Elektronischer Handel

 

Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie des Bundesamts für Justiz ‒ 199199.pw - Seite 1 von 7 -.

Wer den Entwurf von liest, fragt sich: Lokalnamen Flurnamen fliessen in der Regel auch in die Ortschaftsbezeichnungen ein.

Das schleichende Zurümpeln

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Elektronisch gestützte Geschäftsprozesse in Kategorien zu unterteilen richtet sich natürlich nach den Bedürfnissen der menschlichen Entwicklung, so finden Kategorien wie Verbraucher an öffentliche Verwaltung C2A oder andere der oben aufgeführten Kombinationen bsp. B2E erst allmählich Verbreitung.

Ob die obengenannten Kategorien immer Handelsbeziehungen abbilden, unterliegt zumindest in Bezug auf die Administration A2A berechtigten Zweifeln. Ein Onlineshop ist eine spezielle Form des Versandhandels , bei dem ein Händler oder Hersteller gewerbliche Waren oder Dienstleistungen zum Verkauf oder zur Miete anbietet.

Der Onlineshop übernimmt zum einen die Aufgabe der Produktpräsentation und zum anderen die Abwicklung des Bestell- und Kaufvorgangs. Bei der Produktpräsentation setzten die Anbieter auf unterschiedliche Mittel: Neben Produktfotografie, Texten und technischen Daten kommen zunehmend dreidimensionale Produktabbildungen und Videos zum Einsatz. Auch der Einsatz von Kundenmeinungen wird zunehmend zum Standard.

Die Produktpräsentation hat das Ziel, Umsatz durch perfekte Darstellung des Angebotes zu generieren und teure Retouren zu vermeiden. So bieten alle Fahrzeughersteller im Internet entsprechende Fahrzeug-Konfiguratoren an.

Bei der Preisgestaltung setzen Händler auf Festpreise. Daneben gibt es Onlineshops, bei denen die Kunden — wie bei Auktionen — einen Preis bieten können. Im Zuge des Internetbooms gegen Ende des Jahrhunderts gewannen Onlineshops immer mehr an Bedeutung. Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen physischen Verkaufsraum brauchen, dieser steht virtuell als Website zur Verfügung.

Manche Onlinehändler verzichten deswegen auch auf eigene Lagerräume. Alternativ bestellen manche Händler Ware erst, wenn dazu eine Kundenbestellung eingegangen ist. Dies ist dann erfolgversprechend, wenn die Kunden keine schnelle Lieferung erwarten. Die eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben. Wichtiges Kriterium sind zusätzlich die Versandkosten. Unternehmen, die Ware kostenlos verschicken und zusätzlich eine schnelle Lieferung ermöglichen, sind so eine ernstzunehmende Konkurrenz zum stationären Einzelhandel geworden.

Sogar Internetbuchhändler, die in Deutschland der Buchpreisbindung unterliegen und somit keine Rabattaktionen durchführen können, profitieren dadurch, dass sie dem Kunden bei gleichem Preis den Gang zum Buchladen ersparen. Hier spricht man vom klassischen Versandhandel. Dies trifft beispielsweise auf Buchhändler zu.

Der physische Versand entfällt in dem Fall und der Kunde kann seinen Einkauf sofort nutzen. Eine weitere Form des Onlineshops ist das sog. Liveshopping , bei dem meist nur ein Produkt am Tag angeboten wird. Da im Internet kein persönlicher Verkauf stattfindet, muss die visuelle Kommunikation des Onlineshops vielfältige Anforderungen an den Dialog zwischen Anbieter und Kunde erfüllen.

Die Erkenntnisse über Augenbewegungen auf dem Bildschirm Eye tracking-Verfahren , Schrift- und Bilderkennung sowie Verweildauer in einzelnen Bereichen der Website sollen dabei Aufschluss über mögliche Verbesserungen bei der Benutzerführung und Motivation des Kunden geben.

Ebenso geben Befragungen der Testpersonen Aufschluss über notwendige Änderungen. Das Shopsystem kann sowohl datenbankbasiert und dynamisch als Webanwendung auf einem Webserver installiert werden als auch aus statischen HTML-Seiten bestehen.

Derzeit gibt es zirka Shopsoftwareanbieter allein in Deutschland. Dabei unterscheiden sich die Anbieter in der Ausrichtung ihres Angebotes in der Orientierung auf unterschiedliche Zielgruppen. Es gibt Software zum kleinen Preis für den Massenmarkt und Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben, Software individuell gezielt den Anforderungen entsprechend zu erstellen bzw.

Der Funktionsumfang hat über die Jahre hinweg drastisch zugenommen und sich aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsanforderungen stark verändert. Viele Shopsysteme können die Inhalte des Shops in mehreren Sprachen präsentieren.

Die ersten Shop-Systeme zwischen und versuchten das traditionelle Warenhaus nachzubilden und beschäftigten sich primär mit der reinen Präsentation von Produkten und der Kaufabwicklung.

Diese werden als Storefront System bezeichnet. Bis wurden die Shop-Systeme um erste Verwaltungsfunktionalitäten ergänzt; wie der Verwaltung von Bestellungen Ordermanagement Features.

Bis stiegen die Anforderungen an die Verwaltungsfunktionalitäten des Shop-Systems. Bis sind neben den reinen Anforderungen an die administrativen Prozesse aus Sicht des Shop-Betreibers die Anforderungen der Kunden stärker in den Vordergrund getreten. So haben sich Funktionalitäten rund um die Kundenkontoverwaltung sowie u. Kundenbewertungen, persönliche Empfehlungen und Social Media in den Standard. Neben der Zielgruppenorientierung einzelner Softwareanbieter unterscheiden sich Shopsysteme auch in der verwendeten Technik.

Dabei wird unterschieden zwischen webserverbasierter Applikationen und solchen, die erst lokal statische Seiten erzeugen, welche dann auf den Web-Server geladen werden und mit Hilfe von JavaScript über den Browser die Warenkorbfunktion zur Verfügung stellen.

Jeder einzelne Shopbetreiber erhält sein Online-Shopsystem, das im Hintergrund an eine Softwarequelle gekoppelt ist. Dem einfachen Verkaufsabschluss wird aus individualpsychologischer Sicht beim Internetverkauf eine besonders hohe Bedeutung beigemessen, weil der Kunde seinen Warenkorb ohne Angst vor Datenverlust und Spionage seiner Zahlungsdaten begleichen können soll. Häufig findet auch das bekannte Bankeinzugsverfahren Anwendung, da die Hemmschwelle zur Übermittlung der Kontoverbindung oft geringer ist, als die zur Anwahl einer Mehrwertnummer oder die Angabe der Kreditkartendaten.

Proprietäre Micropaymentsysteme haben es dagegen schwer, sich zu etablieren. Ein weiteres Bezahlverfahren zum Beispiel ist giropay. Einen hohen Bekanntheitsgrad bei speziell für das Internet entwickelten Zahlungssystemen hat PayPal erreicht, ehemals eine Tochter von eBay.

Bezahlsysteme vereinen mehrere Bezahlverfahren und versuchen die Vielfalt der Zahlungsarten in einem Konto zusammenzufassen. Eine Möglichkeit, die Provision, von welcher die Preisvergleichsportale leben, für eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden, bietet die Internetplattform boost.

Die Mehrheit der Online-Händler bietet eine Kombination aus herkömmlichen und elektronischen Bezahlverfahren an, häufig stehen zwei bis vier der oben genannten Alternativen zur Verfügung. Viele haben schon schlechte Erfahrungen beim Online-Shopping gesammelt. So zum Beispiel, dass die gelieferte Ware nicht den Beschreibungen und Bildern entsprach, Ware nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden konnte, gekaufte Artikel nicht ankamen, es Probleme bei der Kündigung von Online-Abonnements gab oder dass Konto- oder Kreditdaten missbraucht wurden.

Zudem ergaben Studien, dass die wahrgenommene Sicherheit im Internetkauf mit der Häufigkeit der Nutzung zusammenhängt: Je öfter E-Commerce genutzt wird, desto sicherer wird es eingeschätzt. Leider wird dieses Thema ausgeblendet. Das Bundesamt für Landestopografie beschränkt sich darauf, eine bessere Schreibweise der Lokalnamen zu diskutieren.

Leider fehlt eine solche klare Information. März im Nationalrat eine Anfrage Die vorgeschlagene Richtlinie schlägt für die Schreibweise der Lokalnamen den Grundsatz "Schreibe, was du hörst und wie du sprichst" vor, d. Die Namen sollten also so geschrieben werden, wie sie am entsprechenden Ort gesprochen werden, beispielsweise Totuflieji - Höje Laas - Düüheltor - Besch Hieti.

Damit widerspricht die vorgesehene Richtlinie dem Hauptzweck jeder Karte. Im Rahmen des Neuentwurfs des Geoinformationsgesetzes soll auch die den Richtlinien übergeordnete "Verordnung über die Orts-, Gemeinde- und Stationsnamen" angepasst werden. Die neuen Richtlinien sollen die "Weisungen für die Erhebung und die Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen in der deutschsprachigen Schweiz" des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes von ersetzen.

Der jetzige Vorschlag ist zwar aus lokalsprachkundlicher Sicht interessant, er kann aber zu Unsicherheiten und Verständlichkeitsproblemen führen, z. Zudem führt die Umstellung zu erheblichen Folgekosten in der Grundbuchvermessung, bei der Nachführung der Landeskarten sowie der Stadt- und Ortspläne und bei Beschilderungen.

Die erneute Diskussion dieser Sprachregelung scheint mir übertrieben und unnötig. Sie widerspricht auch den Anstrengungen, wieder vermehrt die hochdeutsche Sprache zu verwenden.

Mein Vorstoss richtet sich indes in keiner Weise gegen die Erfassung des hohen Guts der Flur- und Ortsnamen in ihrer lokalen Sprachform. Der Ort, wo dieses Gut gesammelt und in feiner Differenzierung darzustellen ist, sind jedoch nicht die Karten, sondern die kantonalen Namensbücher. Die Fertigstellung dieser Namensbücher, insbesondere auch in der Westschweiz, sollte Priorität haben. Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass an der Regelung von , die einen sinnvollen Kompromiss zwischen berechtigter Schrifttradition und reiner Lokalsprache darstellte, festgehalten werden sollte?

Was gedenkt er zu tun, damit die kantonalen Namensbücher speditiv fertiggestellt und sorgfältig weitergeführt werden? Antwort des Bundesrates vom Mai Mit den "Toponymischen Richtlinien der Schweiz" TR05 soll den Kantonen ein zeitgemässes, verlässliches und praktikables Instrument zur Regelung der Lokalnamenschreibweise in die Hand gegeben werden.

Die vom Bundesamt für Landestopografie als Entwurf vorgestellten TR05 sehen vor, die fast schon sechzigjährigen "Weisungen für die Erhebung und Schreibweise der Lokalnamen von " W48 zu überarbeiten: Insbesondere sollen einige Grundsätze oder Schreibregeln der W48 präzisiert bzw. Auf diese Weise können die zum Teil kantonal unterschiedlichen Interpretationen der W48 einander angenähert werden. Die TR05 stellen keine Kehrtwende in der bisherigen Nomenklaturpraxis dar.

Dagegen ist es die Absicht, den deutschschweizerischen "Nomenklatur-Kurs" mit den Richtlinien innerhalb genauer definierten Leitplanken zu halten, um längerfristig eine gewisse Harmonisierung der Entscheide der kantonalen Nomenklaturkommissionen zu erreichen.

So wird beispielsweise mit einer restriktiven Bezeichnung der Vokallängen der exzessiv lautnahen Namenschreibung entgegengetreten. Der Bundesrat teilt die Auffassung, wonach die W48 einen sinnvollen Kompromiss zwischen berechtigter Schrifttradition und reiner Lokalsprache darstellen. Der darin in Artikel 7 aufgestellte Grundsatz, Namen von geringer, lokaler Bedeutung seien in Anlehnung an die ortsübliche Aussprache zu schreiben, ist auch heute unbestritten.

Der Bundesrat hat keinen Einfluss auf die Produktion der Namenbücher, welche alleine in der Kompetenz der Kantone liegt. Zudem sieht er nur einen geringen Zusammenhang zwischen den Namenbüchern, welche hauptsächlich eine sorgfältige, möglichst lückenlose Erschliessung, Dokumentation und Deutung sämtlicher Toponyme bezwecken, und den TR05, welche die Schreibpraxis bei Lokalnamen betreffen.

Kommentar des Redaktors der vorliegenden Webseite Ich zitiere aus dem Wortlaut der bundesrätlichen Antwort oben: Seite 38, Rubrik Magazin, Leserbriefe. Nachstehend die beiden im Artikel enthaltenen Abbildungen: Wo Unsinn einen Namen hat.

Der Bund will mehr Dialekt und weniger Schriftdeutsch bei Flurnamen. Heisst es nun "Rifeld" oder "Riifäld"? Die grosse Desorientierung droht. So lauten Titel und Untertitel eines sorgfältig recherchierten und sehr kritischen Artikels im Beobachter, Früher Holderberg, neu Holderbärg - "so ein Seich!

Zwei Beispiele in der Ausgabe vom 9. Während diskutiert wird, ob man in der ersten Klasse oder sogar schon im Kindergarten Hochdeutsch sprechen soll, legt das Bundesamt für Landestopographie swisstopo einen Entwurf zu neuen Richtlinien für die Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen vor.

Auf 57 Seiten werden Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Die Landestopographie entwarf - ähnlich wie nun wieder - Richtlinien, wonach Gegen ein solches dialektales Experimentierfeld erhoben schon bedeutende Linguisten und Kartographen Einspruch.

In diesem Streit mit dem Linguisten der Landestopographie setzte sich ein Gegenentwurf der Zürcher Nomenklaturkommission durch, ausgerechnet verfasst vom damaligen Redaktor am Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon , Guntram Saladin.

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement erliess dann , weitgehend den Zürcher Kompromissvorschlägen folgend - die "Weisungen". Sollen nun diese seinerzeit in vielen Sitzungen ausgehandelten Weisungen wieder im Sinne der verworfenen Vorschläge der Landestopographie von zurückbuchstabiert werden?

Wer den Entwurf von liest, fragt sich: Ein Klick zeigt den vollständigen Artikel. Gallen , ehemaliger Obmann der sankt-gallischen Namenkommission.

Es sind dies die Diese Stellungnahmen werden vollständig zitiert auf der Webseite www. Es ist sinnvoll, für alle wichtigen Geländepunkte die gebräuchlichen Namen beizubehalten. Dem Vernehmen nach hat swisstopo diesen Leitfaden am Mai allen Kantonsgeometern und weiteren Fachinstanzen zur externen Konsultation bis Unbetonte Silben und Endungen IV.

Juni Vernehmlassung zum Leitfaden Leitfaden für die Schreibweise der Lokalnamen in der deutschsprachigen Schweiz. Im Hinblick auf die vielfältige praktische Verwendung der Lokalnamen Flurnamen besteht ein öffentliches Interesse daran, dass deren gegenwärtige Schreibweise auf der Landeskarte unverändert bleibt. Eine Änderung der Schreibweise soll im Einzelfall nur dann erwogen werden, wenn der betreffende Lokalname auf der Landeskarte und in den Werken der amtlichen Vermessung insbesondere Übersichtsplan verschieden geschrieben wird.

Swisstopo soll eine Strategie für derart begründete Änderungen in der Schreibweise von Lokalnamen entwickeln. Ein solches Projekt sollte enthalten: Anzahl betroffener Lokalnamen, Art des Vorgehens, Zeitdauer, finanzieller Aufwand der verschiedenen betroffenen Instanzen, exemplarische Darstellung einiger Einzelfälle.

Die vor Jahren ohne Rechtsgrundlage begonnene Änderung der Schreibweise von Lokalnamen darf nicht fortgesetzt werden. Ein Beispiel für solche Änderungen zeigt die Analyse www. Die praktische Bedeutung von unverändert geschriebenen Lokalnamen auf der Landeskarte ist höher zu gewichten als der sprachwissenschaftliche Anspruch auf ein homogenes Bild der Schreibweise.

Swisstopo und die Nomenklaturkommissionen haben seit die Chance verpasst, den Anspruch auf ein homogenes Bild der Schreibweise zu erfüllen. Der Erlass des Leitfadens ist im heutigen Zeitpunkt nicht nötig. Ich hätte es begrüsst, wenn geänderte Grundsätze und Schreibregeln offen als solche deklariert worden wären. Im Sinne einer effizienten Verwaltungstätigkeit und einer offenen Information wird swisstopo gebeten, bei der Auswertung der vorliegenden "Externen Konsultation" alle Stellungnahmen übersichtlich und wertungsfrei darzustellen.

März leider nicht der Fall. Zeichnung von Eduard Imhof während seiner Diplomarbeit am Eduard Imhof, ein liebenswürdiger und bescheidener Mensch. Er war nicht nur ein Kartograf von internationalem Ruf, sondern auch ein liebenswürdiger und bescheidener Mensch.

P 22 , Sonderheft, Juli an das Bundesamt für Landestopografie. Diese Stellungnahme ist gegliedert in: Begleitbrief, Stellungnahme, Anhang 1, Anhang 2 und Anhang 3. Ausser ein paar in Anhang 3 vorgeschlagenen punktuellen Änderungen fordert die SOGI aus Rücksicht auf das öffentliche Interesse, die Weisungen weiterhin beizubehalten und in der revidierten Verordnung über geografische Namen unter das GeoIG zu stellen.

Die amtliche Vermessung ist in weiten Teilen der Schweiz mit hohem Investitionsaufwand erhoben und bundesrechtlich anerkannt. Deshalb ist die SOGI der Ansicht, dass die Grundsätze der Weisungen unbedingt beizubehalten sind für den Abschluss der restlichen Ersterhebungen und für vereinzelte lokale Anpassungen im Rahmen der Nachführung amtlicher Vermessungswerke. Leider hat die swisstopo die Schreibweise von Lokalnamen bisher nur als sprachwissenschaftliche Angelegenheit betrachtet.

Neben Organisationen der Geoinformation müssten zwingend auch von den Auswirkungen stark betroffene Organisationen wie Gemeinde- und Städteverband, Ver- und Entsorgungsbetriebe, Post, Notfalldienste, Polizei, sowie Vertreter der Bereiche Kartografie, Orts- und Regionalplanung und Vermessung einbezogen werden.

Sowohl das Ausmass der veränderten Schreibregeln wie auch die praktischen Auswirkungen wurden leider immer noch nicht untersucht und werden verharmlost. Vollständige Stellungnahme vom Mit Lokalnamen soll die irrtumsfreie Orientierung und Verständigung über Örtlichkeiten gewährleistet werden.

Bei der Schreibweise von Lokalnamen geht es darum, die Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer, wie wir sie bereits in unserer Stellungnahme vom Herbsttagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kartografie.

Die Schaffhauser Flurnamen im Dickicht der toponymischen Richtlinien. Die offizielle Amtssprache in der Deutschschweiz ist hochdeutsch. Auf der offiziellen Landeskarte müssen daher Lokalnamen Flurnamen vorzugsweise schriftdeutsch und allgemein verständlich geschrieben sein.

In der Schule lernen alle Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer die deutsche Schriftsprache, während die Mundart von Kanton zu Kanton verschieden und nicht immer allgemein verständlich ist. Zudem gibt es in der Schweiz immer mehr Fremdsprachige, welche in erster Linie Schriftdeutsch lernen und verstehen. Es ist wünschenswert und wichtig, die Schweizer Mundarten zu bewahren, aber nicht mit der Landeskarte, sondern mit Spezialkarten, Wörterbüchern und Erzählungen.

Man schreibt unter Einhaltung einschränkender Regeln, wie man spricht. Glaubensfrage oder wie schreibt man's richtig? Richtlinien alt oder neu, wie man's macht ist's falsch!

Der Schreibende ist jetzt seit gut zehn Jahren mit der Erhebung und Erfassung von Flurnamen beschäftigt und weiss wovon er spricht oder schreibt. Es ist doch erstaunlich, was für ein Echo die Toponymischen Richtlinien des Bundes zur Schreibweise der Lokalnamen ausgelöst haben.

Leider ist der positive Ansatz dieser Weisungen völlig verkannt worden und wird nun durch eine unsachgemässe weit übers Ziel hinausschiessende, einseitig Diskussion in Frage gestellt.

Man will oder kann den positiven Ansatz der neuen Toponymischen Richtlinien nicht sehen. Wie hoch die Emotionswellen zu diesem Thema gehen, konnte man an der Herbsttagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kartografie Thema "Die neuen Toponymischen Richtlinien" in Schaffhausen miterleben.

Hier durften wir dann einen Vortrag geniessen, mit einer wahren "Bildli" und "Google" Flut, nach dem Motto, wie sag ich's den uneinsichtigen Flurnamenmenschen, dass sie auf dem falschen Weg oder Wäg? Eigentlich schade für die ganze Mühe. Sprache ist ein Allgemeingut, das sind auch unsere Flurnamen, darum kann jeder mitreden und soll mitreden, wenn dies auf einer sachlichen Ebene geschieht. Das ist leider im Moment nicht der Fall, ich finde das haben unsere Flurnamen, äxgüsi oder ääxgüsi?

Die Landeskarte als offizielles Kartenwerk hat neben zahlreichen weiteren Kartenprodukten eine Sonderstellung. Ihre Flurnamen sind eine Namensfraktion, welche ausgeprägt im grossmassstäblichen Bereich sichtbar wird. Als lokale Orientierungselemente in der Offset- gedruckten Karte im Allgemeingebrauch wichtig, sind die Namen informationstechnisch heute in den digitalen Kartenwerken aber auch als primäre Zugriffsschlüssel zu Datenbeständen verschiedener Kategorien nutzbar.

Solche Schlüssel sollten formale und zeitliche Konstanten sein. Eduard Imhof schrieb seinerzeit. Ohne Benützung phonetischer Zeichen wird es nie gelingen, der reichen Vielfalt der Mundart gerecht zu werden mit all den Vokalen, Umlauten, verschieden ausgesprochenen Konsonanten und auch der Betonung. So wird auch eine konsequente Mundartschreibung in den Karten in jeder Hinsicht unbefriedigend sein.

Doppellaute in Normalschriftzeichen oder zusätzliche phonetische Lautzeichen sind nicht jedermanns Sache. Ergreifen wir doch aktuelle Hilfen: Originalton, auf den über aktive Lokalnamen in klassischer Schreibweise in digitalen Karten zugegriffen werden kann, ist besser.

Der Entscheid für den Offsetdruck bedeutet das Aushandeln eines Kompromisses zwischen gegensätzlichen Aspekten. Dabei gibt es Verluste auf mehreren Seiten. So war es rückblickend abschliessend, was uns etwas anachronistisch anmutet. Denn mit Vorblick sind wir nun in vielfach komfortablerer Lage: Der Zugriffschlüssel öffnet die Türen zur Toponymie, u. Wie sich dies anfühlt, mögen annähernde Beispiele zeigen.

Es ist zu vermuten, dass mit diesen Aussichten die Arbeit in Nomenklaturgremien nochmals herausfordernder wird und die digitale Landeskarte noch mehr Zuspruch gewinnt. Die engagierten Vorträge an der SGK Herbsttagung zeigten die Dimension eines Themas, das auf den ersten Blick von vielen, die nicht direkt an der Diskussion beteiligt sind, eher belächelt wird.

Persönlich gefällt mir ich die heutige Schreibweise auf den Landeskarten gut und ich bin der Meinung, wir sollten an den heutigen Regeln möglichst wenig ändern. So sympathisch die vermehrte Verwendung von Dialekt klingen und aussehen mag, der Lesbarkeit und Nutzbarkeit der Karten ist dies aber sicherlich nicht zuträglich. Mir ist es ein Anliegen Lokalnamen und Flurnamen zu finden, sei dies auf einer Karte, mit Google oder in einer Datenbank.

Sekundär für mich ist in diesem Zusammenhang, woher die Lokalnamen stammen. Dieser Aspekt ist besser in separaten Publikationen festzuhalten. An der Herbsttagung der SGK vom 3. November wurde mir das Spektrum der möglichen Meinungen zu diesem Thema so richtig vor Augen geführt. Ich kann mich allerdings nicht auf die Seite der Historiker und Namenkundler schlagen, welche die Landeskarte als Archiv für die lokal gültige Schreib- oder Sprechweise der Lokalnamen sehen.

Ich bin der Meinung, dass die Karte primär ein Lokalisierungs- und Navigationsinstrument ist, und daher leicht lesbar und für ein breites, internationales Publikum einsetzbar sein muss. Ein Überladen der Karten mit mundartisierten Lokalnamen würde diesen Zweck nicht unterstützen.

Aus diesen Gründen finde ich die heute geltenden Regelungen unterstützens- und beibehaltenswert. Die Weisungen von scheinen mir ein guter und begründeter Kompromiss zu sein, für den ich keinen Änderungsbedarf sehe.

Die Landeskarten sind allgemein verständlich und bewährt. Ihre Einträge wurden bisher millionenfach von offizieller und privater Seite referenziert - allein die Folgekosten und die anschliessende Sprachverwirrung sollten eine Änderung ausschliessen. Topographische Karten dienen der Orientierung, und diese brauchen vor allem Ortsfremde.

Deshalb sollten sie aus meiner Sicht so standardisiert wie möglich sein, um von vielen Benützern verstanden zu werden.

Eine standardisierte, offizielle Amtssprache der Schweiz ist Deutsch. Wir würden auch kaum auf die Idee kommen, eine Weltkarte in einem Schulatlas in Lokalsprachen zu beschriften, wenn er im Geographieunterricht allgemein Verwendung finden soll. Schliesslich werden Namen in vielen Ländern, auch in Deutschland, völlig anders ausgesprochen als sie geschrieben sind, und ich kann kein Problem darin erkennen. Gleichwohl ist es ein wichtiges Anliegen, Mundarten zu bewahren und die Wurzeln von lokalen Namen zu wissen.

Dies gehört für mich aber in thematische Karten oder Layer , die man zusätzlich zu den offiziellen Karten führen kann. Bei einer allfälligen Änderungsdiskussion möchte ich anregen, in jedem Fall auch die französischen und italienischen Landesteile mit einzubeziehen, um deren Meinung und Vorschläge zu hören. Peter Ziegler, Historiker, Wädenswil, Stellungnahme vom Die Referate Gurtner, Garovi und Schlatter haben mich in meiner Ansicht bestärkt, dass ein Festhalten an den Weisungen sinnvoll ist.

Landkarten werden nicht in erster Linie von Einheimischen gelesen, sondern meist von Fremden ohne Kenntnisse der lokalen Mundart. Die Schreibung gemäss Weisung hat sich nach meinen Erfahrungen als Kompromiss bewährt. Verantwortliche, haltet daran fest! Rechtskräftiger Text siehe Kap. Hervorhebungen in Kursivschrift durch den Verfasser dieser Webseite 1. Qualitative und technische Anforderungen Art. Er regelt namentlich die Zuständigkeiten, das Verfahren und die Tragung der Kosten.

Der Bundesrat hat am 6. September das Ergebnis des Vernehmlassungsverfahren zum neuen Bundesgesetz über Geoinformation zur Kenntnis genommen und die Botschaft zuhanden der Eidg. Der Nationalrat hat das Gesetz am 6. Im Laufe des Jahres wird auch der Ständerat dieses Gesetz behandeln. Nachstehend der Text, den das Eidg. Auf dieser Webseite stehen folgende Unterlagen zur Verfügung: Es handelt sich um die 10 Verordnungen zum Geoinformationsgesetz, welche zur Anhörung unterbreitet werden. Ein seitiger "Erläuternder Bericht vom Verordnungsrecht zum Geoinformationsgesetz" "Begleitschreiben": Brief des Bundesamtes für Landestopografie swisstopo vom Anhörungsverfahren, Februar Frist: Weitere Informationen in den Kapiteln 25 und Es werden keine Toponymische Richtlinien erlassen.

Die Weisungen werden beibehalten. Die heutige Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen bleibt unverändert. Es gelten die beiden folgenden Ausnahmen: Die heutige Schreibweise eines Lokalnamens Flurnamen für eine bestimmte Örtlichkeit wird verändert, wenn die Schreibweisen auf Landeskarte, Grundbuch- und Übersichtsplan nicht übereinstimmen. Die Schreibweise eines Lokalnamens Flurnamen für eine bestimmte Örtlichkeit wird nötigenfalls verbessert, wenn die heutige Schreibweise bisher noch nie nach den Weisungen bearbeitet worden ist.

Begründung Es ist seit nicht gelungen, über alle Gebiete der deutschsprachigen Schweiz eine einheitliche Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen zu erhalten. Im Gegensatz zur Situation im Jahre stellt sich heute nicht mehr die Frage, wie man Lokalnamen Flurnamen schreiben soll. Wichtigstes Ziel ist heute, dass "geografische Namen zur Verständigung über Örtlichkeiten dienen" Art. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, indem der heutige Namenbestand mit all seinen Unzulänglichkeiten "eingefroren" wird.

Eine Analogie kann in den Familiennamen gesehen werden. Diese dienen zur Identifikation von Personen. Es käme niemanden in den Sinn zu prüfen, ob Meier oder Maier die besseren Schreibweisen sind als Meyer. Und erst recht käme niemand auf die Idee, die Schreibweise seines Familiennamens Meier in Meyer zu ändern!

Geodaten sollen "den Behörden Für 1' Siedlungen gibt es 2' Schreibweisen! Referat von Alfred Richli vom 3. In den Jahren und versuchte das Bundesamt für Landestopographie zwei Mal mit neuen Richtlinien die bewährte gemässigte Schreibweise gemäss Weisung abzuschaffen. Bei keinem dieser Vorstösse wurden die finanziellen und administrativen Folgen einer Änderung der Schreibweise seriös abgeklärt.

Legitimation zur Teilnahme am Anhörungsverfahren Die zur Anhörung Eingeladenen sind auf einer Adressatenliste verzeichnet. Absatz 1 des Bundesgesetzes über das Vernehmlassungsverfahren SR Tages Anzeiger Flurnamen sollen gut lesbar sein. Landesweit wird heftig über die Schreibweise von Flurnamen getritten. Martin Schlatter aus der Au vertritt eine deutliche Meinung, gegen eine "extrem mundartliche" Schreibung. Seine berufliche Karriere begann er als Mitarbeiter in einem Geometerbüro in Adliswil.

Seine Fachabteilung vernetzt unzählige raumbezogene Daten z. Der jährige ist verheiratet, Vater zweier Söhne und jährig und lebt seit gut 20 Jahren in der Au. Verändern wir die Schreibweise der Flurnamen, müssen wir schweizweit mit schätzungsweise Millionen Franken Kosten rechnen. Tages Anzeiger vom Im Artikel "Lokalnamen auf Landeskarten" weise ich hin: Seite 10, Rubrik Magazin. Das Hochdeutsche habe sich eingeschlichen und nun herrsche ein Sprach-Chaos.

Jetzt sollen die Flurbezeichnungen wieder in den Dialekt zurückübertragen werden. Gemäss nationalrätlicher Debatte vom 6. Das Bundesamt für Landestopografie gebe noch dieses Jahr einen Leitfaden heraus. Aargauer Zeitung AZ vom April , Seiten 1 und 4 Daniel Friedli: Der Gemeindeverband befürchtet, dass eine Praxisänderung von den Ortsplänen bis hin zum Grundbuch erhebliche Umstellungs- und Anpassungskosten verursachen würde.

Die Post gibt zu bedenken, dass mundartliche Schreibweisen ihr die Arbeit erschweren. Die Rettungsflugwacht pocht darauf, dass die Namen möglichst leicht zu lesen seine. Sonst werde die telefonische Übermittlung im Notfall schwieriger. Basellandschaftliche Zeitung vom April Daniel Friedli: Solothurner Zeitung vom Zofinger Tagblatt vom Schaffhauser Nachrichten vom April , Seite 6 Daniel Friedli: Zusätzlich ist jedoch ein Kapitel beigefügt mit dem Titel: Schaffhauser Flurnamenkommission verwahrt sich dagegen".

Daraus geht hervor, dass die Schaffhauser Flurnamenkommission ihre Arbeit mit Unterstützung des Nationalfonds während einiger Jahre noch weiter fortsetzen wird. Die Südostschweiz vom Bote der Urschweiz Dr.

In Zusammenarbeit mit dem Historiker Albert Hug schrieb er beispielsweise: Bote der Urschweiz vom Bote der Urschweiz vom 1. Im Folgenden schreibe ich davon, wie das Problem der richtigen Schreibweise von Orts- und Flurnamen zumindest in den Kantonen Schwyz und Nidwalden angegangen wird. Die verantwortlichen Stellen benutzen die Daten, die ihnen die Namenforschung liefert.

Die Schreibweise der Namen basiert in beiden angezeigten kantonalen Forschungswerken auf den Wegweisungen, wie sie formuliert worden sind [Weisungen ].

Diese fordern eine mundartnahe Schreibweise, aber keine reine mundartliche Schreibweise. In Schwyz und Nidwalden hält man sich an die[se] moderaten und brauchbaren Weisungen [Weisungen ]. Im Kanton Thurgau ist man etwas gar eigenmächtig dazu gekommen, die Namen sehr mundartgerecht zu schreiben, mit dem Nachteil, dass sie weder für Einheimische noch für Auswärtige leicht in ihrer Bedeutung erfasst werden können.

Diese Art des Vollzugs hat wesentlich zum Aufstand der Gegner beigetragen. Aber letztlich ist das ein Problem des Kantons Thurgau, und man muss sich dort selber mit dem eigenen Kuckucksei herumschlagen, vor allem, weil man diesen Weg eigenmächtig und ohne Absprache mit den verschiedenen mit den Namenfragen beschäftigten Institutionen und Instanzen der Deutschschweiz begonnen hat. NZZ am Sonntag vom Juni Markus Häfliger: Ausschnitte aus dem Text: Ein monatelanger Konflikt um die Lokal- und Flurnamen in den Landeskarten scheint gelöst: Der Bund weist die Kantone an, auf extrem mundartliche neue Schreibweisen zu verzichten.

Jetzt versichert der stellvertretende Swisstopo-Direktor Fridolin Wicki, das Bundesamt habe "gar nie revolutionäre Änderungen geplant". Die Auseinandersetzung beruhe im Wesentlichen auf "Missverständnissen".

Auf politischer Ebene kämpften unter anderem die Nationalratsmitglieder Kathy Riklin cvp. Le Temps vom Juni Catherine Cossy: Nous leur demandons comment ils prononcent. Mais on ne force pas la main aux gens. Oktober Martin Schlatter, dipl. Dieser Artikel zeigt an Beispielen den Zusammenhang zwischen Flurnamen und Strassennamen als Grundlagen für die eindeutige Gebäudeadressierung. Vollständiger Artikel in der Zürichsee-Zeitung: Vermessung ist nicht Forschung. Als Schlussfolgerung aus diesem Artikel ist zu unterscheiden zwischen:: Grundlage für Landeskarte, Grundbuchplan, Übersichtsplan und amtliche Register.

Die einmal festgelegte Schreibweise soll unverändert bleiben. Für die Schreibweise haben die Sprachwissenschafter Regeln erarbeitet, doch werden die Namen im Flurnamenbuch in verschiedenen Varianten - entsprechend den verwendeten Quellen - geschrieben und auch in der Lautschrift wiedergegeben. Gemeinden haben kein Gehör für neue Namen. Galler Gemeinden auf wenig Gegenliebe. Nun werden die Namenkundler gestoppt. Februar wurden die Stellungnahmen zu den Ausführungsverordnungen des Geoinformationsgesetzes dem Bundesamt für Landestopografie eingereicht.

Weil aber der Nationalrat das Geoinformationsgesetz schon vorher behandeln wird 6. März , werden im vorliegenden Kapitel bereits ab 1.

März einzelne Stellungnahmen vorgestellt. Bemerkungen zu den nachfolgenden einzelnen Stellungnahmen: Die Stellungnahmen wurden erst nach Ablauf einer Sperrfrist 1. März und nur mit Zustimmung der AbsenderInnen hier aufgeschaltet. Die Stellungnahmen werden nur auszugsweise bezüglich des Themas Schreibweise von Lokalnamen Flurnamen wiedergegeben. Anstelle der Stellungnahmen, die im Anhörungsverfahren eingereicht wurden, können die AbsenderInnen ihre Meinung auch in gekürzter Form präsentieren.

Auch nach dem 1. März werden Stellungnahmen aufgenommen. Link zur Zusammenfassung der Stellungnahme vom Mal, dass das Bundesamt für Landestopografie in diesem Sinne informiert wird. Orts- und Lokalnamen sollen bezüglich Lage und Schreibweise stabil bleiben und in allen Informationsträgern übereinstimmend sein.

Link zur Stellungnahme vom Der bedeutendste Änderungsantrag betrifft mit Art. Die meisten Orts- und Lokalnamen sind in der Schweiz gemäss diesen Regeln geschrieben. Wir forderten die bisherigen Schreibweisen beizubehalten und lehnen es im Sinne der Nachhaltigkeit ab, neue Schreibregeln einzuführen. Aus obigen Gründen lehnten wir mit Stellungnahmen vom Juli auch den Leitfaden Toponymie ab und forderten, die Weisungen Der entsprechende Änderungsantrag im Art.

Link zu einem Auszug zur Stellungnahme vom Praktisch jeder Einstieg in eine digitale Karte erfolgt mit geografischen Namen z. Ausserhalb des Baugebietes werden Flurnamen als Adressen zur Raumlokalisation verwendet. Bei digitalen Daten spielt die exakte, durchgängige Schreibweise vertikale Harmonie geografischer Namen eine noch grössere Rolle als bei analogen Karten und Plänen.

Geografische Namen sollen nicht nur in verschiedenen Ebenen gleich geschrieben werden, sondern wegen dem grossen Anpassungsaufwand in Registern und Datenbanken auch über die Zeit möglichst konstant bleiben. Die Regeln zur Schreibweise von Flurnamen dürfen daher keinesfalls geändert werden. Leitfaden gefordert haben, sollen die Weisungen beibehalten werden. Die umstrittenen Allgemeinen Toponymischen Richtlinien werden quasi 'durch die Hintertür' eingeführt, was von verschiedenen Stellen als Vertrauensbruch interpretiert wird und die Glaubwürdigkeit der Gesetzgebung mindert.

Wir haben dazu bereits zweimal Stellung genommen und wir möchten hier festhalten, dass wir die gegenwärtig inkonsistente Handhabung der Toponomie als schädlich für den Ruf der amtlichen Vermessung betrachten. Wir haben schon immer darauf hingewiesen, dass die Namensgebung von zwei grundverschiedenen Funktionen beeinflusst wird, nämlich der adressrelevanten und der sprachwissenschaftlichen.

Aus der Sicht der Geoinformation steht die erste Funktion im Vordergrund, was verständliche und aussprechbare Namen bedingt. Geografische Namen dienen zur Verständigung über Örtlichkeiten und in Art 3 nochmals betont: Geografische Namen sollen einfach schreib- und lesbar sein, sowie eine allgemeine Akzeptanz aufweisen.

Es geht also um Verständigung und nicht um eine sprachwissenschaftliche Dokumentation. Dem widerspricht die Bestimmung in Art. Link zur persönlichen Stellungnahme des Verbandspräsidenten vom 1. Ganz persönlich bin ich Sicher, es muss verhindert werden, dass die Schreibweise von Lokalnamen immer wieder geändert wird, insbesondere damit ein historisch gewachsenes Verständnis dokumentiert und konstant erhalten bleibt. Dafür ist aber eine pragmatische Lösung anzustreben.

Dies gilt vor allem dann, wenn mit den Lokalnamen auch Strassenbezeichnungen usw. Geographische Namen, namentlich Flurnamen sind in verschiedenen Tätigkeitsfeldern unserer Mitglieder wichtige Raumreferenzen.

Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich fliessen sie auch in Fachbezeichnungen ein oder werden zur Bezeichnung von Referenzlokalitäten verwendet. Diese Bereiche sind deshalb auf die Konsistenz dieser Namen sowohl in der Schreibweise wie in deren Positionierung zwingend angewiesen.

Wir gehen deshalb einig mit den in Art. Die Schweiz hat bereits einmal, bei der Einführung der Landeskarte, eine umwälzende Änderung der Flurnamen erfahren.

Namentlich in den raumbezogenen deskriptiven Naturwissenschaften Geologie, Archäologie, Botanik usw. Zurzeit bestehen verschiedene neue Anläufe, die seit mehr oder weniger festgesetzten Namen zu überarbeiten und - wie das Beispiel der kürzlich erschienen Landeskarten 1: Die entsprechenden Versuche wirken oft hilflos und widersprechen gängiger Orthographie.

Der SIA wehrt sich vehement gegen dieses so angezettelte babylonische Sprachwirrnis. Durch die Änderung der Flurnamen wird zudem jeglicher Nachvollzug älterer Gutachten, Umweltverträglichkeitsberichte etc. Dies alles ohne dass dabei als Gegenwert etwas Erhebliches gewonnen würde. Dazu dient sie kaum der Erhellung der Bedeutung und Herkunft der Orts- und Flurnamen, sondern oft vielmehr deren zusätzlichen Verschleierung. Auch im Kontext der Geoinformation, der ja das ganze Gesetzeswerk in erster Linie gewidmet ist, ist die Konsistenz der Schreibweise essentiell.

Genau so wie Koordinatensysteme nicht nach Belieben geändert werden können, muss das toponymische Orientierungssystem konstant bleiben oder zumindest eindeutig rückverfolgbar sein. Ähnlich wie bei der anstehenden Transformation des Koordinatensystems müsste der Bund als Herausgeber der Landeskarten einen historisierenden Flurnamendatensatz herausgeben, der jederzeit erlaubt, einen früher Zustand zu rekonstruieren oder ehemals gültige Flurnamen schnell und eindeutig zu lokalisieren.

Eine allgemeine Verordnung über geografische Namen ist zu begrüssen. Sie haben eine eigene Geschichte und dienen der räumlichen Kommunikation. Der Schweizerische Gemeindeverband wurde bereits von Städten und Gemeinden auf diese Thematik angesprochen.

Diese Richtlinien wurden damals in einem langwierigen Prozess erarbeitet und haben sich bis heute bewährt. Änderungen von oben nach unten in diesem äusserst sensiblen Bereich könnten mehr Schaden als Nutzen bringen. Eine Änderung der bewährten Praxis ist nicht nötig und nicht sinnvoll.

Zudem würden für alle Beteiligte erhebliche Umstellungs- und Anpassungskosten entstehen. Schweizerischer Städteverband Der Schweizerische Städteverband SSV ist ein moderner Dienstleistungs- und Interessenverband, der die Kernstädte, die grösseren Agglomerationsgemeinden sowie die regionalen Zentren vertritt.

Die städtische Schweiz, das sind heute mehr als zwei Drittel der Bevölkerung unseres Landes. Link zum Auszug aus der Stellungnahme vom Eine allgemeine Verordnung über "geographische Namen" ist sehr zu begrüssen.

Wir lehnen insbesondere eine vermundartlichte, der jeweiligen lokalen Aussprache nahe stehende Schreibweise von "Geographischen Namen" ab. Eine Änderung der bewährten Praxis ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll; zudem würden für alle Beteiligte erhebliche Umstellungs- und Anpassungskosten entstehen.

Ihr oberstes Organ ist der Stiftungsrat. Für die operative Führung ist eine dreiköpfige Geschäftsleitung verantwortlich Der Rega-Helikopter bringt medizinische Hilfe auf die Unfallstelle. Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega organisiert und führt in der ganzen Schweiz Rettungen durch. Die Einsatzzentrale ist in der ganzen Schweiz Bei einer Alarmierung ist es für die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale von grosser Bedeutung, den genauen Notfallort abzufragen.

Der Notfallort wird bei sehr vielen Alarmierungen via den geographischen Namen ermittelt, viele Anrufer beziehen sich beim Notruf auf Landeskarten verschiedener Jahrgänge , Tourenführer und Wegbeschilderungen. Für die Einsatzzentrale der Rega ist es von zentraler Bedeutung, dass diese Namen so stabil bleiben, wie nur möglich. Die geographischen Namen müssen leicht leserlich sein, ansonsten ist eine schnelle telefonische Übermittlung im Notfall nicht sichergestellt.

Aus diesen Gründen schlagen wir vor, im Art. Die geographischen Namen sollen nur in Ausnahmefällen geändert werden, keinesfalls infolge neuer Schreibregeln. Seit den er Jahren ging es mit der Wirtschaft der Stadt steil bergab.

In den er und er Jahren wurden Stahlwerke, Kohleminen, Motorenwerke und andere Schwerindustrie in und um Glasgow geschlossen, was zu Massenarbeitslosigkeit und Zerfall der Stadt führte.

Trotz Schiffsneubauten wie der Queen Elizabeth 2 wurde eine Werft nach der anderen geschlossen. Seit Mitte der er Jahre gibt es jedoch durch Strukturwandel hin zur Dienstleistungsbranche einen beschwerlichen Aufschwung — ein Finanzdistrikt wurde geschaffen.

Die ehemaligen Fabrikgelände in den Vororten wurden von der Unterhaltungsindustrie bezogen. In den er Jahren hat sich Glasgow kontinuierlich von seinem Niedergang erholt.

Durch diesen Aufwand ist die Lebensqualität in der Stadt spürbar gestiegen. Besonders erwähnenswert ist die Vielfalt der Museen in Glasgow, die fast alle kostenlos besucht werden können. Letztere geht auf die Privatsammlung von William Burrell zurück, der sie der Stadt vermachte. In Vierteln wie Calton liegt, bedingt durch den Niedergang der schottischen Stahlindustrie und daraus folgende Phänomene wie Massenarbeitslosigkeit, Armut, soziales Elend und weit verbreiteten Alkoholismus , die statistische Lebenserwartung bei 53 Jahren.

Speziell in Glasgow und der umliegenden Region waren erhöhte Werte langer und schwerer Erkrankungen, von Krebs, Alkoholismus und psychischen Erkrankungen, insbesondere bei Männern, festgestellt worden. Jugendkriminalität ist weit verbreitet. Bei der Wahl zum Schottischen Parlament am 3. Für Wahlen zum britischen Unterhaus ist Glasgow in sieben Wahlkreise eingeteilt. Historisch zur Grafschaft Lanarkshire gehörig, war Glasgow neben Edinburgh , Aberdeen und Dundee seit eine der vier Counties of cities in Schottland.

Gleichzeitig wurden einige Eingemeindungen von wieder rückgängig gemacht. Rutherglen und Cambuslang wurden wieder ausgegliedert und gehören seitdem zur Council Area South Lanarkshire. Glasgow ist auch eine der Lieutenancy Areas von Schottland. Während ersterer von zahlreichen Fluggesellschaften aus verschiedenen Ländern angeflogen wird, wird letzterer fast nur von der Fluggesellschaft Ryanair bedient, die von dort aus allerdings ebenfalls ein stattliches Streckennetz unterhält.