Langenscheidt Vokabeltrainer

 

Am Köcheln halten Guter Unterricht braucht gute Lehrkräfte. Und die brauchen laut Erziehungswissenschaftler Frank Lipowsky vor allem Begeisterung, Empathie und fachdidaktisches Knowhow, um ihren Job gut zu machen.

Und bin so trunken Von dir.

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Added 9 April Comparing Translations = X Kann keine Trauer sein/ No need for sorrow I have organised my translations of Benn's poems according to the following categories: I Juvenilia () = Rauhreif/ Hoarfrost + Gefilde der Unseligen/ Fields of the unblessed. II Morgue () = Kleine Aster/ Little Aster + Schöne Jugend/ Lovely.

Französisch - Alltag Erstellt von: Jörg-Michael Grassau Erstellt am: Wortschatz 3 Einträge , Wortart 4 Einträge Basiswortschatz: Abschnitt 1 bis Abschnitt 11 bis Abschnitt 19 25 Vokabeln le riz Reis connu bekannt contre an, gegen, gegenüber, wider; auf vingt zwanzig le passager Fahrgast, Passagier soit Abschnitt 21 bis Abschnitt 23 25 Vokabeln la permission Urlaub; Erlaubnis ne Abschnitt 31 bis Abschnitt 41 bis Abschnitt 51 bis Jeder in der Gruppe hat eine spezielle Rolle: Es gibt beispielsweise den Checker, der überprüft, ob alle ihre Unterlagen dabei haben.

Oder den Teamsprecher, der den Unterrichtsinhalt refl ektiert. In den Gruppen lösen die Schüler Aufgaben zusammen. Dadurch schulen sie nicht nur methodische Kompetenz, sondern auch Teamfähigkeit.

Dieses Projekt überzeugte die Jury des Weltlehrerpreises. Sie kennt durch ihre Forschung neueste Ergebnisse aus der Lernfor- schung. Weltlehrerin ist die Kanadierin Maggie Mac Donnel, die benachteiligte Jugendliche in einer abgelegenen Region in Quebec unter- richtet.

Enttäuscht ist sie darüber nicht. Das ist für Ghanbari das Wichtigste. Titelthema Fragestunde Wie motiviere ich meine Schüler? Wie finde ich die richtige Balance zwischen Arbeit und Privatleben? Schafft es ein guter Lehrer wirklich, jedem Kind gerecht zu werden? Wären kleinere Klassen nicht sinnvoll, um guten Unterricht machen zu können? Das bedeutet, dass die zu erwartenden Effekte für das Lernen bei einer Reduktion von beispielsweise 26 auf 22 Schüle- rinnen und Schüler pro Klasse gering sind.

Im Hinblick auf das schulische Lernen kommt Hattie in seiner Studie jedoch auch zu dem Schluss, dass Inklusion per se sich nicht negativ auf die schulischen Kompetenzen aus- wirkt. Im Gegenteil, Hattie berichtet sogar leicht positive Effekte für die Lernleistung und die soziale und persönliche Entwicklung der Schüle- rinnen und Schüler.

Diese Effekte sind aber auch abhängig vom Inklusionsbedarf der einzelnen Schülerinnen und Schüler und variieren daher. Klasse in den letzten Jahren auffällig verändert haben. Durch diesen fehlenden Respekt im Umgang miteinander wird die Arbeit schwierig. Man kann nicht sofort mit den Kindern arbeiten, sondern muss die Vorfälle erst klären, damit wieder Ruhe einkehrt.

Dabei geht viel Zeit verloren, die wir für den Unterricht bräuchten. Haben Sie einen Tipp, um solche Situationen schneller zu lösen? Im vorliegenden Fall wären zunächst folgende Fragen zu klären: Bei Meinungen des Lehrers? Bei Meinungen von Mitschü- lern? Bei Meinungen zum Verhalten von Schülern? Bei Meinungen zum Unter- richtsinhalt? Oder ist es eher ein Klassenproblem mit vielen und wechselnden Beteiligten? Was haben Sie bisher versucht? Müssen Sie das wirklich? Meistens ist das Schülerverhalten recht unterschiedlich, je nachdem, wer unterrichtet.

Generell kann ich folgenden Tipp geben: Um wiederkehrende Probleme im Unter- richt zu lösen, sollte man sie, wie an dem Beispiel demonstriert, durch diagnostische Fragen zunächst transparent machen. Dar- aus ergeben sich häufig die Ansatzpunkte zur Lösung. Je nachdem, wie das Ergebnis dieses Klärungsprozesses ausfällt, könnte es beispielsweise sinnvoll sein: Ich versuche daher meine Unterrichtsthemen möglichst aktuell aufzuziehen.

Das hebt die Motivation, allerdings auch die Lautstärke. Was gibt es für Möglichkeiten, um meine Schüler zu motivieren und dabei eine konstruktive Lernatmosphäre zu schaffen? Sind diese drei Bedürfnisse erfüllt, erle- ben sich Schüler eher als selbstbestimmt und intrinsisch motiviert.

Dadurch wird die intrinsische Motivation der Kinder sehr früh durch extrinsische Motivation ersetzt. Zudem werden die Kinder überwiegend nach vorgegebenen Ras- tern und im Vergleich zu den Leistungen anderer Schüler bewertet, anstatt einer eher individuellen Bezugsnorm- orientierung zu folgen. Hier kann es hilfreich sein, die Interessen der Schüler zu kanalisieren und ihnen eine Richtung hin zu sinnvollen Lern- inhalten zu geben.

Der von Ihnen vorgeschlagene aktuelle Bezug ist ein guter Anfang. Allerdings kann man nicht von einfachen Wirkmechanismen im Sinne von: Zunehmend heterogene Lernvorausset- zungen und eine zunehmende Übertragung von Erziehungsaufgaben bei schwindender elterlicher Kooperationsbereitschaft erschwe- ren die pädagogische Arbeit.

Umso wich- tiger ist es, dass Lehrer mit ihren eigenen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen. Wenn sie bis zur emotionalen Erschöpfung arbeiten, ist keinem geholfen! Deshalb ist eine vernünftige Balance zwischen pädagogischem Engagement und persönli- cher Distanz notwendig.

Gute Lehrer sind gut ausgebildet und hoch engagiert. Richtig gute Lehrer können aber auch loslassen, damit sich ihr hohes Engagement möglichst lange erhält. Wo sie nicht genügend auf sich selbst achtge- ben, sollte es Kollegen geben, die auf sie und untereinander aufpassen und sich gegenseitig stützen. Schafft es ein guter Lehrer tatsächlich, jedem Kind gerecht zu werden?

Ist da konstant guter Unterricht möglich? Aber Sie haben recht: Die Schülerschaft ist in vielen deutschen Schulklassen heterogener geworden, und daher fällt es in der Praxis tatsächlich schwerer, einen solchen Unterricht zu realisieren.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshin- tergrund ist angestiegen, Integration und Inklusion wurden vorangetrieben, mehr Schüler wechseln in der Sekundarstufe auf weiterführende Schulen. Das führt dann insgesamt dazu, dass die Lernvorausset- zungen innerhalb derselben Schule und Klasse heute heterogener sind als noch vor 10 oder 15 Jahren — in den Grundschulen ohnehin, aber auch im Sekund- arbereich.

In dieser Situation kommt es darauf an, innerhalb der Klasse zu differenzieren. Im Extremfall arbeiten Schülerinnen und Schüler — etwa im Rahmen eines Wochenplans — nach individuell abgestimmten Zielen mit Unterrichtsmaterialien an Aufgaben oder Lernstati- onen. Die Lernentwicklung wird dann von der Lehrkraft begleitet, in Portfolios und Kompetenzrastern festgehal- ten. Individualisiertes Arbeiten muss sehr gut eingeübt, ja ritualisiert werden, kann dann aber sogar entlasten, weil man frei ist, mit Einzelnen oder Kleingruppen mit ähnlichem Lernstand zu arbeiten.

Im Optimalfall gelingt es, die Gruppen so zusammenzustellen und zu instruieren — zum Beispiel über Rollenkarten und mit unterschiedlichen Vorabin- formationen — und die Ergebnisse im Klassengespräch so zusammenzuführen, dass die Lernenden sich pro- duktiv anregen. Ich bin immer wieder beeindruckt davon, wie kreativ Schulen mit Lernzeiten und Selbstlern-Zentren, Team-Kleingruppen-Modellen, Mentoren-Programmen, flexiblem Einsatz von Integra- tionshelfern und Sonderpädagogen und kluger Nutzung des Ganztags arbeiten.

In der Fragestellung klingt die Überforderung an, die viele Lehrerinnen und Lehrer empfinden. Ich kann Sie gut verstehen. So lange sie die Heterogenität als Einzelkämpfer hinter der verschlossenen Tür ihres Klas- senraums bewältigen müssen, sind auch die besten Lehrkräfte überfordert.

Dazu gehört auch das Programmieren, das auf dem grundlegenden Verständ- nis technisch-mathematischer Zusammenhänge aufsetzt. Die Veränderungen, denen Bil- dungsprozesse in der digitalen Welt unterworfen sind, müssen kontinuierlich und in Bezug zu den bestehenden Fächern und Anforderungen vermittelt werden und nicht isoliert in einem eigenen Unterrichtsfach.

Sie können daher keinem isolierten Lernbereich zugeordnet werden. Sie müssen befähigt werden, digi- tale Medien flexibel zu nutzen — rezeptiv und produktiv.

Ein Fach Digitalkunde ist vor diesem Hintergrund eine gute Idee. Allerdings macht die Etablierung eines solchen Faches erst dann Sinn, wenn es auch gelingt, digitale Medien in jedes einzelne Unterrichtsfach zu integrieren. Dazu braucht es Unterrichtskonzepte, in denen der Mehrwert digitaler Medien deutlich wird — insbesondere auch in Kombination mit bewährten Möglichkeiten. Denn letztlich geht es ja darum, den fachbezogenen Kompetenzerwerb durch die Nutzung digitaler Medien zu unterstützen.

Lehrkräfte müssen einen einfachen Zugang zu diesen Konzepten erhalten, um sinnvolle Impulse für ihren Unterricht mit digitalen Medien zu bekommen. Dazu gehört auch ein Fortbildungsangebot, das auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte abgestimmt ist.

Dies alles sollte man im Blick haben. Aus folgenden Sportangeboten können Sie wählen: Sportlich aktives Teambuilding, Squash, Leichtathletik und Baseball. Buchen Sie jetzt unter oder unter service hnf. Wenn man das Feedback nach Hattie heranzieht, ist es ent- scheidend, dass herausgefunden wird, was mit dem Beitrag, der am Thema vorbeigeht, gemeint ist: Was kann helfen, damit konkret an der Weiterführung der Thematik gearbeitet werden kann? Es braucht eine Klärung in der gesamten Klasse, wie in solchen Fällen von Missverste- hen gehandelt wird.

Alle sollen motiviert lernen können. Je klarer von der Lehrkraft das the- matisiert wird und gemeinsam Lösungswege vereinbart werden, desto leichter fällt die Bear- beitung.

Rund Jährige aus 52 Ländern haben an der Erhebung teilgenommen. Laut dem Bericht erhalten Millionen Kinder keine Bildung. Klasse das Interesse daran ab, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Gleiches gilt für das Bestreben, gute Leistun- gen zu zeigen und schlechte zu verbergen. Die Rückgänge fallen bei Jungen stärker aus als bei Mädchen. Bislang war erst wenig über die Ent- wicklung der Zielorientierungen in der mittleren Schulphase und dabei auftretende Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bekannt.

Die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick. Besuchen S ie das didacta - Redak t ions t eam in Halle 12 , S t and. Lehrkräfte, Schul- leiter, Schüler und führende Vertreter von Kommunen stellen ihre Erfahrungen mit digitalen Bildungsangeboten vor, die in der schulischen Praxis und im Unterricht Anwendung fi nden. Kinder wachsen in einer medialen und sich technologisch rasant wandelnden Welt auf. Medien und neue Technologien können deshalb nicht mehr ignoriert werden.

Die Aufgabe besteht darin, Kinder von Anfang an in ihrer Medien- und Technologiekompetenz zu stärken. Frühpädagogik, Wissenschaft, Praxis und Bildungs- wirtschaft haben die gemeinsame Herausforderung, dies fachlich fundiert, sorgsam, kindgerecht und mit hochwertigen Materi- alien zu tun. Vier Publikationen sind entstanden, die einen Überblick über den Diskussionsstand und wertvolle Hinweise für den kindgerechten Umgang mit digitalen Technologien geben.

Fthenakis, und Projektteilnehmern erstmals vorgestellt. Forum didacta aktuell, Halle 12, D Die Vermischung von Beruf und Pri- vatleben fi ndet kaum noch Anklang. Kann man wirklich vorhersagen, ob — und wenn ja, wie — diese Generation der Berufstätigen das Arbeitsleben verändern wird? Gibt es wirklich eine neue Achtsamkeit im Zeitalter der Digitalisierung? Christian Scholz, Universität des Saarlandes. In Deutschland ist der Bildungserfolg der Kinder besonders stark vom sozialen Status ihrer Eltern abhängig.

Studien zeigen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund längst nicht dieselben Abschlüsse erreichen wie ihre Altersgenossen ohne Migrations- hintergrund. Das widerspricht dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit. Wirtschaft und Gesellschaft sind darauf angewiesen, dass alle ihr Potenzial entfalten — gerade in den jungen Generationen. Wo sind die Stolpersteine? Wo gibt es schon Durchlässigkeit, wo noch nicht? Was können wir tun, damit junge Menschen — unabhängig von Herkunft und Geschlecht — alle Chancen haben?

Forum didacta aktuell, Halle 12, D14 m o c. Maschinen kommunizieren direkt mit anderen Maschinen, die Industrie 4. Wo bleibt da der Mensch? Andererseits birgt die Entwicklung unstrittig auch eine Vielzahl an Chancen. Wenn Roboter und Algorithmen monotone Arbeiten übernehmen, können sich die Mitarbeiter auf kreative, komplexe und anspruchsvolle Aufga- ben konzentrieren.

Viele sehen in der Digitalisierung sogar eine Antwort auf die Frage, wie ein alterndes und schrumpfendes Deutschland dem drohenden Fachkräftemangel in den kommen- den Jahrzehnten begegnen kann. Wie wird in Deutschland im Jahr gearbeitet?

Digitale Technologien verändern die berufl iche Erstausbildung massiv und verlangen auch an den Lernorten des dualen Berufs- bildungssystems nach neuen didaktischen Konzepten. Diese sollen nicht nur fi t machen für die veränderten Anforderungen in Industrie und Handwerk. Sie sollen auch jedem Einzelnen helfen, sein individuelles Potenzial besser auszuschöpfen. Was ist erfolgreiches digital gestütztes Lehren und Lernen ?

Welche Konzepte gibt es? Welche Trends werden sich zukünftig durchsetzen? Tho- mas Schildhauer, Institute of Electronic Business. Anzeige Lehren und leben auf einer Wellenlänge Mecklenburg-Vorpommern bietet Lehrerinnen und Lehrern erfrischende Perspektiven sowie beste Aussichten für ein ausgeglichenes Berufs- und Privat- leben.

Bis sollen zwischen Ostsee und Seenplatte insgesamt 3. Neben hervorragenden Karrierechancen bietet das Land noch viel Meer: Sichere Zukunft Lehrerinnen und Lehrer erhalten in Mecklenburg- Hohe Lebensqualität In Mecklenburg-Vorpommern lässt es sich nicht nur Vorpommern sehr gutes Gehalt, unbefristete Verträge gut arbeiten, sondern auch gut leben. Nicht umsonst und bis zum Lebensjahr die Chance auf Verbe- zählt das Land zu den beliebtesten Urlaubsregionen.

Jährlich stehen zusätzlich 60 Millionen Euro bereit — für mehr Ganztagsschulen, weitere Stellen, digitales Lernen und besseren Unterricht. Fortschrittliche Kita-Versorgung Auch für die Kleinsten wird hier besser gesorgt als in anderen Bundesländern.

Die hohe Dichte an Kinder- tagesstätten macht es leichter, Familie und Beruf zu vereinbaren. Sanierte Altstädte und eine vielfältige Kulturszene runden das Angebot ab. Freie Stellen an der Wunschschule finden und gleich online bewerben oder persönlichen Stellenalarm aktivieren auf: Alle Bundesländer klagen seit vielen Jahren über einen Mangel an Lehrkräften.

Viele Stellen im Schuldienst können nicht mehr mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden. Schulreformen und pädagogische Konzepte wie Ausbau der Ganztagsschulen, Umsetzung der Inklusion oder Reform der Oberstufe drohen nicht an fehlendem politischen Willen, sondern schlicht am nicht vorhandenem pädagogischen Personal zu scheitern. Dass junge Menschen sich nicht mehr für den Lehrberuf entscheiden, hängt auch stark von der fehlenden Attraktivität des Berufs ab.

Bereits im Bewerbungsprozess des Deutschen Kita-Preises setzten sich Kitas und lokale Bündnisse intensiv mit den vier Qualitätsdimen- sionen Kindorientierung, Sozialraumorientierung, Partizipation sowie Kita als lernende Organisation auseinander. Wann sind wir bereit, ehrlich unsere Arbeit zu hinterfragen? Wie können Veränderungen aus Refl exion entstehen? Fthenakis diskutiert mit weiteren Vertretern, wie aus gemeinsamer Refl exion fruchtbare Qualitätsentwick- lung werden kann.

Anhand von ausgewählten Bewerbungsfra- 24 www. Sie dienen den Hochschulen und den Arbeitgebern, die Leistung eines Studierenden einzuschätzen. Doch bieten gute Noten eine Gewähr für eine gute Qualifi ka- tion? Werden in Deutschland immer bessere Noten an Schulen und Hochschulen vergeben, nur um die Akademi- kerquote zu steigern?

Birgit Ufermann, Deutscher Hochschulverband Wann? Zahlreich sind die Namen der Medi- kamente, die versprechen, Stress zu mindern, vor Müdigkeit zu schützen und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Manche m o c. Wenn andere Menschen dabei nicht zu Schaden kommen: Ist diese Entscheidung dann nicht einfach Sache jedes Einzelnen? Aber wie ist das bei Kindern und Jugendlichen? Gilt es nicht auch, Einzelne zu schützen, gerade in der Schule? Über diese Fragen diskutieren Theologen und Mediziner. Daniel Schneider, Journalist und Theologe Wann? Welchen Aufklärungsauftrag hat hier die Schule, welche besondere Verantwortung tragen Jour- nalisten?

Die 3malE — Energie entdecken, erforschen und erleben. F pädagogischen Fachkräfte und Träger stehen vor der Herausforderung, Vielfalt konstruktiv zu gestalten, für gemeinsame Wertvorstellungen einzutreten und sich entschieden für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen.

Das bezieht sich auch auf die rechtspopu- listischen Strömungen innerhalb unserer Gesellschaft, durch die eine Ideologie der Ungleichwertigkeit und eine Abgrenzung von allem Fremden forciert werden. Sonja Ritter, Didacta Verband e. Dafür werden er und die Aktion bei der didacta als Bildungsbotschafter ausgezeichnet.

Der beliebte Sänger gibt dieser wichtigen Initia- tive ein Gesicht und unter- stützt zukunftsweisende Kinderhilfsprojekte in Baden- Württemberg, Rheinland- Pfalz und im Saarland.

Wer einmal arm ist, bleibt über Jahre hinweg arm. Deshalb ist es ganz wichtig, entspre- chende Projekte zu unter- stützen und das macht die Herzens sache: Sie halten ein Referat mit einer ganzen Reihe komplexer Fachbegriffe und Gesetzesparagrafen — und verlieren an der wichtigsten Stelle den roten Faden.

Neben kleinen Merkhilfen gehören auch komplexe Systeme dazu, mit deren Hilfe Sie sich an ganze Bücher, lange Vorträge, Gesetzes- texte, Listen mit Tausenden von Wörtern, Details im Steuerrecht oder tausendstellige Zahlen sicher erinnern können. Forum didacta aktuell, Halle 12, D14 26 www.

Herzenssache hat seit der Gründung im Jahr rund Hilfsprojekte unterstützt — mit mehr als 32 Millionen Euro. Ob bessere Bildungschancen, Pro- jekte gegen Kinderarmut oder Hilfe bei seelischen Belastungen — Herzenssache hilft da, wo Kinder und ihre Familien im Südwesten dringend Hilfe brauchen. So ist die Kinderhilfsaktion beispielsweise verlässli- cher Partner des ersten stationären Kinderhospizes in Baden-Württemberg, denn Kinderhospizarbeit ist immer noch Pionierarbeit, die nur zum Teil durch Kos- tenträger fi nanziert wird.

Bundesweit gibt es rund 40 Kinder mit drogenabhängigen Eltern. Diese Kinder brauchen Hilfe, denn oft leiden sie still. Das Angebot ist aufgrund der Einzigartig- keit sehr gefragt, das vorhandene Kinderhaus platzt aus allen Nähten.

Auch die Villa Maria kann nur mit Unterstützung von Herzenssache realisiert werden. Ein aufeinander aufbauendes Schreiblernsystem, mit speziellen Versionen für Links- und Rechtshänder.

Schulzeit soll schon als Orientierung dienen, in welche Rich- tung das Kind seine Begabungen ausleben kann. Die Kinder und Jugendlichen sollten dementsprechend auch gefördert und ihre Schwächen nicht allzu sehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche galten in Deutschland im vergangenen Jahr als armutsgefährdet. Wie kann mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht werden?

Ich bin kein Politiker, insofern versuche ich als Schirmherr der Herzenssache einfach Geld aufzubringen, um verschie- dene Missstände zu bereinigen. Wir fördern Projekte, die das Selbstwertgefühl der Kinder stärken, die sich abgehängt fühlen. Wir unterstützen sie, sodass sie an Schulausflügen teilnehmen oder sich bessere Klamotten leisten können, und wir ermöglichen ihnen eine kindgerechte Freizeitgestaltung.

Es gibt Projekte an Schulen, die vom Gemüsegarten über gesundes Schulfrühstück bis hin zu Bildungspaten und Prä- ventionsprojekten gegen Mobbing reichen. Welche Projekte haben Sie besonders berührt? Ich bin ja durch mein Musikerdasein ziemlich privilegiert und verhätschelt und im Prinzip hat mich dadurch alles berührt. Er galt als unbeschulbar, weil er von der Erziehung her und durch sein Elternhaus gar nicht in der Lage war, Termine einzuhalten oder pünktlich zum Unterricht zu erscheinen.

Man denkt immer, dass unser soziales Netz hier schon irgendwie greifen wird, aber dem ist nicht so. Das ist schon wirklich sehr beeindruckend. Was mir nicht gefällt, ist G8. Das habe ich selbst als Vater in den letzten Jahren bei meinen Söhnen mitbekommen, die das Abitur gemacht haben. Meine Jungs haben beide nach ihrem Abschluss eine Auszeit gemacht, um sich von dem ganzen Schulstress zu erholen.

Das habe ich ihnen auch gegönnt, denn unsereiner hatte dafür ja neun Jahre Zeit. Im Falle eines Umzugs ist eine Familie oft damit konfrontiert, dass man plötzlich in ein ganz anderes System fällt. Jedes Bundesland hat über sein Kultusministerium die eigene Hoheit in schulischen Fragen. Ich fände es gut, das über den Bund zu regeln. Interview Andreas Müllauer didacta: Meiner Anwesenheitspflicht bin ich immer nachgekommen. Da ich aus einer sozial sehr schwachen Familie kam, war es dann für mich natürlich ganz wichtig, dass ich mich besonders anstrenge.

Zu schwänzen hätte ich mich gar nicht getraut, aber ich habe dennoch viel Schule versäumt, weil ich mich weggeträumt habe. In meinem Leben als Musiker hat mich nachher aber niemand jemals nach meinen Schulnoten gefragt, obwohl ich ein gutes Abitur gemacht habe. Was brauchen Kinder heute, um gut aufzuwachsen?

Die Grundvoraussetzungen werden im Elternhaus gelegt: Liebe, Zuneigung, Vertrauen und ein festes Wertesystem. Da kommen auch schon die Bildung und die Schule mit in Spiel. Ein Wertesystem muss klar vorgegeben werden. Ich denke, dass auch hier mitunter eine christliche Erziehung helfen kann. Die ganze 28 www.

Pro Person ist nur ein Gutschein einlösbar. Nur solange der Vorrat reicht. Aktion ist gültig während der didacta Hannover vom Dort können sich Lehrkräfte über neue Bildungsideen informieren — vom digitalen Regal bis zu Fundraising für Schulen.

Text Vincent Hochhausen 30 www. Zu den Bildungsideen, die im Start- up-Valley präsentiert werden, gehören bereits etablierte Konzepte aber auch fri- sche Einfälle, die kurz vor der Gründung stehen — die Palette reicht von Online- Nachhilfe, über Quiz-Anwendungen, bis hin zu digitalisiertem Mathematikunter- richt.

Lehrkräfte und andere Besu- cher erwartet zudem ein Programm mit Kurzvorträgen, bei dem sich die Gründer mit ihren Konzepten präsentieren. Download und Infos unter: Themen der Zukunft — Ein best of 8. Fthenakis Bernhard Heinzlmaier Prof. Digitale Transformation im Bildungs- bereich — welche Rolle kommt Start-ups zu? Die digitale Transformation ist in Unter- nehmen häufi g von einem Wandel begleitet — kulturell, wirtschaftlich und technologisch.

Der Bildungsbereich ist jedoch hoch komplex und braucht neben neuen Ideen auch Erfahrung und Detailkenntnis, über die bereits etablierte Unternehmen verfügen. Sehen Sie Start-ups als Chance oder Risiko? Es geht uns darum, gemeinsam mit Start-ups zu lernen. Damit die didaktischen Potenzi- ale digitaler Technologien schneller genutzt werden können, braucht es Zusammenarbeit.

Wie unterstützen Sie Start-ups? Unsere Arbeitsweise mit Start-ups ist vielfältig. Der Unter- richt fi ndet online per Videochat statt. Jahrhunderts durch projektbasiertes Lernen und Design Thinking-Methoden. Mit Maphi wird Mathematik digital, individuell und spielerisch auf Tablets unterrichtet. Mit richtigen Antworten helfen sie einem Eichhörnchen, Nüsse für den Winter zu sammeln. Inspirierende Bildungs- materialien für Wissenschaft, Physik, Technik und mehr!

Lernen Sie ein neues dynamisches Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung kennen. Besuchen Sie uns auf der Didacta vom Das Lernen fi ndet online und offl ine statt.

Sie will damit die Arbeitszufriedenheit erhöhen. Was sind Ihre Prioritäten im Bildungsbereich? Digitale Kompetenzen dürfen dabei kein Zufall oder eine Frage der Herkunft sein. Deshalb fördern wir bestehende, erfolgreiche Programme oder entwi- ckeln neue Formate mit Partnern, um die junge Generation zu Gestaltern der digitalen Welt zu machen. Welchen Rat würden Sie Start-ups geben, die im Bildungs- bereich arbeiten? Über die von uns geförderte Initiative Digitale Bildung Neu Denken haben wir in über spannenden Projekten die digitale Kompe- tenz als vierte Kulturtechnik in den Schulen vorangebracht.

Dabei haben wir festgestellt: Ohne die Lehrenden geht es nicht! Sie müssen bei allen Ideen für bessere Bildung mitgedacht werden und mitdenken, wenn wir in Zukunft alle erfolgreich sein wollen. Warum unterstützen Sie Start-ups? Um neue Formen von kritischem Denken, Kollaboration, Kom- munikation und Kreativität zur Entfaltung zu bringen, bedarf es aus unserer Sicht neuer Ansätze. Besuchen Sie uns auf der didacta ! Sie können lernen, wo und wann sie wollen.

Trotzdem brauchen wir die Schule als festen Lernort. I n 20 Jahren gibt es keine Schulgebäude mehr, die digitale Revolution hat sie überfl üssig gemacht. So sieht manche ernstzunehmende Voraussage aus der Computerwelt aus. Und er wird den Lernweg seines Schülers durchs ganze Leben begleiten. Vom Kindergarten über Schule bis zur berufl ichen Weiterbildung.

Das Tempo der digitalen Revolution ist spektakulär. In Prototypen selbstfahren- der Autos, in einer Produktionsanlage Industrie 4. Im Silicon Valley wird nicht nur das autonome Fahren erprobt. Dort — in Privatschulen für Mit- arbeiterkinder von Google, Apple und Amazon — ist bereits zu erkennen, wohin die Reise gehen könnte: Recherche, Texter- stellung, Präsentationen.

Die Programme erklären sich selbst. Jederzeit, an jedem Ort: Wikipedia und exzellente Video- Tutorials im Miniformat auf dem Smart- phone. Die Virtual Reality-Brille ersetzt den Chemiesaal. Der Computer als Trainer passt sich mit- hilfe individualisierender Lernprogramme präzise dem Lernstand, der Arbeitsge- schwindigkeit und den Gewohnheiten jedes einzelnen Lerners an.

Der Computer als Bildungsnavigator. Bil- dungsprozesse und damit die Persönlich- keit eines Menschen entwickeln sich nicht geradlinig. Es gibt Umwege und Irrwege. Die Maschine vergisst und vergibt nichts, Neustart ausgeschlossen. Wertentschei- dungen, die den Algorithmen zu Grunde liegen, bleiben starr. Noch ist dies Szenario nur eine Vision. Aber bereits die ersten drei Qualitäten des vir- tuellen Lehrers werden das Lernen mit Sicherheit nachhaltig verändern.

Die Deloka- lisierung von Bildungsprozessen wird zwar in Folge der digitalen Revolution zunehmen. Dies wird mit vielen Chancen verbunden sein können. Es muss für Kinder weiterhin einen defi nierten Ort für das gemeinsame Lernen geben. Lernen ist ein individueller Prozess — es bleibt ange- wiesen auf Austausch und Gespräch, Lob und konstruktive Kritik. Jetzt dreht sich das Verhältnis: Theoretische Inhalte lassen damit dessen nächsten Schritt zu steuern. Dieser Navigator vergisst nichts.

Darum die neueste Vision: Entschei- dungen über Bildungslaufbahn und Berufs- weg werden auf der Basis der Daten nicht mehr von Menschen getroffen, sondern von Maschinen, angeblich genauer und gerechter. Gefahren, die damit verbunden wären, lassen sich bislang nur ahnen. Die Hardware-Wunschliste der Fächer wird zurzeit immer länger: Die Flexibilitätsanforde- rung, die mit den mobilen Endgeräten in der Hand der Schüler einhergeht, gilt auch für das Mobiliar: Variabilität, Bedienungs- freundlichkeit, Robustheit.

Verkehrsflächen, Treppen, Fensternischen als informelle Arbeitsplätze müssen dem Brandschutz wie auch der Ästhetik Rechnung tragen. Das gilt auch für die dazugehörigen Sitzgelegenhei- ten, Arbeitsflächen, Präsentationsfenster. Forschendes Lernen in wechselnden Sozi- alformen gewinnt an Bedeutung. Die Konsequenz der digitalen Revolution für den Schulbau geht über Computer- tauglichkeit hinaus. Schule hat einen kom- pensatorischen Auftrag. Für persönlichen Kontakt, systematische Verlangsamung, Wiederentdeckung der eigenen Hände sind die Räume und Ausstattungsbau- steine unverzichtbar, die seit Jahren vernachlässigt werden: So kann ein modern gestalteter Lernraum in der Schule aussehen.

Sc hule mus s Fac h- und Me tho - denkompetenz sowie Selbst- und Sozialkompetenz vermitteln. Sozial- kompetenz lässt sich nicht per Compu- terspiel erwerben. Respekt und Toleranz wird im täglichen persönlichen Umgang gelernt. Handlungsfelder wie Klassenrat und Schülerparlament sind Schlüssel der Demokratieerziehung. Computer können die Erfahrung gelingender Zusammenar- beit zwischen Menschen, die aufeinander angewiesen sind, nie ersetzen. Schule muss die Eigenkräfte der Kin- der stärken.

Schule muss vor und mit der Nutzung der perfekten Werkzeuge die Gestaltungskraft der eigenen Sinne, der eigenen Hände, des eigenen Körpers stär- ken. Angesichts der Perfektion der technischen Prothesen der Menschheit muss es einen Ort geben, an dem die Erfahrung von Selbstwirksam- keit in einem elementaren Sinn gesi- chert wird. Angesichts der ungeheuren Beschleunigung, die die Digitalisierung ermöglicht hat, braucht es einen Ort, der systematisch verlangsamt: Kinder brauchen einen geschützten Ort zum Aufwachsen.

Eine vollständige Abschottung ist zwar eine Illusion und würde Probleme verschärfen, wenn der Schutzraum eines Tages verlassen wird. Stattdessen müssen Grenzen stufen- weise durchlässiger werden. Angesichts der Lebensverhältnisse unserer Städte, des Wandels von Arbeitswelt und Familie hat das Schulgebäude bis zum Ende der Pubertät eine notwendige Schutzfunktion.

Konsequenzen für Bau und Ausstattung von Schulen Räume: Computer- räume wird es nicht mehr geben, denn digitale Techniken wer- den in allen Räumen eingesetzt. Er ver- band dieses Erlebnis mit früheren Erfahrungen und kam so zur Erkenntnis der Schwerkraft. Genauso ist das in einem Science Center: Das Ereignis des fallenden Apfels steht für ein Na- turphänomen, von denen es im Technorama Hunderte gibt.

Naturphänomene finden ihre An- wendung oft in der Technik. Im Technorama geht es jedoch nicht um Technik, sondern um die Naturphänomene dahinter. Anders als in einem herkömmlichen Museum ist das Technorama ein Ort, wo es laut sein darf, wo man Dinge anfassen kann und wo man nicht nur passiv aufnehmen, sondern aktiv interagieren soll. Naturphänomene wollen sinnlich erfahren wer- den.

Fahrradfahren lernt man auch nicht aus Büchern, und beim Spielen mit riesigen Seifen- blasen ist es unerheblich, ob man etwas von Physik versteht oder nicht. Nur das aktive Mit- machen, die eigene Erfahrung zählen, um die Welt im doppelten Sinne zu begreifen. Lehrpersonen aller Stu- fen — vom Kindergarten bis zum Gymnasium — können im Technorama an dieses Grundbedürfnis anknüpfen und der Neugierde Ihrer Schülerinnen und Schüler freien Lauf lassen.

Diese selbstbe- stimmte Herangehensweise an Naturphänomene ist eine wesentliche Voraussetzung für Schlüs- selerlebnisse, die wiederum prägend für ein späteres Interesse an Technik und Naturwissen- schaften sein können. Didaktisches Konzept Im Technorama werden Naturwissenschaften kompetenz- und ressourcenorientiert vermittelt. Diese Kompetenzorientierung folgt dem Ansatz des konstruktivistischen Lernens: Wissen kann nicht von einer Person zur anderen übertragen werden, sondern muss von dieser neu konst- ruiert werden.

In den Ausstellungen ist dieser Ansatz allge- genwärtig: Ein gutes Exponat eröffnet dem in- dividuellen Besucher verschiedene Zugänge für das selbstbestimmte Lernen am Phänomen. Die Person knüpft einerseits an ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen an, um andererseits durch das eigene Tun, Beobachten und Reflektieren ihre persönlichen Kompetenzen zu erweitern. Lernen ist ein aktiver Konstruktionsprozess, in dessen Verlauf Lernende ihre individuelle Repräsenta- tion der Welt erschaffen.

Experimentieren in der Ausstellung Zu den einzelnen Ausstellungssektoren können Lehrpersonen entsprechende Arbeitsblätter über die Internetseite beziehen und in stufengerechten Arbeitsmappen selber zusammenstellen. In einer Datenbank mit allen Experimenten und Exponaten lässt sich gezielt nach denjenigen Versuchsan- ordnungen suchen, die zum jeweiligen Klassen- besuch passen.

Themenbereiche und fachliche Schlagwörter erleichtern die Suche und zeigen Verknüpfungen zwischen den Experimenten auf. Für die Primarstufe stehen spielerische Zugänge zu den Naturwissenschaften im Vordergrund.

Für höhere Stufen spannt sich der Bogen vom Phä- nomen selbst bis hin zu dessen Erforschung mit quantitativen Methoden, die in der Schule selten zur Verfügung stehen. Die Son- derausstellung steht vom März bis Januar auf dem Programm. Bildungsinstitutionen wie Schulen werden Was würden Sie sagen? Zu einer Zeit, in der Digi- werden ihre Bedeutung verlieren und talisierung die Welt tiefgreifend verändert, müssen wir die Chancen gleichzeitig werden freie, spontan orga- nutzen, um jedem Kind bestmögliche Bildungschancen anzubieten.

Ich glaube, dass generell eine Schichten stärken und ihnen Werkzeuge für ein besseres Leben in Entinstitutionalisierung der Bildung statt- die Hand geben. Fthenakis die Bildung der Zukunft aus. Interview Benigna Daubenmerkl Prof. Fthenakis ist Chef redakteur von didacta sowie Präsident des Didacta Verbandes. Wird es in zehn Jahren neue Schulfächer geben? Schulfächer werden an Bedeutung verlieren, denn es geht nicht mehr um Wissensvermittlung, sondern um die Entwicklung von Grundkom- petenzen wie kritisches Denken, die Fähigkeit zur fächerübergreifenden Problemlösung, Empathie, koopera- tives Lernverhalten, Kreativität und digitale Kompetenz.

Friedman, der New York Times-Journalist, dies umschrieben. Was wird in 50 Jahren der neue Bildungstrend sein? Das Spannende in der Entwicklung der vergangenen Jahre ist, dass infolge der zunehmend international verlaufenden Wissensströme eine nationale Ausrichtung der Bildung schon heute an Bedeutung verloren hat.

Entscheidend wird zukünftig sein, zu diesem global organisierten Bildungsprozess freien Zugang zu schaffen, ihn zu nutzen und aktiv mitzugestalten. Die nationale Aufgabe wird darin bestehen, die dafür erforderliche Infrastruktur bereitzustellen. In 30 Jahren sind Lehrer. Abdi war von einem iranischen Gericht zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich gewerk- schaftlich engagiert hatte. Im Sommer wurde er nach einem Hungerstreik kurzzei- tig freigelassen, dann aber wieder in Haft genommen.

Die Bildungsinternationale ist ein internationaler Dachverband von Mehr als 85 ausländische Wissenschaftler forschten Bildungsgewerkschaften, in dem auch die im Jahr an deutschen Hochschulen und Forschungs- deutsche Gewerkschaft GEW Mitglied ist. Gleichzeitig waren 43 deutsche Forscher Die Kampagne unterstützen kann man auf: Das südamerikanische Land hat die Digitalisierung zur Priorität gemacht.

Minister David Luna lässt sich von Schülern zeigen, wie sie mit digitalen Medien lernen. K olumbien ist in Deutschland meist nur wegen des Friedensprozesses in den Nachrichten, der den seit Jahrzehn- ten schwelenden Bürgerkrieg mit der marxistischen Farc-Guerilla beenden soll.

Dabei sind auch andere Entwick- lungen in diesem Land bedeutsam. Eine davon ist die Strategie für digitale Ökono- mie, die Kolumbiens Minister für Informati- onstechnologie und Kommunikation, David Luna, im vergangenen Jahr bekannt gab. Ihr Ziel ist es, die Nutzung von Internet und digitalen Technologien in allen Gesellschafts- bereichen voranzutreiben, im ganzen Land flächendeckenden und schnellen Internetzu- gang zu ermöglichen und den IT-Sektor zu stärken.

Dazu gehören der Finanzsektor, die Verwaltung, das Gesundheitssystem, das Bildungswe- sen und die Logistik. Heute sind es Das Vizeministerium untersucht den Fortschritt bei der Digitalisierung und erarbeitet neue politische Initiativen, die diese vorantreiben sollen.

Ab sollen beispielsweise Internetprovider in Kolum- bien Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 25 Megabyte pro Sekunde gewährleisten. Das wäre besser als die Situation in Deutschland: Ende hatten hier weniger als 90 Prozent der deutschen Haushalte Zugang zu Verbindungen mit mehr als 15 Megabyte pro Sekunde. Auch wenn noch viel zu tun ist, ist Minister David Luna zuversichtlich: Das wird das Land fortschrittlich und die Lebensqualität der Menschen besser machen.

International Fit fürs Jahrhundert An walisischen Schulen wird ein umfassender fächerübergreifender Lehrplan für digitale Kompetenzen erprobt. Text Vincent Hochhausen 48 www. D ie Regionalregierung von erstellen. Der neue Lehrplan schen 3 und 16 Jahren zu Wales ist dabei, neue Lehr- pläne für alle Schüler zwi- soll erfahrungsbasiertes Ler- nen fördern, die Einschätzung von Lernfortschritten verbessern und Lehrkräften mehr Flexibilität bei der Umsetzung der Lernziele erlauben.

Rahmenwerk für digitale Kompetenzen veröffentlicht. In diesem wird festgelegt, welche Kompetenzen Schüler erwerben müssen, um in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzukom- men, zu leben und zu arbeiten — und auf welcher Bildungsstufe sie diese Kompetenzen erwerben. Das Digital Competence Frame- work soll im neuen Bildungsplan gleichberechtigt neben den beiden anderen fächerübergreifenden Verantwortungsbereichen Lesen und Schreiben sowie Rechnen stehen und ist in vier gleichwertige Teilbereiche gegliedert, die jeweils bestimmte Kompetenzen abdecken.

Für jede Altersstufe und jeden Teilbereich werden darin nicht nur die jeweiligen Kompetenzen festgelegt, sondern auch Unterrichtsideen genannt, die nach und nach ergänzt werden sollen.

Das DCF soll nicht nur in bestimmten Fächern, etwa im Informatikunterricht, ver- mittelt werden, sondern fächerübergreifend; die Umset- zung des Bildungsplans liegt in der Verantwortung jedes Lehrers. Die walisische Regierung hat beschlossen, dass alle Schulen sich mit dem DCF vertraut machen und die Umsetzung vorantreiben sollen; verbindlich werden soll es voraussichtlich erst Vorher werden Feedback und Verbesserungsvorschläge von Schulen und Lehrern abge- wartet.

Dafür gibt es online eine eigene Feedbackfunktion, mit der Anmerkungen an der jeweiligen Stelle des DCF kommuniziert werden können. International Die Inhalte des walisischen Rahmenwerks für digitale Kompetenzen: Dazu gehören folgende Teilbereiche: Einsatz von Software und Anwendungen zum Erstellen 2.

Dazu Selbstevaluation für Verbesserungen nutzen und Ent- gehören die Teilbereiche: Dazu gehören die Bereiche: Das betrifft Text, Grafiken, Audio- und Belege erstellen. Videoinhalte sowie Kombinationen daraus, die für die ver- schiedensten Zwecke eingesetzt werden. Das Magazin ist online abrufbar auf: Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter Das ergab eine repräsentative Befragung von medien.

Medien And the winner is Kreativ, innovativ und motivierend sollen sie sein: Text Catrin Schoneville S chulbücher müssen verschiedenen Ansprüchen genügen: Kann man diesen vielen unter- schiedlichen Anforderungen gerecht wer- den?

Nur wenige Bücher werden von so vielen Jugendlichen gelesen wie Schulbücher. Sie sind Massenmedien für junge Menschen, geben staatlich legitimiertes Wissen an die nächste Generation weiter. Seit vergibt das Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung den Preis, mit dem Herausgeber und Autoren für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Schulbuchkonzepte ausgezeichnet werden.

Ziel ist, für die gesellschaftliche Bedeutung von Schulbüchern zu sensibilisieren, Debat- ten zum Thema Schulbuch anzuregen und zu einer fortlaufenden Weiterentwicklung von Schulmaterialien beizutragen. Die Aus- zeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Mitmachen und gewinnen Wir wollen Ihre Wünsche hören und didacta noch besser machen.

Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten unsere Fragen. Unter allen Einsendungen verlosen wir vier erholsame Tage im Bayerischen Wald. Der Preis beinhaltet drei Übernachtun- gen für zwei Personen mit Halbpension. Die Besucher können den Bayerischen Wald mit seinen langen Wanderwegen erleben. Senden Sie den ausgefüllten Fragebogen bis Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Welcher Titel gefällt Ihnen am besten?

Lehrerinterviews Welcher Beitrag dieser Ausgabe gefällt Ihnen besonders gut? Welche Online-Kanäle nutzen Sie? Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Ich werde niemals lernen, nicht zu lernen. Denn Lernen ist fester Bestandteil der individu- ellen Entwicklungsbiografie, ein Leben lang. Beim Design des Magazins lerne ich Kreativität mit komplexen Themen zu kombinie- ren — jede Ausgabe neu. Schon seit längerem möchte ich Klavier spielen lernen.

Es ist wichtig, sich neues Wissen anzueignen. Was ich noch lernen möchte: Wie ich bes- ser in Englisch werde, da meine Noten in dem Fach nicht die besten sind. Seitdem ist viel passiert — in der Bildungswelt und bei didacta. Ein Rückblick und was das Team dabei gelernt hat. Lange Zeit haben wir lediglich über seine Struk- tur diskutiert und die Frage nach der Bildungsqualität nachrangig behan- delt. Heute stehen wir jedoch vor der Herausforderung, sowohl die Struktur als auch die Bildungsqua- lität zu reformieren, wenn wir den Anschluss an internationale Entwick- lungen nicht verpassen möchten.

Fthena- kis in der ersten Ausgabe von didacta — das Magazin für lebens- langes Lernen mit dem Titelthema Reformbedarf. Gerne würde ich selbst noch mehr darüber lernen, wie man eine Gruppe Jähriger motiviert und in hektischen Situationen stets gelassen bleibt.

Das Thema hat mich so fasziniert, dass ich derzeit ein Seminar besuche, um hier tiefer einzusteigen. Leider gelingt es mir — wie auch schon zur Schulzeit — bis heute nicht, pünktlich zu sein.

Das will ich noch lernen. Was ich unbedingt lernen möchte: Durch meine Arbeit bei didacta habe ich kürzlich gelernt, was bei einer Herz- Lungen-Massage zu tun ist siehe Beitrag ab S. Von dem Erste-Hilfe-Kurs beim Führerschein ist leider nicht mehr viel hängen geblieben. Was ich nie lernen werde: Seitdem habe ich sehr viel Berufserfahrung gesam- melt. Ich konnte lernen, wie man selb- storganisiert arbeitet und in stressigen Situationen ruhig bleibt.

Seitdem hat sich viel getan. Mit der Flüchtlingskrise standen die Schulen vor der Herausforderung, schnellstmöglich tausende neu zugewanderte Kinder und Jugendli- che zu integrieren. Ein Dauerthema in der öffentlichen Bildungsdebatte der vergangenen Jahre war zudem: Was brauchen Schulen, damit Leh- rer und Schüler digitale Medien selbstverständlich und kompetent nutzen können?

Die Antwort von Bildungsministerin Wanka lautete im Oktober Wir inter- viewten zahlreiche Bildungspoliti- ker, wir besuchten Schulen, etwa die Münchner Schlau-Schule, die jungen Flüchtlinge zum deutschen Schulabschluss führt und in der sofort der wertschätzende, respekt- volle Umgang zwischen Lehrern und Schülern auffällt. Wir sprachen mit Lehrkräften über ihren Beruf — über die positiven und negativen Seiten. Was ich nie lernen und verstehen werde, sind die unendlichen Tiefen von Excel und dessen Formatierungen.

Bei didacta habe ich gelernt, wie viel Arbeits- und Recherche-Stunden in einem Magazin stecken, damit wir es am Schluss lesen können. Was ich noch lernen möchte, ist die deutsche Recht schreibung — ich habe eine Lese- Rechtschreib-Schwäche.

Wir stellen uns aktuellen Fragen, knüpfen ein starkes Netz- werk für die Bildung und eröffnen ihr Perspektiven. Mit der Bildungsmesse didacta fördern wir den Dialog. Informieren Sie sich über unser Angebot. Hin und wieder haben Grafik und Redaktion doch andere Vorstellungen, wenn es um das Layout der Artikel geht.

Mittlerweile suchen wir die Bilder meistens gemeinsam aus. Und ständig kommen neue und vielversprechende Ansätze dazu, die das Lernen spielerischer und noch interessanter gestalten: Roboter, Compu- terspiele oder Virtual Reality. Dabei sehe ich immer wieder, wie wichtig trotz aller Technik die menschliche Beziehungsebene beim Lernen ist. Ich finde, über dieses Thema kann man nie genug lernen. Uns verblüffte die Qualität der Forschungsarbeiten der Schüler, als wir beim Bundes- finale des Wettbewerbs Jugend forscht waren.

Er stellte in einem Slum in Delhi einen Computer auf und wies nach, dass sich Kinder Kompeten- zen alleine aneignen können. Nach neun Monaten hatten sie beim Umgang mit dem Computer das Niveau einer westlichen Bürokraft erreicht. Auf rund Seiten brachten wir in den letzten zehn Jahren all die Gespräche mit Pädagogen und Wissenschaftlern, das was uns bei Messebesuchen und Unter- richtshospitationen beeindruckte, zu Papier.

Um unseren Lesern bei ihrer täglichen Arbeit zu helfen und einen Beitrag zu guter Bildungsqua- lität zu leisten. Das bleibt auch in den nächsten Jahren unser Ziel. Was ich jedoch nicht durchschauen werde, ist, wie es doch jedes Mal so reibungslos funktioniert. Dass es nicht einfach ist, sich völlig frei von tief verwurzelten stereotypen Bil- dern zu machen, erlebe ich als Mutter jeden Tag.

Das möchte ich noch lernen. Jetzt zwei Ausgaben gratis testen! Damit das umgesetzt werden kann, ist sich Direktor Carsten Huge sicher: Die Schulleiter müssen die Digitalisierung selbst vorantreiben. Text Tina Sprung 64 www. Digitale Geomedien in der Schule. Sie ermög lichen es, komplexe Zusammenhänge bildhaft darzustellen.

Sie werden so zur Schlüsselanwendung einer modernen Didaktik. Legen Sie jetzt los! Dann schreiben Sie an education esri. Vor den Schülern der 5. Klasse liegt auf dem Tisch ein kleines Päckchen, 25 mal 20 Zentimeter.