Aktuelle Nachrichten vom Gasmarkt

 


Bei ungenügender Trocknung kann es zur Bildung von Methanhydraten kommen. In einer Hochdrucktrennapparatur steigt ein mit Stickstoff angereicherter Gasstrom nach oben, Methangas strömt zum Sumpf der Kolonne. Synthesegas lässt sich unter hohem Druck und hohen Temperaturen mittels des Fischer-Tropsch-Verfahren in synthetische Mineralöle umwandeln. Im kommenden Jahr gelten Fahrverbote für alte Diesel in weiteren Städten.

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Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe wegen der schlechten Luftqualität in der Stadt. Gasanbieter kündigen überwiegend Preiserhöhungen an. In den vergangenen Jahren haben Gasanbieter eher ihre Preise gesenkt als erhöht. In dieser Heizsaison könnte sich der Trend umkehren: Verivox zufolge kündigen 24 Grundversorger Preiserhöhungen an.

Lediglich vier Firmen wollen ihre Preise senken. EU-Kommissar will Klimaziel doch nicht verschärfen. Das Klimaziel der EU schreibt vor, dass die Treibhausgase bis um 40 Prozent gegenüber gesenkt werden müssen. Jetzt rudert der Kommissar wieder zurück. Über 1,50 je Liter E Die Ölpreise auf dem Weltmarkt befinden sich im Höhenflug. Das bekommen Verbraucher an den Tankstellen zu spüren.

Wie sich die Preise entwickeln werden, hängt Experten zufolge von den künftigen Entscheidungen der Opec ab. Niedrige Stickoxid-Werte bei modernen Diesel-Pkw.

Dem Automobilclub zufolge sind moderne Diesel sehr sauber. Dabei könnte das flüssige Erdgas deutlich zu mehr Klimaschutz betragen. Die Preisunterschiede für Diesel und Super E10 klaffen in den unterschiedlichen Bundesländern erheblich auseinander.

Mehrverbrauch kostet Autofahrer Milliarden zusätzlich. Aserbaidschan will mehr Gas an Europa liefern. Europa wird künftig womöglich mehr Gas aus Turkmenistan und Aserbaidschan beziehen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach auf ihrer Südkaukasusreise mit dem aserbaidschanischen Präsidenten aber noch über heiklere Themen.

Kreuzfahrtschiffe werden allmählich umweltfreundlicher, urteilt der Naturschutzbund Deutschland. Dennoch gibt es noch immer viele Defizite. Spritpreise an Autobahnen ziehen immer weiter an. Dass die Spritpreise an den Autobahn-Tankstellen höher sind als an anderen Standorten, ist kein Geheimnis.

Welcher Politiker bläst am meisten CO2 in die Luft? Die schmutzigste Karosse im Bundeskabinett fährt demnach die Justiz- und Verbrauchsministerin. Hart nutzte Erdgas auch zur Beleuchtung eines Leuchtturms am Eriesee. Ab wurde Erdgas in Pittsburgh in der Glas- und Stahlindustrie verwendet. Damit war Pittsburgh die erste Stadt der Welt, die an eine Erdgaspipeline angeschlossen war.

Erdgas wurde ursprünglich bei der Gewinnung von Erdöl lediglich abgefackelt. In einigen Ländern wird Erdgas auch heute noch abgefackelt , da der Transport des Gases kostenaufwändig ist. Erdgas wird in Deutschland und in vielen anderen Industrieländern im Wesentlichen zur Versorgung mit Nutzwärme in der Industrie und in Wohngebäuden genutzt.

Erdgas wird seit einigen Jahren auch verstärkt als Kraftstoff für entsprechend motorisierte Kraftfahrzeuge verwendet. Erdgas als Treibstoff für Autos ist nicht zu verwechseln mit Autogas.

Das an Tankstellen angebotene Autogas entstammt meistens der Erdölraffination. Mit Beschluss des Bundestages vom Januar bis zum Das Gleiche gilt für Biogas. Zum Jahresende war jedoch ein globales Überangebot erreicht. Sie förderten im Jahr etwa Milliarden Kubikmeter Erdgas.

Bis zum Jahr hatten sie Ziel der Erdgas exploration ist das Auffinden von Erdgaslagerstätten. Solche Vorkommen werden entsprechend als konventionelle Vorkommen bezeichnet. Erkundungen, die von Geologen und Geophysikern privater oder staatlicher Erdöl- und Erdgasfirmen unternommen werden, konzentrieren sich daher auf die Identifizierung geologischer Verhältnisse, die die Anwesenheit konventioneller Vorkommen im Untergrund wahrscheinlich machen.

Konventionelle Erdgasvorkommen bestehen aus einem porösen und permeablen, mit Erdgas gesättigten Speichergestein, das sich unterhalb einer geringporösen impermeablen Gesteinsschicht, dem Deckgestein, befindet. Speicher und Deckgestein müssen zusätzlich Teil einer geologischen Struktur sein, die erst die Anreicherung von Gas zu abbauwürdigen Mengen ermöglicht.

Das Erdgas kann so weder nach oben noch seitlich entweichen, und steht, da es sich tief unter der Erde befindet, unter hohem Druck. Die Auswertung von Satelliten- oder Luftbildern oder die mittels klassischer Kartierung aufgenommene Oberflächengeologie können dazu dienen, fossile Sedimentbecken zu identifizieren.

Möglicherweise geben im Gelände angetroffene Erdgas-Austritte z. Schlammvulkane direkte Hinweise auf Gasvorkommen im Untergrund. Erste nähere Untersuchungen der Geologie des tieferen Untergrundes erfolgen oft durch seismische Messungen. Dabei werden Druckwellen im Prinzip Schall , erzeugt mittels Sprengungen in flachen Bohrlöchern oder mit Hilfe von Vibratoren , in den Erdboden geschickt. Die Schallwellen werden dabei von bestimmten Erdschichten, sogenannten Reflektoren , zur Erdoberfläche zurückgeworfen, wo sie von hochsensiblen Erschütterungsmessern, sogenannten Geophonen registriert werden.

Wenn Schallquellen und Messstellen netzförmig an der Erdoberfläche angeordnet sind, kann aus den ermittelten Daten ein dreidimensionales seismisches Modell des Untergrundes erstellt werden 3D-Seismik.

An besonders vielversprechenden Stellen werden Probebohrungen niedergebracht. Hierbei wird die Interpretation des seismischen Modells mit der tatsächlich erbohrten Geologie abgeglichen und entsprechend verfeinert. Das Antreffen gasgesättigten Sedimentgesteins in einer vorhergesagten Tiefe bestätigt dann die Interpretation einer im seismischen Profil erkennbaren Struktur als Erdgasfalle.

Interessiert man sich nach Beginn der Förderung für Veränderungen des Fluidgehalts einer Lagerstätte, kann eine so genannte 4D-Seismik durchgeführt werden. Der bisher am häufigsten erschlossene Erdgaslagerstättentyp sind Gasvorkommen in porösen und permeablen Gesteinen z. Sandsteine , Massenkalke unterhalb geringporöser, impermeabler Gesteine Tonsteine , Mergelsteine , feinkörnige Kalksteine. Solche Strukturen, die sowohl sedimentären als auch tektonischen Ursprungs sein können, werden Erdgasfallen genannt.

Sehr häufig tritt Erdgas aufgrund seiner geringeren Dichte in den obersten Bereichen einer konventionellen Erdöllagerstätte auf. Reine Erdöllagerstätten ohne Gas sind eher die Ausnahme, da sich in Erdölmuttergesteinen stets auch Gas bildet und beides zusammen in die Lagerstätten migriert. Das bei der Erdölgewinnung anfallende Erdgas wird abgetrennt und gesondert verarbeitet oder aber, insbesondere bei der Offshore-Ölförderung, einfach abgefackelt d.

Weil Erdgas eine deutlich höhere Mobilität als Erdöl besitzt, läuft dessen Migration leichter ab. Deshalb sind reine Erdgaslagerstätten konventionellen Typs, sogenanntes nicht-assoziiertes Erdgas , relativ häufig. Als unkonventionell werden Lagerstätten bezeichnet, die nicht dem konventionellen Erdgasfallen-Typ entsprechen und aus denen meist nur mit erheblichem Aufwand Gas gefördert werden kann z.

Auch in Kohleflözen ist Erdgas gebunden, welches auch als Grubengas bezeichnet wird. Kohleflöze können auch durch Untertagevergasung in ein erdgasähnliches Brenngas umgewandelt werden. In den USA wurden In Deutschland werden die Erdgasreserven in Kohleflözen auf etwa 3. Bei hohem Druck und tiefen Temperaturen bildet Methan zusammen mit Wasser einen eisähnlichen Feststoff, sogenanntes Methanhydrat. Der andere Teil entstammt der Tätigkeit von Mikroorganismen im Boden bzw. Fortschreitende Diagenese mit verstärkter Kompaktion des Speichergesteins bzw.

Durch den damit einhergehenden Verlust der Permeabilität, ist eine ökonomisch sinnvolle Erdgasförderung mit konventionellen Methoden aus diesen Gesteinen unmöglich.

Nach einer allgemeineren Definition von Tight-Gas-Lagerstätten bezeichnet der Begriff alle nicht-konventionellen Vorkommen, die zwar tief unter der Erde liegen, aber durch herkömmliche Förderverfahren nicht rentabel bewirtschaftet werden können bzw. Die Menge des in Lagerstätten enthaltenen Erdgases liegt laut Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe über die weltweiten Erdgas ressourcen und -reserven bei Dabei liegen Erdgasreserven, d.

Bei weltweit gleichbleibender Erdgasförderung von etwa 3. Tight Gas wird derzeit überwiegend in den Vereinigten Staaten gefördert, wobei eine strikte Abgrenzung vom konventionellen Erdgas nicht mehr stattfindet. Auch in Deutschland wird seit Jahren Erdgas aus dichten Sandsteinen produziert und gemeinsam mit konventionellem Erdgas ausgewiesen. Nicht enthalten sind darin die Ressourcen von Aquifergas und Erdgas aus Gashydrat, da derzeit noch offen ist, ob und wann dieses Potenzial kommerziell genutzt werden kann.

Insgesamt gibt es hier ein Potenzial von bis zu 1. Zur Lage der konventionellen und unkonventionellen Vorkommen von Erdöl und Erdgas auf der Erde siehe auch Erdölgewinnung.

Erdgas wird durch Bohrungen entweder in reinen Erdgasfeldern gewonnen oder als Nebenprodukt bei der Erdölförderung. Da das Erdgas in der Regel unter hohem Druck manchmal circa bar steht, fördert es sich sozusagen von selbst, sobald das Reservoir einmal geöffnet ist. Im Laufe der Zeit nimmt der Gasdruck der Lagerstätte stetig ab. Beim Bohren nach Erdgas wird häufig eine Tiefe von 4—6 Kilometer, bei Erkundungsbohrungen manchmal bis 10 Kilometer erreicht.

Es gibt auch Bohrer, die nicht nur senkrecht, sondern auch schräg bis horizontal ins Gestein bohren können insbesondere für Offshore-Bohrungen entwickelt. Beim Bohren muss das Gestein zerstört und nach oben befördert werden, ein Mantel muss den Bohrhohlraum schützen.

Beim Bohren können Instabilitäten im Gestein und ein Verlust an Bohrflüssigkeit auftreten, daher müssen Rohrstränge auch Casing genannt zur Stabilität des Bohrprozesses eingebracht werden. In der nachfolgenden Stufe wird dann mit einem geringeren Durchmesser gebohrt. Zwischen dem Förderstrang und der Bohrlochauskleidung ist im Bohrloch knapp über der Erdgas führenden Schicht eine Dichtungsmanschette — Packer genannt — angebracht.

Darüber befinden sich Messapparaturen, Ventile, Rohrverbindungen zur Weiterleitung. Die Erdgassonde wird an der Erdoberfläche durch das Eruptionskreuz abgeschlossen, das aus zwei Hauptschiebern besteht, von denen einer als automatischer Sicherheitsabsperrschieber ausgerüstet ist, der bei kritischen Betriebsbedingungen die Sonde automatisch sperrt.

Die Förderung konventionellen Erdgases kann zu leichten Erdbeben führen, wenn sich durch die Druckentlastung der Untergrund senkt. Das hat sich in der Provinz Groningen in den Niederlanden gezeigt. Durch die jahrzehntelange Gasentnahme wurde das Groninger Gasfeld zu einer Zone geologischer Instabilität. Das führte am August zu einem Erdbeben der Magnitude 3,6 auf der Richterskala und weiteren Beben.

Später wurden fixe Bohrplattformen mit ausfahrbaren Beinen konstruiert. Es konnten Wassertiefen von mehreren hundert Metern erreicht werden. Dabei wird der Bohrlochkopf auf den Meeresgrund verlagert. Es ist gelungen, mit derartigen Bohranlagen bis in 3. Die Trocknung von Erdgas, d.

Bei ungenügender Trocknung kann es zur Bildung von Methanhydraten kommen. Die festen Methanhydrate können zu einem extremen Druckabfall in der Pipeline beitragen und die Ventile und Rohrleitungen beschädigen. Die Trocknung garantiert auch einen gleich bleibenden Brennwert des Gases bei der Einspeisung in das öffentliche Gasnetz.

Gemessen wird der Trocknungsgrad von Erdgas mit dem Taupunkt. TEG ist stark hygroskopisch und entzieht dadurch dem Gas das Wasser. Der Kontakt beider Medien erfolgt im Gegenstrom. Das Gas strömt in der Kolonne von unten nach oben. Entgegen hierzu wird das Triethylenglycol in der Kolonne oben eingebracht und unten wieder ausgeschleust.

In der Packung verteilt sich das TEG weiträumig. Das aus der Kolonne ausgeschleuste Triethylenglycol wird in einer Regenerationsanlage wieder aufbereitet. In einem Verdampfer werden durch Erhitzen das aufgenommene Wasser sowie in geringeren Mengen auch Kohlenwasserstoffe aus dem Triethylenglycol entfernt. In der Brennkammer werden auch die bei der Regeneration entstehenden Brüdengase verbrannt. Dadurch wird der Bedarf an zusätzlich eingespeisten Brennstoff reduziert.

In einer ersten Stufe erfolgt die Vortrocknung durch Wärmeübertrager oder andere Arten von Wasserabscheidern. Der Restwassergehalt im Gas ist nach diesem Prozess allerdings noch zu hoch, um es genügend komprimieren und damit verflüssigen zu können. Nach der Vortrocknung gelangt das Gas in sogenannte Adsorber. Dies sind mindestens zwei Tanks, welche mit einem Molekularsieb gefüllt sind.

Das Gas wird zunächst durch Adsorber Nr. Der Wasserdampf wird vom Molekularsieb aufgenommen adsorbiert. Hierdurch werden die vom Molekularsieb zurückgehaltenen Wasserdampfmoleküle wieder abgegeben und aus dem Tank heraus befördert. Danach erfolgt die Kühlung des Molekularsiebes über mehrere Minuten bis Stunden. Eine Adsorptions- und Regenerationsphase nennt man Zyklus. Die bei der Erdgastrocknung eingesetzten Molekularsiebe werden speziell für die verschiedensten Gaszusammensetzungen entwickelt.

Oft müssen nicht nur Wassermoleküle, sondern auch Schwefelwasserstoff oder Kohlenwasserstoffe aus dem Gas entfernt werden. Es gibt auch Situationen, für welche eine Kombination aus verschiedenen Typen zur Anwendung gelangt.

Die Abtrennung von Kohlenstoffdioxid und Schwefelwasserstoff erfolgt auf chemischem oder physikalischem Weg. Bei der physikalischen Abtrennung, beispielsweise dem Sulfinol-Prozess, wird eine hochsiedende polare organische Flüssigkeit, die etwas Wasser enthält, eingesetzt.