es sind viele Schritte in diesem Prozess nach wie vor rästelhaft. Keine Theorie und kein Modell hat bislang allgemeine Anerkennung gefunden. Das gilt es als Fakt festzuhalten, alles weitere ist Spekulation.

Aber dennoch erlaube ich mir den Luxus, davon zu träumen, dass wir bislang doch noch irgendetwas in der Physik übersehen haben, was der Menschheit irgendwann einmal die entscheidende Hintertür zum schnellen Reisen durchs All öffnet…. Wenn überlichtschnelles Reisen möglich sein sollte, wäre dies ein weiteres Indiz dafür, dass wir allein sind oder es noch niemand in die Tat umgesetzt hat.

Danke für den tollen Beitrag. Hochinteressant und ernüchternd, was die Reisetätigkeit durch unvorstellbar gigantische Räume betrifft. Gibt es wenigstens realistische Erfolgsaussichten dafür, mit ausserirdischen Lebensformen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu kommunizieren, ohne sich dafür selbst räumlich in Bewegung zu bringen mal abgesehen von noch besseren Teleskopen? Gibt es in diesem Bereich noch Wissen, welches noch erschlossen werden könnte?

Ist die Möglichkeit, von Aliens besucht zu werden, viel geringer als jene, von Aliens längst beobachtet zu werden welche jedoch vor dem gleichen Problem wie wir stehen — sie können uns nicht erreichen?

Der Mensch lebt und forscht einfach noch zu wenig lange, als dass er schon den Horizont des Machbaren erreicht hätte. Fragt mal Hawking, der hätte vielleicht auch noch ein paar Vermutungen. Deine Annahmen, welche Spuren hochentwickelte Zivilisationen hinterlassen sollten, sind völlig abwegig. Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten.

Das stimmt schlichtweg nicht. Schon vor knapp 60 Jahren hat man im Experiment Prozesse nachgebildet , in denen organische Verbindungen als Grundbausteine des Lebens entstehen. Wenn überhaupt ist nach wie vor unklar, wie der Sprung zu tatsächlichen Leben von statten geht und ob die Bedingungen dieser Experimente auch für die frühe Erde zutreffen — aber Antworten auf die Frage, wie sich Atome zu Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen können, sind vorhanden.

Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Zucker in Wasser auflöst: Wenn geeignete Elemente und Verbindungen unter den richtigen Bedingungen mit geeigneten Katalysatoren zusammen gebracht werden, dann bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich zu verbinden.

Man hat übrigens schon Grundbausteine des Lebens in interstellaren Wolken nachgewiesen. Und darum geht es auch, nicht wahr? Dass ein Schöpfer uns geschaffen haben soll. Wann wäre denn trotz allen vorhandenen Wissens für sie die Entstehung von Leben geklärt? Da ist soviel bekannt, dass es inzwischen synthetische Biologie gibt. Aber das sind Fusionskraftwerke auch, obwohl Fusion verstanden ist und in sozusagen explosiver Form auch funktioniert.

Und was wäre wohl allgemeine Anerkennung? Schneller bedeuted ja nicht automatisch unendlich schnell; selbst fache Lichtgeschwindigkeit würde ja für die Durchquerung der Galaxis 10 de von Jahren bedeuten — u. Reinhard Bauernfeind Wenn der Schritt von organischen Verbindungen hin zu Verbindungen, die den Kriterien des Lebens genügen, im Labor nachgebildet werden könnte oder in Natura nachgewiesen werden kann, wäre die Theorie weitestgehend bestätigt.

So fehlt aber noch dieser Teil. Wie oft das dann im Universum vorkommt und wie oft sich daraus dann intelligentes Leben entwickelt… darüber kann dann aber ohne Beobachtungen auch nur sehr grob spekuliert werden. Ob nun viele oder wenige Zivilisationen, das ist dann wohl gegenwärtig eher Glaubenssache.

Interstellare Reisen halte ich nur für den Menschen selbst für unmöglich bzw. Aber ich verstehe, dass alles Wunderbare verloren geht, wenn man die Entwicklung von Leben und in späterer Folge sogar Bewusstsein mit dem Auflösen von Zucker in Wasser gleichsetzt. Ich möchte auch sicher nicht auf Kreatonismus hinaus, wie du vermutlich annimmst.

Nichts liegt mir ferner. Mehr als ein Lebenszeichen ist nicht drin, und wenn wir ein Lebenszeichen erhalten und eine eigenes Lebezeichen zurück schicken, sind die anderen schon zehntausende Jahre weiter — und vielleicht gar nicht mehr da. Die anderen müssten uns schon sehr, sehr nahe sein — was noch nicht ausgeschlossen werden kann, aber als sehr unwahrscheinlich angenommen werden muss — und selbst wird eine Kommunikation schwierig.

Bis zum nächsten Stern sind es immerhin schon vier Lichtjahre. Wir betreiben seit rund 60 Jahren Raumfahrt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet jetzt und ausgerechnet in unserer unmittelbaren Nähe eine andere Zivilisation existiert, ist verschwindend gering.

Quanten-Verschränkung hat nichts mit Informationsübertragung zu tun und kann auch nicht zur Kommunikation genutzt werden. Lies dir mal diesen Artikel durch und versuch ihn zu verstehen. Wenn du etwas nicht verstehst, frag nochmal nach. Aber jede neue Theore muss die bestehenden Experimentaldaten bestätigen, und die sagen nun mal auch recht eindrucksvoll aus, dass sich lokal keine Information schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

So wird es sein. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für die Bildung einer Zivilisation gar nicht so schlecht sein sollten, siehe oben, in Raum und Zeit wird es schwierig, sich über den Weg zu laufen. Beschäftige dich nicht mit der Hoffnung, dass vielleicht doch alles ganz anders, sondern mit Lösungen innerhalb der Gesetze der Physik. Dort warten ganze Universen, die erobert werden wollen. Aber nicht innerhalb der Milliarden von Galaxien.

Aber ich gebe dir Recht, es ist mehr im Sinne der Wissenschaft, wenn man sich an das Bewährte hält, bis es widerlegt ist. Doch es braucht dennoch einen kleinen rebellischen Rest an Willen, das Unvorstellbare zu erschliessen, oder? StefanL Du vergisst die Zeitdilatation. Bei zehnfacher Lichtgeschwindigkeit wäre die Reise für die Astronauten ein Wochenendtrip- Allerdings erleben sie ihr blaues Wunder, wenn sie nach Hause kommen.

Ich habe gesagt, dass geeignete Elemente und Moleküle unweigerlich die entsprechenden Verbindungen eingehen, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind. Was ich sehr beruhigend. Bräuchte es ein Wunder, um Leben entstehen zu lassen, können wir auch gleich über einen Schöpfer reden.

Ich bin aber lieber Herr meiner Selbst und der Physik, die wir verstehen und beherrschen können. Vielleicht hast du ja nur eine etwas eigenwillige Auffassung dieses Begriffes und dessen Verwendung.

Nukleinsäuren, Proteine, Fette, Kohlenhydrate. Alle in Natur nachgewiesen. Der Faktor Zeit ist entscheidend wollte man dieses im Experiment nachbauen. Wir kennen die Entstehungsbedingungen für einen Stalagmiten. Wieviel Jahrtausende sollte man diesem Experiment zusehen? Ob viele oder wenige Zivilisationen ist nebensächlich; denn wie Aderamin zeigte, wir werden es praktisch nicht erfahren können.

Aus dieser Unfähigkeit aber abzuleiten wir wären die einzigen … nur zu, wer sowas braucht. Solange man Quantenphysik und allgemeine Relativitätstheorie nicht unter einen Hut gebracht hat, finde ich nicht, dass diese Aussage stimmt.

Eine vereinheitliche Theorie müsste allen Erfolgen und Experimentaldaten der Quantenphysik und der Relativitätstheorie genügen. An der Bedeutung der Lichtgeschwindigkeit als universelle Geschwindigkeitsbegrenzung wird sich nichts mehr ändern.

Aber aus einer vereinheitlichen Theorie können natürlich neuartige Lösungen hervor gehen, so wie einst aus der Relativitätstheorie einst neuartige Lösungen hervor gegangen sind. Ob uns diese Lösungen gedankenschnell zu den Sternen bringen? Ich träume gerne davon, aber ich hoffe nicht darauf, dass es so sein wird. Ist das nicht extrem unbefriedigend? Und da gibt es einiges zu entdecken. Dennoch, abends, vor dem Einschlafen, träume ich doch ein wenig ….

Rarehero tsts- ich schrieb: Es wird hier angenommen unabhängig davon, woher Antrieb und Treibstoff kommen , dass man die Hälfte des Hinflugs die ganze Zeit über konstant mit 1 G beschleunigt und auf der zweiten Hälfte konstant mit 1 G verzögert, auf dem Rückflug das gleiche.

Mit zunehmender Entfernung zum Umkehrpunkt nähert sich die Durchschnittsgeschwindigkeit immer mehr der Lichtgeschwindigkeit, deswegen kommt nur in der letzten Zeile heraus, dass die Zeit auf der Erde genau gerundet das Doppelte der Entfernung in Lichtjahren geteilt durch c ist da c nie erreicht wird und immer beschleunigt wird, gilt das Doppelte auch hier nur annähernd.

Also in allen Zeilen ist die Flugzeit für die Erdbewohner länger als das Doppelte der Entfernung geteilt durch c. Ihr meint also, dass es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder auch noch gibt, aber keine davon einen technischen Entwicklungsstand erreicht bzw. Bei dieser Überlegung geht man aus meiner Sicht zu sehr davon aus, dass der Mensch schon nahe an den Grenzen des tatsächlich Machbaren angelangt ist.

Organische Moleküle sind nicht gleichzusetzen mit lebenden Verbindungen. Erst der spezifische Aufbau macht es dazu. Demnach wäre das der passendere Satz: Der Vergleich mit Stalagmiten finde ich etwas unpassend. Das Zeit ein entscheidender Faktor ist, stimmt sicherlich.

Aber Zeit lässt sich zumindest in anderen Bereichen künstlich simulieren. Vielleicht gelingt es ja irgendwann mit einem dem Miller-Urey-Experiment ähnlichen Versuch, den Prozess zur Entstehung des Lebens nachzuweisen. Kann aber auch sein, dass das aus diversen Gründen nicht möglich ist. Auf dem Gebiet bin ich kein Spezialist. Lichtjahre bis Andromeda 15 Mio. Lichtjahre bis Centaurus A 28 Mio. Lichtjahre bis zum Sombreronebel 37 Mio.

Alderamin Nein, das beantwortet die Frage nicht. Ob es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder gibt, wissen wir nicht. Wie sollte so ein weithin sichtbar gesetztes Zeichen eigentlich aussehen?

Der nötige Sender würde Mal mehr Energie verbrauchen als die gesamte Menschheit. Und diese Sendeleistung müsste über Jahrtausende oder Jahrmillionen aufrecht erhalten werden, damit zumindest eine kleine Chance besteht, dass die ausgesandten Lebenszeichen irgendwann im Lichtkegel einer anderen Zivilisation auftauchen. Zum nächsten Stern fliegen. Die Zeitkapseln müsste nicht besonders schnell unterwegs sein. Sprich, man bräuchte nicht viel Energie, um sie auf die Reise zu schicken.

Das könnten tatsächliche alle Zivilisationen irgendwann tun. Aber vielleicht finden wir irgendwann eine solche Sonde, die um die Sonne kreist.

Oder du bist nicht bewusst, was tatsächlich machbar ist und vor welchen Herausforderungen wir stehen. Aber eines davon können wir möglicherweise beweisen oder durch umfassende Daten zumindest stützen. Es gibt ja auch die Vorstellung, dass das für uns sehr übel enden würde. Und Alderamin schreibt ja auch: Die Argumente, mit denen man dem Fermi-Paradoxon beikommen möchte, kommen ganz offenbar von hoffnungslosen E.

Was immer gerne vergessen wird: Die Astronauten dürften das nicht unbeschadet überstehen, dass von der Materialermüdung gar nicht zu reden. Die Tabelle habe ich nicht gerechnet, sondern abgeschrieben, aber von parsec in Lichtjahre umgerechnet.

In der Zeile mit 20 steht im Originaltext Jahre und 42 parsec. Ich nehme an, die Autoren haben das auf glatte abgerundet und die 42 parsec waren wahrscheinlich auch bereits aufgerundet, so dass ein Wert näher an als herausgekommen ist. Ich hatte mich auch schon eine Weile mit dem Thema beschäftigt und vor Kurzem einen Blog dazu veröffentlicht aber nicht so umfangreich und gut geschrieben wie deiner: Als Nichtpyhsiker hatte ich auf die Kernfusion gehofft um relativistische Geschwindigkeiten erreichen zu können.

Dann dauert so ein Flug wirklich sehr lange. Gibt es irgendwo eine Übersicht über die Formeln? Wenn man 22,5 Jahre mit 1 G beschleunigen und dann 22,5 Jahre mit 1 G abbremsen könnte, dann kommt man also lediglich Lichtjahre weit.

Ich kannte bisher nur diese Webseite und dort steht man könnte das in der halben Zeit schaffen: Ich konnte bisher noch kein Buch zu dem Thema finden. Von-Neumann-Sonden sind selbstreplizierende Sonden und etwas anderes als die Zeitkapseln, die ich im Sinn habe.

Aber ob Von-Neumann-Sonden oder Zeitkapseln, es wäre — vor allem solange wir das Sonnensystem nicht erobern — extrem schwierig, solche Artefakte zu finden. So kann man natürlich auch mit Gegenargumenten umgehen.

Anstatt sich mit diesen auseinander zu setzen, diese einfach als Schwachsinn abtun. Die in diesem Artikel und auch vielen Kommentatoren zu denen auch ich zähle propagierte Lösung ist, dass interstellare Reisen nahezu unmöglich sind und interstellare Kolonisation daher nicht statt findet.

Dir wurden eine Vielzahl an Argumenten und Berechnungen geliefert. Die erzeugte Elektrizität kann direkt genutzt, in Stromnetze eingespeist oder in Akkumulatoren gespeichert werden.

Vor der Einspeisung in Wechselspannungs - Stromnetze wird die erzeugte Gleichspannung von einem Wechselrichter umgewandelt. Das System aus Solarmodulen und den anderen Bauteilen Wechselrichter, Stromleitung wird als Photovoltaikanlage bezeichnet. Photovoltaik-Funktionsprinzip am Beispiel einer Silizium-Solarzelle. Die Besonderheit von Halbleitern ist, dass durch zugeführte Energie z.

Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen wird häufig in der Schreibweise W p Watt Peak oder kW p angegeben und bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die in etwa der maximalen Sonnenstrahlung in Deutschland entsprechen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile werden in Datenblättern angegeben. Können diese Bedingungen beim Testen nicht eingehalten werden, so muss aus den gegebenen Testbedingungen die Nennleistung rechnerisch ermittelt werden.

Am Boden kommen bei klarem Wetter ca. Ausschlaggebend für die Dimensionierung und die Amortisation einer Photovoltaikanlage ist neben der Spitzenleistung vor allem der Jahresertrag, also die Menge der gewonnenen elektrischen Energie. Die Strahlungsenergie schwankt tages-, jahreszeitlich und wetterbedingt. So kann eine Solaranlage in Deutschland im Juli gegenüber dem Dezember einen bis zu zehnmal höheren Ertrag aufweisen. Tagesaktuelle Einspeisedaten mit hoher zeitlicher Auflösung sind für die Jahre ab im Internet frei zugänglich.

Bei Freiflächenanlagen werden deshalb in aller Regel derartige Ausrichtungen gewählt. Zwar lässt sich die über das Jahr verteilte, durchschnittliche Sonnenhöhe und damit die theoretisch optimale Neigung für jeden Breitengrad exakt berechnen, [17] jedoch ist entlang eines Breitengrades die tatsächliche Einstrahlung durch verschiedene, meist geländeabhängige Faktoren unterschiedlich z.

Verschattung oder besondere lokale Wetterlagen. Da auch die anlagenabhängige Effektivität bezüglich des Einstrahlungswinkels unterschiedlich ist, muss die optimale Ausrichtung im Einzelfall standort- und anlagenbezogen ermittelt werden.

Bei diesen energetischen Untersuchungen wird die standortbezogene Globalstrahlung ermittelt, welche neben der direkten Sonneneinstrahlung auch die über Streuung z. Wolken oder Reflexion z. Diese Art der Montage wird am häufigsten gewählt, da sie für bestehende Dächer am einfachsten umsetzbar ist. Bei einem Indach-System ist eine Photovoltaik-Anlage in die Dachhaut integriert und übernimmt deren Funktionen wie Dachdichtigkeit und Wetterschutz mit. Vorteilhaft bei solchen Systemen sind die optisch attraktivere Erscheinung sowie die Einsparung einer Dachdeckung, sodass der höhere Montageaufwand oftmals kompensiert werden kann.

Ist die Dachneigung zu flach, können spezielle Haken diese bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Ein Aufdach-System sorgt zudem für eine ausreichende Hinterlüftung der Solarmodule. Die Befestigungsmaterialien müssen witterungsbeständig sein. Das Indach-System eignet sich bei Dachsanierungen und Neubauten, ist jedoch nicht bei allen Dächern möglich.

Indach-Systeme bilden mit der übrigen Dacheindeckung eine geschlossene Oberfläche und sind daher aus ästhetischer Sicht attraktiver. Zudem weist ein Indach-System eine höhere mechanische Stabilität gegenüber Schnee- und Windlasten auf.

Die Kühlung der Module ist jedoch weniger effizient als beim Aufdach-System, was die Leistung und den Ertrag etwas verkleinert. Daneben konnten verschiedene Dünnschichttechnologien Marktanteile gewinnen. So finden auch weitere Halbleiter Verwendung wie Cadmiumtellurid oder Galliumarsenid. Als sehr aussichtsreich wird aufgrund der günstigen Herstellung die Entwicklung von Solarmodulen auf Perowskit -Basis beurteilt.

Die Zellen können deutlich dünner als Siliziumzellen gebaut werden. Problematisch ist bisher jedoch noch die geringe Haltbarkeit. Ein weiteres Forschungsziel ist die Entwicklung organischer Solarzellen. Hierbei ist bereits berücksichtigt, dass zu diesem Zeitpunkt das Energiesystem stromlastiger sein wird als derzeit, sodass die Photovoltaik dann auch mittels Sektorkopplung zu einer erheblichen Dekarbonisierung weiterer Sektoren wie dem Verkehrssektor oder dem industriellen Energieverbrauch beitragen könnte.

Die Einstrahlung hängt von der geographischen Lage ab: Nahe dem Äquator , beispielsweise in Kenia , Indien , Indonesien , Australien oder Kolumbien , sind aufgrund der hohen Einstrahlungsdichte die Stromgestehungskosten niedriger als in Mitteleuropa.

Zudem schwankt am Äquator der Energieertrag im Jahresverlauf viel weniger als an höheren Breitengraden ziemlich gleichbleibende saisonale Sonnenstände und Zeiten zwischen Sonnenauf- und -untergang. Weltweit wurden bis Ende Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. In Europa beträgt die installierte Gesamtleistung GW. Dies war deutlich stärker als die meisten Wachstumsszenarien angenommen hatten. So sind die tatsächlichen Wachstumsraten historisch nicht nur wiederholt durch die Internationale Energieagentur , sondern auch durch den IPCC , den Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen sowie Greenpeace unterschätzt worden.

Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Entwicklung der installierten Nennleistung der Photovoltaikanlagen in der Europäischen Union in den Jahren bis Aufgrund stark gesunkener Modulpreise im Zuge billiger Importe aus China ist die deutsche wie auch die europäische Solarindustrie in eine Krise geraten. Zahlreiche Hersteller meldeten Insolvenz an. Die Strafzölle sind in der Branche und unter Umweltverbänden umstritten.

Neben der Stromgewinnung zur Netz-Einspeisung wird die Photovoltaik auch für mobile Anwendungen und Anwendungen ohne Verbindung zu einem Stromnetz, so genannte Inselanlagen , eingesetzt. Hier kann der Gleichstrom auch direkt genutzt werden. Am häufigsten finden sich daher akkugepufferte Gleichstromnetze. Neben Satelliten , Solarfahrzeugen oder Solarflugzeugen , die oft ihre gesamte Energie aus Solarzellen beziehen, werden auch alltägliche Einrichtungen, wie Wochenendhäuser, Solarleuchten , elektrische Weidezäune , Parkscheinautomaten oder Taschenrechner von Solarzellen versorgt.

Inselanlagen mit Wechselrichter können auch Wechselstromverbraucher versorgen. In vielen Ländern ohne flächendeckendes Stromnetz ist die Photovoltaik eine Möglichkeit, elektrischen Strom preisgünstiger zu erzeugen als z. Auch die Einbindung von Photovoltaikanlagen und Solarbatterien in bestehende Inselnetze stellt eine Möglichkeit dar, die Kosten der Energieproduktion deutlich zu verringern. Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis zwischen momentan erzeugter elektrischer Leistung und eingestrahlter Lichtleistung.

Je höher er ist, desto geringer kann die Fläche für die Anlage gehalten werden. Beim Wirkungsgrad ist zu beachten, welches System betrachtet wird einzelne Solarzelle, Solarpanel bzw. Laderegler und Akkus und Verkabelung. Der Ertrag von Solarmodulen ist zudem auch temperaturabhängig. Die mit Solarzellen erzielbaren Wirkungsgrade werden unter standardisierten Bedingungen ermittelt und unterscheiden sich je nach verwendeter Zelltechnologie.

Besonders hohe Wirkungsgrade werden von Mehrfachsolarzellen mit Konzentrator erreicht; hier wurden im Labor bereits Wirkungrade bis ca. Allerdings begrenzt bei einer solchen Reihenschaltung stets die Zelle mit dem geringsten Strom den Gesamtstrom der Gesamtanordnung. Alternativ wurde die Parallelschaltung der optisch hintereinander angeordneten Solarzellen in Duo-Schaltung für Dünnschichtzellen aus a-Si auf dem Frontglas und CIS auf dem Rückseitenglas demonstriert.

Ein Vorteil dieser Technik ist, dass mit einfachen und günstigen optischen Einrichtungen die Solarstrahlung auf eine kleine Solarzelle gebündelt werden kann, die der teuerste Teil einer Photovoltaikanlage ist.

Nachteilig ist hingegen, dass konzentrierende Systeme wegen der Lichtbündelung zwingend auf Nachführsysteme und eine Kühleinrichtung für die Zellen angewiesen sind. Heutige Solarmodule absorbieren einen Teil des Sonnenlichts nicht, sondern reflektieren es an ihrer Oberfläche.

Daher werden sie in der Regel mit einer Antireflexionsschicht ausgestattet, die die Reflexion bereits stark vermindert. Schwarzes Silicium vermeidet diese Reflexionen fast vollständig. Real liegt der Modulwirkungsgrad auch bei unverschatteten Anlagen durch Erwärmung, niedrigere Einstrahlung etc.

Die Performance ratio ist immer ein Jahresdurchschnittswert. Beispielsweise liegt die PR an kalten Tagen über dem Durchschnitt und sinkt vor allem bei höheren Temperaturen sowie morgens und abends, wenn die Sonne in einem spitzeren Winkel auf die Module scheint. Bei Anlagen auf Tierställen von landwirtschaftlichen Betrieben sind auch höhere Verluste möglich, wenn Schmutz aus Lüftungsschächten auf der Anlage abgelagert wird.

Als weiteres Hilfsmittel kommen bei der Reinigung wasserführende Teleskopstangen zum Einsatz. Die Reinigung sollte durchgeführt werden, ohne Kratzer an der Moduloberfläche zu verursachen. Zudem sollten Module überhaupt nicht und Dächer nur mit geeigneten Sicherheitsvorkehrungen betreten werden.

Auch mit einer Wärmebildkamera kann man die Verschmutzung feststellen. Verschmutzte Stellen auf den Modulen sind bei Sonneneinstrahlung wärmer als saubere Stellen. Die Erzeugung von Solarstrom unterliegt einem typischen Tages- und Jahresgang, überlagert durch Wettereinflüsse. Insbesondere im Frühling und Sommer kann Solarstrom um die Mittagszeit zur Deckung eines Teils der Mittellast genutzt werden — aber nur, wenn es das Wetter zulässt kein bewölkter Himmel.

Breitengrad wegen der kurzen Sonnenscheindauer und des niedrigen Sonnenstandes nur wenig Strom. Da dann für Heizung und Beleuchtung aber besonders viel Strom gebraucht wird, müssen dann auch besonders viele Kapazitäten aus anderen Energiequellen zur Verfügung stehen.

Allerdings liefern Windkraftanlagen im Winter mehr Strom als im Sommer, sodass sich Photovoltaik und Windenergie jahreszeitlich sehr gut ergänzen. Tagesaktuelle Einspeisedaten für Deutschland sind für die Jahre ab im Internet frei zugänglich. Bei einem weiteren erheblichen Ausbau der Photovoltaik werden regional Überschüsse entstehen, die per Stromnetz in andere Regionen transportiert oder für den nächtlichen Bedarf gespeichert werden müssen.

Bei Inselanlagen wird die gewonnene Energie in Speichern, meist Akkumulatoren, gepuffert. Die deutlich häufigeren Verbundanlagen speisen den erzeugten Strom direkt in das Verbundnetz ein, wo er sofort verbraucht wird. Photovoltaik wird so zu einem Teil des Strommixes. Bei Inselanlagen müssen die Unterschiede zwischen Verbrauch und Leistungsangebot der Photovoltaikanlage durch Energiespeicherung ausgeglichen werden, z.

Die Speicherung erfolgt meist über einen Gleichspannungszwischenkreis mit Akkumulatoren, die Verbraucher bei Bedarf versorgen können. Neben Bleiakkumulatoren werden auch neuere Akkutechnologien mit besserem Wirkungsgrad wie Lithium-Titanat-Akkumulatoren eingesetzt. Mittels Wechselrichter kann aus der Zwischenkreis-Spannung die übliche Netzwechselspannung erzeugt werden. Anwendung finden Inselanlagen beispielsweise an entlegenen Standorten, für die ein direkter Anschluss an das öffentliche Netz unwirtschaftlich ist.

Bereits heute sind derartige Systeme in vielen nicht-elektrifizierten Regionen der Welt wirtschaftlicher als Dieselgeneratoren, wobei bisher jedoch häufig noch die Subventionierung von Diesel die Verbreitung hemmt.

Bei kleineren Anlagen wird alle verfügbare bzw. Bei Anlagen in einem Verbundnetz kann die lokale Energiespeicherung entfallen, da der Ausgleich der unterschiedlichen Verbrauchs- und Angebotsleistungen über das Verbundnetz erfolgt, üblicherweise durch Ausregelung durch konventionelle Kraftwerke. Kühlanlagen, Warmwasserboiler, aber auch Wasch- und Spülmaschinen so steuern, dass sie bei Erzeugungsspitzen automatisch zugeschaltet werden. Aus Effizienzgründen sollten zunächst bevorzugt auf die Flexibilisierung gesetzt werden, bei höheren Anteilen müssen ebenfalls Speicherkraftwerke zum Einsatz kommen, wobei zunächst Kurzfristspeicher ausreichen und erst bei sehr hohen Anteilen variabler erneuerbarer Energien auf Langfristspeicher wie Power-to-Gas gesetzt werden sollte.

Dies ist bei Photovoltaik bei einer stabilen Wetterlage nicht notwendig, da nie alle PV-Anlagen gleichzeitig in Revision oder Reparatur sind. Bei einem hohen Anteil von dezentraler Photovoltaik-Kleinanlagen muss jedoch eine zentrale Steuerung der Lastverteilung durch die Netzbetreiber erfolgen.

Während der Kältewelle in Europa wirkte die Photovoltaik netzunterstützend. Aufgrund des winterbedingt hohen Stromverbrauchs musste Frankreich ca. Solarstrom verursacht geringere Umweltschäden als Energie aus fossilen Energieträgern [58] oder Kernkraft und senkt somit die externen Kosten der Energieerzeugung s.

Demgegenüber lagen die Kosten der Energieeinsparung z. In sonnenreicheren Gegenden der Welt werden sogar Vorteile bis ca. Die Amortisation ist von vielen Faktoren abhängig: In Österreich lag der Preis für Photovoltaikanlagen im Jahr durchschnittlich bei Euro je kW p und somit deutlich über dem in Deutschland im selben Jahr durchschnittlich zu zahlenden Preis von Euro je kW p.

Photovoltaik galt lange als die teuerste Form der Stromerzeugung mittels erneuerbaren Energien. Durch den starken Preisrückgang hat sich dies mittlerweile geändert, sodass Photovoltaik inzwischen konkurrenzfähig zu anderen regenerativen und konventionellen Arten der Stromerzeugung ist. In den USA sind z.