Was Sie unbedingt über das Versteuern von Börsengewinnen wissen müssen

 

Noch einmal als Hinweis für Anleger: Wenn Sie heute noch Aktien besitzen, die Sie vor dem gekauft haben, zahlen Sie bei deren Verkauf keine Steuern auf eventuelle Gewinne.

Wie komme ich aus dem Hamsterrad von Hartz4 raus! Einkünfte aus Derivaten sind ebenfalls zu versteuern. Auch wenn Sie diese direkt wieder investieren, wurden die Gewinne erwirtschaftet und müssen somit versteuert werden.

Aktienverkauf: Abgeltungssteuer auch bei Handelsgebühren?

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Im Fall von gewerbsmässigem Börsenhandel sind die Gewinne allerdings als Einkünfte steuerpflichtig. Dann werden die Verkaufsgewinne zum steuerbaren Einkommen addiert. Die entscheidende Frage lautet also, ob Sie als Anleger als gewerbsmässiger oder privater Trader eingeschätzt werden.

Wollen Sie zweifelsfrei sicher sein, dass Sie keine Kapitalgewinnsteuer bezahlen, müssen alle folgenden Kriterien erfüllt sein:. Es kann also gut sein, dass Sie trotz einzelnen nicht erfüllten Kriterien nicht als gewerbsmässiger Händler gelten und keine zusätzlichen Steuern zahlen müssen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich am besten an einen spezialisierten Treuhänder.

Alternativ kann Ihnen auch die Steuerbehörde im Voraus über eine verbindliche Voranfrage eine Beurteilung zustellen. Die nötigen Formulare hierzu, aber auch Informationen zu ausländischen Quellensteuersätzen, finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen.

Genauer spricht man hier eigentlich von der EU-Zinsrichtlinie. Auf diese Weise soll Steuerhinterziehung vorgebeugt werden. Erhält ein spanischer Anleger zum Beispiel Zinsen auf französische Staatsanleihen, meldet der französische Fiskus das seinem spanischen Pendant, inklusive Wohnsitz und der Höhe der Zinszahlungen.

Zum Ausgleich wurde hier auf relevante Wertpapiere eine Zinssteuer von derzeit 35 Prozent erhoben. Diese wurde wiederum zu 75 Prozent an den Wohnsitzstaat des Anlegers abgeführt, jedoch vollkommen anonymisiert. Da die meisten EU-Mitgliedstaaten am Informationsaustausch teilnehmen, mussten österreichische Anleger die EU-Quellensteuer nur in wenigen europäischen Ländern zahlen, eben zum Beispiel, wenn sie Zinsen aus schweizerischen Wertpapieren erhielten.

Viele Broker und Direktbanken haben ihren Sitz im Ausland. Wenn Sie ein Depot bei einem ausländischen Broker besitzen, profitieren Sie leider nicht von der automatischen Steuerabgeltung an den österreichischen Fiskus. In diesem Fall müssen die Kapitalerträge gesondert in der jährlichen Einkommensteuererklärung angegeben werden. Doch dieser Weg über die Einkommensteuererklärung bietet immerhin einen Vorteil: Auf diese Weise findet der Steuerabzug nicht sofort statt, sondern erst im folgenden Jahr.

Für Sie als Anleger bedeutet das, dass Sie dieses — wenn man so möchte, zinsfrei geliehene — Geld vorübergehend einsetzen können, um weitere Gewinne zu erzielen. In vielen Debatten rund um den Wertpapierhandel wird die Finanztransaktionssteuer thematisiert. Manche Organisationen fordern sie seit Jahren vehement, andere verteufeln sie.

Doch was ist die Finanztransaktionssteuer überhaupt? Ein wichtiges Ziel von Finanztransaktionssteuern ist die Verringerung spekulativen und Hochfrequenzhandels. Wer nur einmal im Jahr Aktien kauft , wäre von einer geringen Finanztransaktionssteuer also kaum betroffen. Wer viel tradet, hingegen schon. Derzeit existiert eine solche Steuer nur in Frankreich und Italien.

Doch derzeit existiert eine solche Steuer noch nicht. Die meisten Direktbanken und Online-Broker führen die Kapitalertragsteuer automatisch an das Finanzamt ab. Der Anleger muss in den meisten Fällen nicht aktiv tätig werden, um seine Aktiengewinne versteuern zu lassen. Wenn Sie allerdings in Ihrem Portfolio auch Aktien ausländischer Unternehmen halten, sollten Sie darauf achten, dass bei Dividendenzahlungen keine Doppelbesteuerungen entstehen. Dann können Sie beantragen, zu viel gezahlte Steuern vom ausländischen Fiskus erstattet zu bekommen.

Manche Broker unterstützen den Anleger in solchen Angelegenheiten, übernehmen den Prozess unter Umständen sogar. Welche Wertpapiere möchten Sie handeln? Kapitalertragsteuer Eine Erhebungsform der Einkommenssteuer.

Die Steuer fällt auf alle Kapitalerträge an, z. Abgeltungssteuer Steuern auf Kapitalerträge werden direkt vom Broker oder der Bank an das Finanzamt gezahlt. Neu an dieser Regelung ist vor allem, dass die Steuer automatisch von der depotführenden Bank einbehalten und an das Finanzamt weitergeleitet wird. So soll die Möglichkeit zur Steuerhinterziehung vermieden werden. Durch die Neuregelung haben sich Steuern bei der Vermögensanlage in Aktien insgesamt etwas erhöht.

Gleichgültig, wie lange die Wertpapiere gehalten werden, das Finanzamt besteht auf seinen Anteil am Gewinn. Aber es gibt auch Erleichterungen. Ebenso werden natürlich Verluste aus Verkäufen gegengerechnet. Haben Sie zum Beispiel zunächst mit einem Geschäft 1. Den Rest erhielt das Finanzamt. Wenn Sie dauerhaft nicht einkommensteuerpflichtig sind, können Sie sich bei Ihrem Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen und diese bei Ihrer Bank abgeben. Bei Fahrgemeinschaften den Fiskus beteiligen — So geht's Gleich ob Kollegen die Fahrt zur Arbeit zusammenlegen oder ob man selbst günstige Fahrgemeinschaften anbietet; jede Mitfahrgelegenheit ist ein Steuer-Thema.

Ihr Broker führt für Ihr Depot eine steuerliche Nebenrechnung, aus dieser können Sie nach jeder Verkaufstransaktion sehen, wie Ihr Steuerkonto aussieht. Haben Sie bei verschiedenen Banken Depots, werden die entsprechenden steuerlichen Beträge nicht untereinander angestimmt.

Haben Sie ein Depot mit Gewinnen und eines mit Verlusten, so können Sie beide im Einkommen steuerjahresausgleich angeben und erhalten dann vom Finanzamt eine Erstattung. Wer allerdings den so genannten Sparerfreibetrag noch nicht für andere Vermögenswerte aufgebraucht hat, kann diesen auch für die Besteuerung der Kursgewinne auf Aktien einsetzen.