Fonds und ETF

 

Mit den ING Global Index Portfolios können Sie mit nur einer Entscheidung in ein weltweit gestreutes Portfolio anlegen. Um die Auswahl und Zusammenstellung der ETFs brauchen Sie sich nicht kümmern – das übernimmt das Fondsmanagement.

So wird bei einem bestimmten, sehr hohen Kursverlust einer Aktie in einem kurzen Zeitraum der Handel kurzfristig ausgesetzt.

Die besten Indexfonds

Wenn Sie Geld anlegen wollen, müssen Sie nicht immer gleich eine große Summe auf der hohen Kante haben. Auch wenn Sie jeden Monat kleine Beträge ansparen, können Sie über die .

Sie können sich jedoch auch auf eine hohe Rendite sowie eine gute Liquidität konzentrieren und Ihr Vermögen weniger sicher anlegen. Bei der Geldanlage ist eine gut geplante Strategie essentiell.

Bedenken Sie dabei die folgenden Punkte:. Um die beste Geldanlage für Ihre Zwecke zu finden, sollten Sie sich einen Überblick über die möglichen Anlageformen verschaffen:. Sowohl Tagesgeld als auch Festgeld sind eine sichere Geldanlage — um Geld zu vermehren, lohnen sie sich jedoch weniger. Je nach Laufzeit können aber Liquidität und Rendite variiert werden. Gerade beim Tagesgeld profitieren Sie von einer hohen Einlagensicherung.

Hierbei handelt es sich um Sparbriefe und Sparbücher. Auch sie sind sicher, da sie durch die EU bis zum Betrag von Allerdings bieten sie so gut wie keine Rendite und Liquidität nur bei einer Auflösung.

Wertpapiere werden üblicherweise von Banken, Unternehmen oder vom Staat herausgegeben. Hierbei bestimmt die Kreditwürdigkeit des Herausgebers, ob die Papiere rentabel und sicher sind.

Die Liquidität hängt von der Laufzeit ab. Stehen sie allerdings gut im Kurs, werfen sie überaus hohe Renditen ab. Gold und Silber können als Münzen und Barren sicher angelegt werden, sind in dieser Form jedoch nicht wirklich rentabel. Investieren Sie hingegen in risikobehaftete Goldaktien, können Sie durchaus eine hohe Rendite erzielen.

Allerdings sind diese mit einem hohen Risiko belastet, weshalb sich nur Experten auf diesem Gebiet bewegen sollten. Andernfalls kann es zu Verlusten kommen. Für Immobilien als Geldanlage gilt das gleiche wie für Sachwerte: Hier sollten sich Interessenten ebenfalls ausführlich informieren. Hedge-Fonds, Futures und Optionen bieten sehr hohe Renditechancen, allerdings bei gleichzeitig extrem hohem Risiko.

Damit sind sie für die private Geldanlage im Vergleich ungeeignet und sollten nur von Profis genutzt werden. Es ist wichtig, dass bei der Geldanlage Zinsen angeboten werden, die sowohl die Inflation und alle anfallenden Kosten decken als auch eine Rendite erzielen kann. Notwendig ist, hierfür die jeweilige Inflationsrate zu überprüfen: Diese werden ebenfalls von Ihrem Zinsbetrag abgerechnet. Dabei handelt es sich um folgende Abzüge:. Je nach Betrag sind allerdings auch Steuerfreigrenzen möglich: Für Ledige liegt der jährliche Steuerfreibetrag bei Euro, für Ehepaare bei 1.

Alles, was über diesen Beträgen liegt, muss jedoch versteuert werden. Zinsen sind beim Geld anlegen also eine der wichtigsten Faktoren. Ähnliches gilt für Aktien, wobei Indexfonds im Vergleich etwas sicherer sind — eine Möglichkeit sind hierbei Goldaktien und Goldfonds. Je höher der Zinssatz, desto risikoreicher ist oftmals die Anlageform. Sie gehen hierbei also fast immer das Risiko von Geldverlust ein.

Sein Sie sich dessen bewusst, bevor Sie sich für eine hoch verzinste Anlage entscheiden. Um die richtige Geldanlage zu finden, sollten Sie vorab genau wissen, wofür Sie das zu investierende Geld nutzen möchten, wie hoch die Summe ist und welche zwei Punkte des Magischen Dreiecks Sie für wichtig erachten.

Haben Sie diese Aspekte für sich geklärt, haben Sie mehrere Möglichkeiten:. Möchten Sie sich noch ausführlicher über Geldanlagen informieren, können Sie sich für unseren FinanceScout24 Newsletter anmelden.

In diesem eBook werden alle Geldanlageformen noch einmal ausführlich beschrieben, zudem erhalten Sie Tipps zum Geld anlegen. Welche Anlage für Sie die richtige ist, kommt ganz auf Ihren Verwendungszweck an. Überlegen Sie also, wofür Sie das gesparte Geld später einsetzen möchten, welche Summe Sie planen und welches Risiko Sie eingehen möchten.

Bedenken Sie hierbei stets das Magische Dreieck der Geldanlage: Geldanlagen sollten so flexibel sein, dass sie sich dieses problemlos und einfach variieren lässt. So sind beispielsweise Aktien überaus flexibel, da diese unkompliziert ge- und verkauft werden können.

Auch Sparpläne sollten flexibel sein: So sollte etwa der einzuzahlende Geldbetrag reduziert werden oder der Zahlungsrhythmus mühelos geändert werden können. Achten Sie also beim Vergleich der Geldanlagen auf die jeweilige Flexibilität.

Da die Möglichkeiten, wie Sie Geld anlegen können, zahlreich sind, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten — denn je nach gewählter Anlageform sind unterschiedliche Renditen möglich. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Rendite die Inflation ausgleicht. Gold kann auf unterschiedliche Weise als Geldanlage genutzt werden. So können Sie in physisches Gold investieren — also Münzen und Goldbarren.

Auch Einzelaktien erzeugen bei genauerer Betrachtung laufende Kosten. Beispielsweise muss man sich bei Aktien auch um steuerliche Belange kümmern, wie z. Das kostet Zeit, Geld z. Das Ergebnis meiner Kalkulation war, dass es sich erst ab mittleren sieben- bis achtstelligen Vermögen anfängt zu rentieren. Daher ist auch mit den geringfügig höheren direkten Kosten ein ETF für die meisten Anleger günstiger. Für High-Net-Worth-Individuals hingegen, dürfte eine selbst gemanagte Kombination aus Einzelaktien sehr wahrscheinlich die günstigere Wahl sein.

Wenn man sich länger mit ETF beschäftigt, dann stellt sich sehr schnell eine bestimmte Art des Denkens ein:. Man hat bei ETF also das Risiko, dass in bestimmten Marktphasen der Fonds sich nicht genau so verhält wie man es bei einem Blick auf den Index vermuten würde. Als die Kurse rapide fielen, alle ihre Fonds verkaufen sowie aussteigen wollten und dabei auf eine zuerst gleichbleibende Nachfrage trafen, passierte Folgendes:.

Eine Art Teufelskreis hatte sich in Gang gesetzt. In diesem Fall waren ETF nicht die alleinigen Schuldigen, aber besser gemacht haben sie es definitiv auch nicht.

Es gibt mittlerweile allerdings auch einige rudimentäre Mechanismen an den meisten Börsen, die solche selbst verstärkenden Teufelskreise durchbrechen sollen. So wird bei einem bestimmten, sehr hohen Kursverlust einer Aktie in einem kurzen Zeitraum der Handel kurzfristig ausgesetzt. Das soll den Marktteilnehmern Zeit geben, sich wieder etwas zu beruhigen und solche sehr kurzfristigen, extremen Ausschläge zu verhindern.

Das hätte zur Folge, dass der Fonds nicht mehr stoisch dem Index folgt und durch sein Handeln den Ausschlag weiter verstärkt. Aber für langfristig orientierte Anleger spielen solche Kapriolen zum einen nur eine untergeordnete Rolle und zum anderen gibt es zumindest ein paar Ansätze zur Vermeidung.

Es muss aber ganz klar festgehalten werden, dass ETF solche Ausschläge vielleicht nicht verursachen, aber zumindest verstärken können. Stell dir vor du hast ein wunderbares Portfolio aufgebaut und auch schon ein paar Jahre bespart. Du bist also bereits auf einem sehr guten Weg in Richtung deiner Ziele und auf einmal passiert Folgendes:. Die nächste Finanzkrise ist da! Überall Feuer und Blut. Der Wert deines Depots hat sich über Nacht halbiert und obwohl du sonst eigentlich echt cool bist was das angeht, schiebst du diesmal tiefe und ehrliche Panik.

Nach einigen Jahren haben sich die Märkte nicht nur wieder erholt. Nein, sie steigen sogar noch weiter! An diesem Punkt stellst du fest, dass du nicht nur kein Geld verloren hättest, wenn du nicht verkauft hättest, sondern sogar im Plus liegen könntest. Frustriert kehrst du der Börse den Rücken und erzählst jedem was für ein fieses Pflaster das doch ist. Daher ist eine schnelle Handelbarkeit immer ein zweischneidiges Schwert.

Diese versuchen zwar sehr transparente Regeln zu befolgen aber teilweise sind auch Klauseln dabei, welche dem Indexanbieter einen gewissen Ermessensspielraum einräumen. Wenn man sich die entsprechenden Regeln der verschiedenen Indizes genauer durchliest, findet man einige solcher Passagen mit Ermessensspielraum. Bedenke, dass der Indexanbieter damit in sehr engen Grenzen mit entscheiden kann, was in deinem Depot landet und was rausfliegt. Mit dem Investmentsteuerreformgesetz Beamtendeutsch ist eine schöne Sprache ist es so, dass in bestimmten Situationen ETF einen leichten Steuernachteil erfahren.

Nämlich dann, wenn sie gekauft werden, um für immer gehalten zu werden. Bis ich mit meinem eigenen, ausführlichen Beitrag zum Thema InvStRefG fertig bin, verweise ich an dieser Stelle auf den entsprechenden Artikel von Finanztip und hier insbesondere auf den Kommentarbereich. Wie vorhin schon erwähnt, sind ETF auf den ersten Blick sehr einfach. Der zweite Blick ist es, der die Dinge verkompliziert. Swappende ETF weisen hier nochmal eine Besonderheit auf, denn vielfach ist bei diesen gar nicht drin, was draufsteht.

Sie bilden die Entwicklung des Index nämlich nicht direkt durch den Kauf ab, sondern als Zahlunsversprechen eines Swappartners.

Meist handelt es sich um Anleihen oder risikoarme Aktien. Diese können dann von irgendwo auf der Welt stammen. Für viele, und da zähle ich mich dazu, fühlt sich das komisch an. Aber unter der Haube steckt dann etwas ganz anderes. Per se weder schlimm oder unsicherer, aber niemand möchte das bei einem Anlagevehikel, das auf Langfristigkeit und Transparenz ausgerichtet ist.

Von dem her haben swappende ETF hier definitiv einen Nachteil. Zu swappenden ETF muss noch hinzugefügt werden, dass die Fondsgesellschaften natürlich sehr darauf achten, Risiken zu minimieren.

Weiterhin wird auch bei den Swappartnern durch Streuung das Risiko minimiert. Daher sind — selbst wenn einer der Kontrahenten ausfallen sollte — die Konsequenzen überschaubar. Wie immer beim Verleihen ist das erstmal kein Problem.

Ärgerlich wird es erst, wenn man das Verliehene nicht mehr zurückbekommt. Das wissen die ETF-Anbieter auch und so wird nicht wahllos alles verliehen was nicht niet- und nagelfest ist, sondern nur ein kleiner Teil des Bestandes. An wen verliehen wird unterliegt ebenfalls einem Prüfprozess, um Sicherzustellen, dass die Wertpapiere auch wirklich nur an vertrauenswürdige Partner verliehen werden. Und natürlich muss der Entleiher auch Sicherheiten hinterlegen, die man im Notfall verwerten kann.

Zusätzlich ist es bei den meisten Fonds so, dass zumindest ein Teil der Leihgebühr dir als Eigentümer zugute kommt. Das macht zwar nur wenige Basispunkte im Jahr aus, aber immerhin. Jedes Finanzprodukt hat diese. Die perfekte Geldanlage gibt es eben nicht. Das war für die meisten Privatanleger zuvor praktisch nicht möglich. Aber mit diesem Beitrag wollte ich auch einmal gezielt über die Nachteile sprechen, um dir und auch mir selbst ein möglichst objektives Bild zu zeichnen.

Denn nur wenn man wirklich beide Seiten betrachtet, kann man tatsächlich sagen, ob einem die Medaille tatsächlich gefällt. Fallen euch noch ETF-Nachteile ein, die ich vergessen habe? Dann lasst mir jetzt gleich einen Kommentar da! Ich will, dass jeder Mensch auf diesem Planeten Zugang zu verständlich aufbereitetem Finanzwissen hat. Wenn du mich mit Homemade Finance bei diesem Vorhaben unterstützen willst und du noch ein weiteres Depot brauchst, dann kannst du das tun, ohne, dass es dich etwas kostet:.

Ich selbst nutze dieses Depot bereits seit einigen Jahren und kann es definitiv weiterempfehlen. Gründe findest du hier: Was ich benutze — Mein Finanzsetup. Wenn du also noch auf der Suche nach einem sehr guten Depot bist, dann freue ich mich über deine Unterstützung.

Damit hilfst du Homemade Finance wirklich sehr! Hi Alex, schöne Zusammenfassung. ETFs sind und bleiben eine gute Sache. Der eigentliche Zweck von Aktien Mitbestimmung an Unternehmen wird allerdings ausgehebelt. Ein weiterer Pluspunkt für Einzelaktien: Geschäftsmodell, Akquisen, organisches Wachstum und nicht zuletzt diverse Finanzkennzahlen. Mich würde interessieren ob du bei deinem Einzelaktienanteil auch auf Diversifikation achtest oder hier eher auf wenige Unternehmen setzt?

Hi Alex, ich achte schon auf Diversifikation, allerdings ohne mich zu starr festzulegen. Die Bereiche IT und Gesundheitswesen sind aktuell etwas übergewichtet — was aus meiner Sicht aber okay ist. Die Aufarbeitung von Gegenargumenten und damit verbunden die kritische Auseinandersetzung mit einer Geldanlage macht dich als Blogger sehr authentisch. Bevor ich auf einige einzelne Punkte gesondert eingehe, möchte ich noch kurz erzählen, dass ich selber hauptsächlich aktiver Anleger bin.

Die Gründe sind bei mir ähnlich, wie beim Felix. Ich finde viele davon sind Eigenarten eines ETF, die man als Anleger kennen sollte und auch wissen muss, damit umzugehen. Die übrigen Punkte können unter Umständen auch zum Vorteil werden. Wenn es passt, würde ich deinen Beitrag gerne bei mir verlinken. Ich finde es super, wenn Bloggerkollegen die Dinge von allen Seiten betrachten. Auch wenn sie davon selbst von einem Produkt überzeugt sind. Es stimmt, Liquidität ist grundsätzlich eher ein Segen, denn sie erlaubt erst einmal günstig und unkompliziert zu kaufen.

It often buys these stocks earlier in the day, whenever traders see the best opportunity. Hallo Alex, klasse Artikel, ich liebe deinen Blog und wie du Dinge systematisch aufdröselst. Hier in Deutschland sind auch ComStage und db x-trackers populär und öfter mal in Aktionen als Sparplan kostenlos besparbar. Bei den ETFs habe ich darauf geachtet, dass sie nicht alle von iShares sind.

Dazu werde ich mit Sicherheit auch nochmal was schreiben. Sowas wie administrative Diversifikation die Richtung. Beispielsweise die Abhängigkeit von der Depotbank oder die Unterstützung eines Oligopol. Die Hauptgründe, welche ich als Nachteile gegen eine Anlage in ETF ansehen würde sind für mich wirklich die fehlende Mitbestimmung und die laufenden Kosten.

Ich sehe die Nachteile in Summe auch deutlich kleiner im Vergeich zu den Vorteilen. Ich bin selber in ETFs investiert. Auch deshalb gefallen mir deine Artikel so gut wie auch dieser , ebenfalls die strukturiert analytische Herangehensweise. Auch für mich überwiegen letztlich die Vorteile eines Investment in ETFs, solange nichts besseres für Privatanleger erfunden wurde.