Bruttoinlandsprodukt

 

Das Bruttoinlandsprodukt eines Staates wird zum Beispiel vom Internationalen Währungsfonds verwendet, um die Staatsschuldenquote zu berechnen. Berechnet wird das BIP in Deutschland vom Statistischen Bundesamt.

Smith sah den Fortschritt der Wirtschaft jedoch als natürlichen Verlauf und keine Notwendigkeit staatlichen Eingriffs, weshalb er auch keine Versuche der Berechnung des Wohlstandes unternahm. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Die so finanzierten neue Anlagen sind dann nicht in jedem Fall in der Bilanz bzw. Hier wird das BIP anhand des entstandenen Einkommens gemessen.

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Die Vermögensstruktur gibt Auskunft über die Art, die Zusammensetzung, den Aufbau und die Bindung des Vermögens, d.h. aller im Eigentum des Unternehmens stehenden Wirtschaftsgüter des Anlage- und Umlaufvermögens.

Daneben gibt es Münzen zu 1 Penny, 2, 5, 10, 20 und 50 Pence, sowie zu 1 und 2 Pfund. Es werden immer wieder neue Serien gedruckt, auf denen andere Persönlichkeiten zu sehen sind. Der Euro löste die nationalen Währungen der mittlerweile 23 europäischen Staaten als Zahlungsmittel ab. Der Euro ist unterteilt in Cent. Er wird in Banknoten zu 5, 10, 20, 50, , und Euro ausgegeben. Daneben gibt es Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent, sowie zu 1 und 2 Euro. Die Banknoten sind in allen Ländern gleich.

Sie wurden nach einem Wettbewerb von einem Österreicher gestaltet. Während das Motiv auf der Vorderseite aller Euro-Münzen in allen Ländern gleich ist, zeigen die Rückseiten nationale Motivprägungen des jeweiligen Landes.

Alle Angaben und Berechnungen ohne Gewähr. Impressum Kontakt Datenschutz Nutzungsbedingungen. Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Daher muss die Entwicklung dieser Kennziffer immer über mehrere Jahre hinweg beobachtet werden, um nicht zu falschen Schlussfolgerungen zu kommen. Es empfiehlt sich, ergänzend zur Investitionsquote auch den Anlagenabnutzungsgrad zu betrachten siehe unten. Auch bei der Beurteilung der Investitionsquote ist zu berücksichtigen, dass das betriebsnotwendige Anlagevermögen durch Leasing finanziert worden sein kann.

Die so finanzierten neue Anlagen sind dann nicht in jedem Fall in der Bilanz bzw. Die ohne Leasing ausgewiesenen Quoten weisen dann auch die Entwicklung des Anlagenbestandes zu niedrig aus. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass neben den Sachanlageinvestitionen natürlich auch andere Investitionen, wie Beteiligungskäufe, den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens mitbestimmen. Bei der Beurteilung des Investitionsverhaltens eines Unternehmens dürfen solche Aktivitäten nicht übersehen werden.

Der Anlagenabnutzungsgrad stellt das Verhältnis zwischen ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bisher darauf vorgenommenen Abschreibungen dar.

Mit Hilfe des Anlagenabnutzungsgrades lässt sich die Altersstruktur der Anlagen beurteilen: Je höher die Kennziffer, desto älter sind die Anlagen. Sie ergänzt somit die jahresbezogene Investitionsquote siehe oben.

Auch hier ist bei der Interpretation zu berücksichtigen, dass diese Kennzahl durch Miete oder Leasing von Anlagevermögen, und durch steuerrechtlich bedingten Abschreibungsmöglichkeiten beeinflusst wird. Bei eine sehr hohen Kennzahl ist ein sehr hohen Reinvestitionsbedarf beim Unternehmen zu vermuten.

Entsprechend wird die Bank davon ausgehen, dass der zukünftige Kapitalbedarf und damit die Verschuldung des Unternehmens ansteigen wird. Diese Kennziffer gibt an, innerhalb wie vieler Monaten das Lager umgesetzt wird. Die Kennzahl wird deshalb auch als Umschlagdauer bezeichnet. Viele Unternehmen haben ein zu hohes Warenlager. Eine hohe Lagerbindung verursacht einen entsprechenden Finanzierungsbedarf.

Das Bruttoinlandsprodukt , in der Schweiz auch Bruttoinlandprodukt [1] Abkürzung: Waren und Dienstleistungen an, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Endprodukte hergestellt wurden, nach Abzug aller Vorleistungen. Bei der Berechnung werden Güter, die nicht direkt weiterverwendet, sondern auf Lager gestellt werden, als Vorratsveränderung berücksichtigt.

Im Unterschied zum Bruttonationaleinkommen werden bei der Berechnung des BIP nur die Leistungen im Inland erfasst, es wird das sogenannte Inlands prinzip angewendet; die Landesgrenzen sind ausschlaggebend. Das Bruttonationaleinkommen hingegen richtet sich nach dem Inländer prinzip. Es werden hierbei auch die Leistungen von im Ausland lebenden Inländern berücksichtigt; umgekehrt werden die Leistungen abgezogen, die Ausländer im Inland erbracht haben.

Hierbei sind also die Wohnsitze der Personen ausschlaggebend. Das Bruttoinlandsprodukt kann sich sowohl auf Staaten als auch auf andere administrative oder geographische Einheiten beziehen. Teilweise werden dann die Begriffe Bruttoregionalprodukt , Gross Provincial Product , Bruttoweltprodukt und andere verwendet. Die ersten Grundsteine des BIP finden sich im Jahrhundert beim britischen Ökonomen William Petty. Pettys erste volkswirtschaftliche Gesamtrechnung wirkte zuerst trivial und nicht besonders, seine Methode, welche er politische Arithmetik nannte, war jedoch zu dieser Zeit vollkommen neu.

Pettys Ziel war es letztendlich, zu zeigen, dass eine Änderung des Steuersystems zu höherem Staatseinkommen führen könne. Die Kenntnis über die wirtschaftliche und soziale Situation des Landes und der internationale Vergleich würden somit die Grundlage für politisches Handeln bilden.

Pettys Schriften blieben bis zu seinem Tod jedoch unveröffentlicht. In Jahren nach seinem Tod wurde kein weiterer Versuch unternommen, mit seiner Methode das Volkseinkommen zu berechnen. Smith sah den Fortschritt der Wirtschaft jedoch als natürlichen Verlauf und keine Notwendigkeit staatlichen Eingriffs, weshalb er auch keine Versuche der Berechnung des Wohlstandes unternahm.

Thomas Robert Malthus hingegen unternahm in seinem erschienenem The Principles of Political Economy methodische Überlegungen zur Berechnung des Volkseinkommens, führte diese aber ebenfalls nicht durch. Alfred Marshall spezifizierte mit seiner Idee des Volkseinkommens in Principles of Economics die Berücksichtigung immaterieller Güter und Dienstleistungen, sofern sie einen Marktpreis haben.

Er bezeichnete die Ökonomie als Wissenschaft zum Wohlstand, welcher durch die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse mit Gütern zu erreichen sei. Daraus folge die Erhöhung der Gütermenge als sozialpolitische Notwendigkeit, insbesondere zur Armutsbekämpfung nach der Industrialisierung. Pigou nahm an, dass die Steigerung der wirtschaftlichen Wohlfahrt gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt eines Landes habe.

Eine Erhöhung des Volkseinkommens bedeute somit einen Anstieg der Gesamtwohlfahrt. Die Idee des Volkseinkommens war somit seit Petty präsent und wurde methodisch verfeinert. Bis in das Jahrhundert glaubte jedoch niemand an die politische Bedeutung einer statistischen Datenerhebung im Sinne Pettys. Clark sah das Volkseinkommen wie Petty als eine politisch relevante Zahl für internationale Vergleiche.

Trotz zahlreicher Publikationen sah die britische Regierung jedoch lange keine Notwendigkeit, das Volkseinkommen berechnen zu lassen. Erst, in der 1. Jahrhunderts, nahm die Diskussion um eine systematisiertere Erfassung von Wirtschaftsdaten zur Wohlstandsmessung, vor allem in den USA und England, parallel zum wachsenden Forschungsgebiet der Volkswirtschaftslehre , an Bedeutung zu. Da mit dem II. Weltkrieg zunehmend die Notwendigkeit der kontinuierlichen statistischen Erfassung aktueller Daten über den Zustand der Wirtschaft aufkam, kann dieser als Geburtsstunde der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung bezeichnet werden.

Die erfassten Daten dienten hauptsächlich als Kalkulationsbasis der für Kriegsausgaben verfügbaren Mittel. Gleichzeitig wurde in den USA eine Methode entwickelt, wo der Staat selbst früh die Nützlichkeit der Volkseinkommensberechnungen erkannte. Der amerikanische Ökonom Simon Smith Kuznets , der sich hauptsächlich mit Determinanten des Wachstums beschäftigte und einen Nobelpreis für seine Forschungen zu Wirtschaftswachstum und Ungleichheit bekam, wurde zur Zeit der Great Depression mit der Berechnung der Volkseinkommen der Jahre — beauftragt.

In diesem Zusammenhang handelte es sich um die erstmalige Einforderung der Daten durch eine Regierung. Nachdem er die Berechnungen durchgeführt hatte, wies Kuznets den amerikanischen Kongress auf die begrenzte Möglichkeit der Wohlstandsmessung durch diesen Indikator hin.

Er betonte, dass die Erfassung des Volkseinkommens von dem gesellschaftlichen Konsens darüber, was unter wirtschaftlicher Aktivität verstanden wird, abhinge und sah neben seinen Potentialen die Gefahr der Überschätzung des Indikators. Roosevelt in seinem Wahlkampf auf die Steigerung des Volkseinkommens. Weltkrieges diente die Berechnung des Bruttosozialprodukts auch in den USA der Folgenabschätzung von Rüstungsplänen sowie der Identifizierung wichtiger Kennziffern zur Inflationsbekämpfung.